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noroot
808f6fc055 feat(cluster): Logical Replication wird beim Join automatisch eingerichtet
Bisher war der zweite Node nach dem Join zwar im Cluster registriert und
in der UI sichtbar, replizierte aber keine einzige geteilte Tabelle —
dafuer musste jemand manuell `edgeguard-ctl cluster-setup-standby`
ausfuehren. Wer das uebersah, merkte es erst beim Failover: der neue
Primary stand ohne Domains, Backends, Firewall-Regeln und WireGuard-Keys
da. Das ist jetzt Teil des Join-Vorgangs.

Beide Seiten muessen dafuer vorbereitet sein:

1) Primary, beim Erzeugen des Join-Tokens: ein frisch installierter
   Single-Node hat weder Replikations-Rolle noch PUBLICATION noch
   wal_level=logical. Ohne das liefe das spaetere CREATE SUBSCRIPTION in
   ein 404. Der Token wird deshalb erst ausgegeben, nachdem die
   Publisher-Seite steht — inklusive des einmaligen PG-Restarts
   (wal_level ist ein postmaster-Parameter), der bewusst hier passiert,
   solange der Admin danebensteht und noch kein Peer Traffic erwartet.

   WICHTIG dabei: setupReplicationPrimary rotiert bei jedem Lauf das
   Replikations-Passwort (ALTER ROLE … PASSWORD). Auf einem Cluster mit
   bereits angebundenem Subscriber wuerde ein zweiter Token-Klick dessen
   Connection-String ungueltig machen und die Replikation still
   anhalten. Deshalb laeuft die Initialisierung nur, wenn PUBLICATION
   und Secret nicht bereits existieren.

2) Neuer Node, nach erfolgreichem Join: cluster-setup-standby laeuft
   detached (die Initialkopie dauert je nach Datenmenge Minuten), der
   Wizard pollt GET /setup/replication-status und zeigt running/done/
   failed an. Schlaegt es fehl, steht das manuelle Kommando inkl.
   Primary-Host direkt daneben statt nur einer Fehlermeldung.

Beides braucht root (psql als postgres, pg_hba, PG-Restart), die API
laeuft als unprivilegierter edgeguard → Aufruf via sudo mit gepinnten
Regeln. Das einzige variable Argument (Primary-Host) wird vorher gegen
Hostname/IP-Syntax geprueft; der Aufruf laeuft ohne Shell. Test dafuer
liegt bei.

Ausserdem zwei Doku-Korrekturen: architecture.md behauptete,
cluster-join richte die Replikation gleich mit ein (tut es nicht,
clusterjoin.Join macht nur Cert + Registrierung), und der Hinweistext
von cluster-join verwies noch auf "PG-Basebackup + KeyDB, Phase 3.5" —
beides laut Doku laengst verworfen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-11 11:40:44 +02:00
noroot
a31c94f9b8 fix(ha): squid/unbound liefen auf dem Standby nicht — ip_nonlocal_bind
squid und unbound lauschen auf den VLAN-Gateway-VIPs. Bei
ip_nonlocal_bind=0 kann ein Node diese Adressen nur binden, waehrend er
die VIP haelt. Bootet ein Node als Standby, scheitert der Start deshalb
mit "FATAL: Unable to open HTTP Socket" und die Unit bleibt dauerhaft
`failed` — systemd versucht es nicht erneut, keepalived-master.sh startet
sie erst bei VIP-Uebernahme (Kaltstart im Umschaltmoment).

Zwei Probleme daran: der Dauer-`failed`-Zustand ist nicht von einem
echten Ausfall zu unterscheiden, und beim Failover kommen die Dienste
erst nach dem Start hoch statt sofort bereit zu stehen.

Mit nonlocal_bind laufen beide auf beiden Nodes durch. Traffic bekommt
weiterhin nur der Node, der die VIP per ARP haelt — die VIP-Wahl selbst
ist nicht betroffen, keepalived-check.sh prueft ausschliesslich
edgeguard-api, haproxy und den :443-Bind.

Zusaetzlich repariert der postinst gezielt Units, die enabled UND failed
sind (also genau den obigen Fall); laufende oder bewusst deaktivierte
Dienste bleiben unangetastet.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-11 10:32:54 +02:00
noroot
33cfc1a90d fix(fwlog): Live-Log war seit Tagen still tot + Seitengröße wirkungslos
Zwei unabhängige Bugs hinter "Live-Log zeigt Einträge, aber nichts Neues":

1) ulogd2 stirbt beim nächtlichen Logrotate. Der postinst nahm an, ulogd
   laufe als root — die Debian-Unit startet aber `ulogd --daemon --uid ulog`.
   Beim Start öffnet ulogd die JSONL noch als root und schreibt danach über
   den offenen fd weiter, egal wem sie gehört. Nachts schickt das Distro-
   Profil /etc/logrotate.d/ulogd2 ein SIGHUP; das Reopen läuft dann als
   `ulog` und scheitert an root:edgeguard 0640 ("can't open JSON log file:
   Permission denied"). ulogd wertet das als fatal und beendet sich mit
   Exit-Code 0 — Restart=on-failure hätte also nicht gegriffen, und ohne
   Restart= blieb der Dienst tot (auf utm-1 5 Tage unbemerkt). Die API
   servierte derweil weiter ihren In-Memory-Ring von vor der Rotation,
   deshalb sah die UI Einträge, aber nie neue.
   Fix: Owner ulog (Schreiber) : edgeguard (Leser), logrotate `create`
   passend, plus Drop-in Restart=always als Selbstheilung.

2) Seitengröße liess sich nicht umstellen. Die Tabellen übergaben ein
   literales `pagination={{ pageSize: N }}`. antd merged via
   extendsObject(innerPagination, paginationObj) — der Prop überschreibt
   bei jedem Render den State, den der Size-Changer gerade gesetzt hat.
   Bei einem Live-Log rendert das im Sekundentakt, der Klick auf 20/100
   war also sofort wieder weg. Fix: defaultPageSize (unkontrolliert).
   Betraf ausser dem Live-Log auch Logs, Backups-History, Routes,
   Alerts und CrowdSec.

Ausserdem: `t` aus den WS-Effect-Deps genommen. i18n wechselt dessen
Identität bei Store-Updates, was den Effect neu laufen liess — inklusive
setEntries([]), d.h. der Live-Puffer leerte sich ohne erkennbaren Grund.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-11 09:32:43 +02:00
noroot
f61f82d36f fix(postinst): main→stable-Migration erkennt auch alte netcell-edgeguard.list
utm-1 (Produktion) läuft noch mit dem Dateinamen aus einer noch älteren
Installer-Generation (vor dem Rename auf edgeguard.list) — install.sh
räumt den nur bei einem FRISCHEN Install auf, nie bei einem Upgrade.
Ohne diesen Fix hätte die main→stable-Migration aus dem letzten Commit
auf genau diesem Node nie gegriffen. Erst auf edgeguard.list
konsolidieren, dann main→stable wie gehabt.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-02 16:37:00 +02:00
noroot
bab82f8d5b feat(update): Testing/Stable-Update-Kanäle wie enconf (Suite=trixie, Komponente=Kanal)
Installer (EDGEGUARD_CHANNEL), Kanal-Lesen/-Schreiben ohne DB-State
(sources.list ist Quelle der Wahrheit), Cluster-Endpoints für Kanalwechsel
mit mTLS-Peer-Propagation + Drift-Erkennung, --allow-downgrades für
testing→stable-Downgrades über den bestehenden sicheren Rolling-Update-
Flow, Settings-UI mit Bestätigung, neues scripts/release.sh (Testing-Push
datumsbasiert YYYY.MM.DD.NN, Stable-Promotion mit Verify-Gate + Git-Tag),
publish.sh/cleanup-old.sh kanalfähig mit Stable-Tag-Schutz.

Migriert Bestandsnodes automatisch von der alten "main"-Komponente auf
"stable" (postinst, idempotent) — ohne das würden vor diesem Release
installierte Nodes stillschweigend keine Updates mehr sehen, sobald
main nicht mehr bespielt wird.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-02 16:31:52 +02:00
noroot
7ff6575790 fix(net): martian-source Log-Spam auf VRRP-Backup-Node — v1.3.22
log_martians global aus (rp_filter-Drop bleibt aktiv): utm-2 sah als
Backup dauerhaft Broadcast/Multicast für Gateway-Adressen, die es
nicht besitzt, und flutete dmesg damit (>100k Zeilen/Woche). Security-
Logging läuft ohnehin über nftables-NFLOG/ulogd2 + CrowdSec, nicht dmesg.

Nebenbei: go.mod-Toolchain auf 1.26.6 (offene Stdlib-CVEs in 1.26.4,
govulncheck-Gate schlug fehl) und Makefile-ui-Target braucht
--include=dev für den npm-Fallback, sonst bricht der UI-Build bei
gesetztem NODE_ENV=production ab.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-30 17:54:49 +02:00
Debian
51e5fe83d9 feat(crowdsec): http-crawl-non_statics per Default in Simulation — verhindert FP-Bans legitimer App-Nutzer — v1.3.21
http-crawl-non_statics ist bei modernen SPAs/Apps strukturell FP-anfällig: ein
Seiten-Load/Sync feuert 40+ distinkte /api/-URLs, der Leaky-Bucket (capacity=40,
leak ~2/s) läuft in Sekunden über → False-Positive-Ban legitimer Nutzer/Kunden
(mehrere Kunden meldeten das; Incident 2026-08-18 bannte die Admin-Telekom-IP).

postinst setzt das Scenario jetzt per Default in SIMULATION (alarmiert weiter,
bannt aber nicht). Echte Angriffe (ssh-bf, http-cve-*, backdoors, CVE-2021-41773)
bleiben scharf. Marker-geschützt (/var/lib/edgeguard/.crowdsec-crawl-sim-applied)
→ nur bei Erst-Install; ein späteres manuelles `cscli simulation disable` des
Operators wird bei Updates NICHT überschrieben. Überlebt damit auch Node-Neuaufbau.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-08-18 14:20:54 +02:00
Debian
f1f7df74f7 feat(crowdsec): UI-Schalter „vertrauenswürdiges Admin-Panel" → gerenderte CrowdSec-Whitelist — v1.3.19
Pro-Domain-Flag crowdsec_trusted (Migration 0048). Ist es gesetzt, rendert der
neue crowdsec-whitelist-Generator den Hostname host-genau in
/etc/crowdsec/parsers/s02-enrich/edgeguard-admin-hosts-whitelist.yaml
(evt.Parsed.http_host) und reloadet crowdsec. Löst das Problem, dass Admin-SPAs
(viele /api/-Requests pro Aktion) http-crawl-non_statics triggern und die
Admin-IP bannen — jetzt im Frontend steuerbar statt manueller Node-Datei.

- Generator internal/crowdsec/whitelist.go (configgen.Generator, no-op ohne
  CrowdSec), registriert in edgeguard-ctl render-config + in den Domains-Reloader
  komponiert (Domain-Edit → Whitelist re-render). Aus der replizierten DB
  gerendert → überlebt Node-Neuaufbau (Ersatz für die manuelle Node-Datei).
- postinst: sudoers reload crowdsec + edgeguard-owned Whitelist-Datei anlegen
  (dir root-owned → Generator überschreibt nur die vorab-chownte Datei) +
  Initial-Render.
- UI: Switch „Vertrauenswürdiges Admin-Panel" im Domain-Detail.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-08-06 22:23:30 +02:00
Debian
0846eaa05b feat(ha): VIP-Preempt zurück zum PG-Primary — mit gehärtetem Health-Gate — v1.3.16
Preempt-Rückkehr (preempt_delay 120) wieder aktiv: der bevorzugte Node
(PG-Primary, Prio 200) holt die VIP nach Erholung zurück. Der Incident
2026-08-03 (halb-kaputter Node riss die VIP an sich) wird verhindert, weil
keepalived-check.sh jetzt zusätzlich fordert:
  - haproxy-Prozess aktiv
  - :443 gebunden (bedient wirklich Traffic)
Ein nicht-bedienender Node geht damit in FAULT und kann NICHT (mehr) preempten.

Außerdem: CrowdSec-Management-Whitelist (Backend api_backend) fest ins postinst
gebacken (Admin-SPA-Traffic wird nie mehr als http-crawl gebannt, IP-unabhängig,
Incident-Root-Fix) + Altlast netcell-mgmt-whitelist.yaml wird aufgeräumt.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-08-03 13:39:15 +02:00
Debian
235b5c3b9a fix(waf/packaging): CRS-Plugin-Download probiert main + master, curl -f — v1.3.13
WordPress-Plugin nutzt den Branch `master` (nicht `main`), und `curl -sL` ohne
-f wertete den 404 als Erfolg → WordPress-Plugin wurde still übersprungen. Fix:
beide Branches probieren, curl -f (harter HTTP-Fehler), Tarball-Extraktion als
Erfolgskriterium.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-08-03 10:36:51 +02:00
Debian
37f729381d feat(waf): CRS-App-Exclusion-Plugins (Nextcloud/WordPress/Drupal) pro Domain — v1.3.12
Statt manueller SecRuleRemoveById-IDs kann man pro Domain offizielle OWASP-CRS-
Exclusion-Plugins aktivieren — pfad-genaue, upstream-gepflegte App-Ausnahmen.

- Migration 0046: waf_configs.crs_plugins text[].
- Engine (engine.go): je gewähltem Plugin werden config/before VOR den CRS-Rules
  und after DANACH inkludiert (exakt nach OWASP-CRS-Plugin-Spec); nur die für
  DIESE Domain gewählten, nur wenn die Datei existiert. Whitelist KnownCRSPlugins.
- Handler: crs_plugins im Upsert-Body + Whitelist-Validierung (Include-Pfad-
  Injection-Schutz).
- Packaging (postinst): lädt die Plugins (coreruleset/<name>-plugin) nach
  <crs>/plugins/ — self-healing auf jedem configure, nur fehlende.
- UI: Multi-Select „App-Profile (CRS-Plugins)" im WAF-Config-Drawer.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-08-03 10:28:03 +02:00
Debian
09e6e0c4f7 fix(keepalived): notify_master ermittelt PG-Rolle über Publication statt Datei — v1.3.10
keepalived-master.sh loggte beim VIP-Übernehmen "PG-Rolle ist noch 'standby'",
weil es /var/lib/edgeguard/pg_role las — die schreibt nur `promote`, ein via
cluster-init-replication eingerichteter Primary hat sie nie → falsches Label.
Jetzt zuverlässig über pg_publication (nur der Primary trägt edgeguard_shared,
Konvention wie cluster_repair.go): Primary → "bereits PG-Primary (kein promote
nötig)", sonst → "standby, edgeguard-ctl promote". Rein kosmetisch/Logging.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-31 19:06:05 +02:00
Debian
8e4759ccc6 feat(cluster): Replikations-Reconcile + Backend-Down nur auf VIP-Master — v1.3.7
- fix(scheduler): backend.down-Check läuft nur noch wenn dieser Node den VIP
  hält (nodeHoldsVIP). Ein keepalived-BACKUP-Node hat KEINE VLAN-IP → erreicht
  die Backend-Subnetze nicht → sah bisher ALLE Backends L4-down und feuerte
  Dauer-Fehlalarme (Hauptquelle des alert_events-Spams). Master sieht die
  echten States.
- feat(ctl): `cluster-reconcile-replication` — bringt Publication/Grants/
  Subscription idempotent in den Soll-Zustand (Publisher: fehlende Shared-
  Tables ADD, node-lokale DROP, GRANT SELECT für Replikator; Subscriber:
  neue Tabellen leeren + REFRESH). Läuft im postinst nach migrate.
- fix(packaging): postinst re-added network_interfaces/ip_addresses bei JEDEM
  Upgrade in die Publication (alter fester Block) → ersetzt durch den Reconcile.
  DAS war die Wiederkehr-Ursache.
- fix(replication): waf_alerts → localOnlyTables (Event-Daten, node-lokal wie
  alert_events).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-31 17:07:21 +02:00
Debian
dca40761a4 feat: CrowdSec journald-Acquisition + Alarm-Quittieren/Löschen — v1.3.5
- fix(crowdsec/packaging): postinst setzt die HAProxy-Acquisition deterministisch
  auf die journald-Unit (haproxy.service) statt der cscli-setup-Datei-Default
  (/var/log/haproxy.log existiert nicht → CrowdSec las nichts → HTTP/CVE-Szenarien
  liefen leer). Self-healing auf jedem configure; admin-Custom bleibt unangetastet.
- feat(alerts): Alarme (alert_events) bulk quittieren + löschen. Migration 0045
  (acknowledged_at + Teil-Index). Dashboard-Karte zählt nur noch OFFENE (open=true)
  → Quittieren lässt die "Aktuelle Alerts"-Meldung verschwinden, History bleibt.
  Events-Tab: Row-Selection, Quittieren/Löschen (Auswahl) + "Alle quittieren",
  Status-Spalte (offen/quittiert). Audit-geloggt.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-31 10:58:27 +02:00
Debian
fd8125247c fix(cluster): VIP-Failover am Upstream zuverlässig — GARP + Priming-Ping — v1.2.103
Nach v1.2.102 (VIP nicht mehr statisch gebunden) wandert die Public-VIP .100
erstmals wirklich per keepalived zwischen den Node-MACs. Der Hosting-Upstream
lernte die neue MAC aber nicht zuverlässig → .100 nach Schwenk von außen
unerreichbar (vorher maskiert, weil .100 statisch dauerhaft auf utm-1 lag).

Zwei Mechanismen ergänzt:
1) keepalived.conf.tpl global_defs: vrrp_garp_master_repeat 5 +
   vrrp_garp_master_refresh 60 (+ vrrp_garp_interval/gna 0, aus Legacy-Template
   verloren gegangen) → forciertes GARP beim Wechsel + periodische Auffrischung,
   damit die VIP-MAC am Switch nicht altert.
2) keepalived-master.sh: neuer Master pingt den Default-Gateway aus jeder
   Public-IP/VIP an (ping -I <vip>) → Upstream sieht Traffic VON der VIP und
   lernt die MAC sofort. Manche Hoster relearnen nur so, nicht via GARP.

Test: keepalived_test.go prüft GARP-Direktiven im Render.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-06-07 18:56:32 +02:00
Debian
a2450a759c fix(cluster): keepalived Split-Brain + Boot-Race behoben — v1.2.101
Ursache der „WireGuard reißt immer wieder ab"-Abrisse war NICHT die UniFi,
sondern keepalived-Flapping im HA-Cluster: die VIP 89.163.205.100 (an der die
UniFi-Site-to-Site hängt) wanderte bei ~17 VRRP-Wahlen/Tag zwischen utm-1/utm-2
→ Tunnel-Abriss bei jeder Wahl.

Drei Bugs:
1) Firewall ließ VRRP (IP-Proto 112) zwischen den Cluster-Peers NICHT zu
   (policy drop). Adverts überlebten nur via conntrack-Reverse-Matching → bei
   conntrack-Ablauf gedroppt → Peer promotet sich → Split-Brain.
   Fix: ruleset.nft.tpl erlaubt `ip/ip6 ... vrrp saddr @peer_ipv4/6`;
   firewall.go nimmt zusätzlich hb_src_ip/hb_peer_ip aus cluster_settings ins
   Peer-Set (deckt den Heartbeat-Pfad 169.254.0.x ab).
2) Kein nopreempt → erholter Node riss die VIP sofort zurück (Flap-Back);
   aggressiver gw-Check (fall 2 → 10s-Blip = Failover).
   Fix: keepalived.conf.tpl mit `nopreempt` in VI_1+VI_HB, chk_gateway fall 2→5;
   keepalived.go setzt State immer BACKUP (nopreempt wirkt nur in BACKUP),
   Priorität 200/100 aus pg_role bleibt → deckt sich mit „manuelles Promote".
3) keepalived-Boot-Race: Unit startete vor vlan500 (nur After=network-online)
   → „interface vlan500 doesn't exist" → permanenter CONFIG-Crash ohne Recovery
   (keepalived nach Reboot tot). Fix: postinst legt Drop-in mit
   After=/Wants=edgeguard-interfaces.service + Restart=on-failure an.

Neuer Test internal/keepalived/keepalived_test.go (nopreempt/BACKUP/fall).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-06-07 17:49:04 +02:00
Debian
91e51890dd fix(wireguard): Tunnel reißt nie ab + Client-Endpoint auto-befüllt — v1.2.100
Zwei Bugs, die WireGuard-Verbindungen verhinderten/abrissen:
1) Client-Config-Endpoint war hartkodierter Platzhalter REPLACE_WITH_PUBLIC_HOST → neue Clients bauten nie einen Tunnel auf (Host löst nicht auf). Jetzt: WireguardHandler.PublicHost (aus setup.json FQDN, main.go) → Endpoint = <fqdn>:<port>. Platzhalter nur noch als Fallback wenn FQDN unbekannt.
2) Renderer machte bei JEDER Config-Änderung 'systemctl restart wg-quick@<iface>' → voller Link-Flap, alle Peers droppen (verstößt gegen 'wireguard darf nie abbrechen'). Jetzt: laufendes Interface → 'wg-quick strip | wg syncconf' (Peers/Listen-Port live, KEIN Abbruch); nur erstmaliges Hochfahren via systemctl start; restart nur noch als Fallback mit WARN. interfaceExists() via 'ip link show'. Neue sudoers: wg syncconf *, wg-quick strip *.
Ein edgeguard-api-Restart (Deploy) fasst wg-quick@<iface> nicht an → Tunnel bleibt während Deploy bestehen.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-06-06 20:51:52 +02:00
Debian
5f92851a96 feat(radius): RADIUS-Server via FreeRADIUS (PAP/CHAP) — v1.2.93
Files-basierter RADIUS-Server (Clients + Users), managed analog DHCP/WireGuard.
- Migration 0042: radius_settings (singleton, node-lokal), radius_clients (secret_enc), radius_users (password_enc) — Secrets via secrets.Box verschlüsselt.
- internal/freeradius: Multi-File-Renderer (clients.conf + authorize) via Box.Open, Secret-Escaping (" \), Service default-off/an enabled gekoppelt. internal/services/radius + internal/handlers/radius.go: Settings + Client/User-CRUD, write-only Secret-Semantik, Validierung (IP/CIDR, name-charset), GET liefert secret_configured statt Secret.
- Firewall: udp 1812/1813 Auto-Rule bei enabled. Cluster: clients/users repliziert (hashSpec), radius_settings node-lokal.
- main.go + render.go + WithAllReloaders. Packaging: freeradius Dependency, setgid-Dir /etc/edgeguard/freeradius (Gruppe freeradius), Symlinks clients.conf+authorize, disable-on-install, sudoers.
- UI: RADIUS-Seite (Einstellungen + Clients + Benutzer) unter Sicherheit, Route/Nav/i18n de/en.
- Tests (guarded): Renderer-Inhalt + Secret-Escaping/Roundtrip + Masking. Scope v1: PAP/CHAP files-based (kein EAP/802.1X).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-06-05 19:46:42 +02:00
Debian
bac7c7e349 feat(dhcp): DHCPv4-Server via Kea (kea-dhcp4-server) — v1.2.92
Verwalteter DHCPv4-Server analog Unbound/Squid/Chrony.
- Migration 0041: dhcp_settings (singleton, node-lokal), dhcp_subnets, dhcp_reservations.
- internal/kea: Renderer baut Kea-JSON via Go-Struct→Marshal (garantiert valide), managed /etc/edgeguard/kea/kea-dhcp4.conf (Symlink von /etc/kea), Service-Lifecycle an enabled gekoppelt (default AUS, kein rogue DHCP). Interface per NAME (cluster-sicher, kein node-lokaler FK).
- internal/services/dhcp + internal/handlers/dhcp.go: Settings + Subnet/Reservation-CRUD, Validierung (CIDR/IP/MAC/interface exists).
- configgen: Stop/Enable/DisableService. Firewall: AutoFWRule.Iface → udp/67 pro LAN-Interface gescopt (kein WAN). Cluster: subnets/reservations repliziert (hashSpec), dhcp_settings node-lokal (localOnlyTables).
- main.go + render.go + WithAllReloaders Wiring. Packaging: kea-dhcp4-server Dependency, /etc/edgeguard/kea Dir, Symlink, disable-on-install, sudoers (restart/stop/enable/disable).
- UI: DHCP-Seite (Settings + Subnets + Reservierungen pro Subnet), Route/Nav/i18n de/en, HA-Warnung 'nur auf einer Node aktivieren'.
- Tests (guarded EG_FWTEST_DSN): Kea-Renderer gegen DB (valides JSON + Felder), FW-Auto-Rule-Iface inkl. nft -c. Scope v1: DHCPv4.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-06-05 18:56:30 +02:00
Debian
f7dd7a3a4b feat(cluster): GUI-Repair-Button für Config-Drift + Stale-Chunk-Auto-Reload — v1.2.86
Cluster/Replication:
- Drift-Banner: Button 'Resync erzwingen' baut die PG-Logical-Replication-
  Subscription neu auf (via edgeguard-ctl cluster-setup-standby).
- Primary-Dispatch: Button auf dem Primary delegiert per mTLS an den
  Standby (POST /agent/cluster/repair-replication); auf dem Standby lokal.
- Status-Proxy Primary->Standby via Aggregator.FanOut; Erfolg = Job-success
  ODER drift_found wird false (--collect-Unit verschwindet nach Erfolg).
- Job als transiente systemd-Unit edgeguard-repair-replication.service
  (sudoers exact-match + festes Script wie upgrade.sh).
- Banner-Text korrigiert (keine 'Outbox').

Frontend-Stabilität:
- Stale-Chunk-Auto-Reload: Lazy-Import-Fehler nach Deploy ('Failed to fetch
  dynamically imported module') lösen einen einmaligen Reload aus (Loop-
  Schutz via sessionStorage) statt einer Fehlerseite. Globaler
  vite:preloadError-Listener + ErrorBoundary-Integration.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-06-04 12:10:41 +02:00
Debian
884c52a8f3 fix(waf): continue-on-error + timeout 1s + alle CRS-Dateien — v1.2.73
- SPOE-Config: option continue-on-error — HAProxy blockt nie wegen
  SPOE-Timeout (z.B. CRS-Engine-Load beim ersten Request). Ohne dieses
  Flag waren alle Requests geblockt wenn der WAF-Agent kurz nicht
  antwortete, auch für Domains ohne WAF-Konfiguration.
- SPOE-Config: timeout processing 50ms → 1s — CRS-Load braucht >50ms
- postinst: *.conf → * beim CRS-Copy — .data-Dateien wurden nicht
  mitkopiert, SecRule @pmFromFile scanners-user-agents.data fehlte

Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
2026-06-02 22:30:17 +02:00
Debian
3a122ffb0f feat(waf): Phase 4 — Packaging, CRS, systemd, sudoers — v1.2.69
- Makefile: edgeguard-waf zu BINARIES hinzugefügt
- deploy/systemd/edgeguard-waf.service: systemd-Unit (User=edgeguard,
  After=postgresql + edgeguard-api, Hardening, ReadWritePaths=/var/log/edgeguard)
- build-package.sh: edgeguard-waf Binary + Service ins .deb
- postinst: OWASP CRS v4.7.0 Download bei Erstinstall nach
  /usr/share/edgeguard/waf/crs/; graceful wenn kein Internet vorhanden
- postinst: edgeguard-waf.service enable + start bei install/upgrade
- postinst: sudoers für start/stop/enable/disable/restart edgeguard-waf.service
- system.go: edgeguard-waf in servicesToCheck + toggleAllowlist

Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
2026-06-02 16:03:37 +02:00
Debian
414dad6b3b feat(crowdsec): IDS ein-/ausschalten via Switch — v1.2.63
- system.go: ServiceToggle-Endpoint (POST /system/service-toggle)
  start/stop + enable/disable für crowdsec + crowdsec-firewall-bouncer
- system.go: crowdsec + crowdsec-firewall-bouncer in servicesToCheck
- postinst: sudoers-Einträge für systemctl start/stop/enable/disable
  beider CrowdSec-Units
- UI: Switch im StatusStrip für Agent + Bouncer, getrennt schaltbar,
  disabled wenn CrowdSec nicht installiert oder Viewer-Rolle

Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
2026-06-01 22:17:22 +02:00
Debian
1740cb7ae2 feat(crowdsec): CrowdSec IDS/IPS Management — v1.2.61
- Backend: internal/crowdsec/service.go — vollständige cscli-Wrapper
  (Decisions, Alerts, Bouncers, Machines, Collections, ServiceStatus)
- Handler: 12 REST-Endpoints mit Audit-Logging unter /crowdsec/*
- Migration 0036: crowdsec_settings-Tabelle
- postinst: CrowdSec-Auto-Install (crowdsec + crowdsec-firewall-bouncer-nftables)
  inkl. sudoers-Einträge für alle cscli-Operationen
- systemd: /var/lib/crowdsec in ReadWritePaths
- UI: CrowdSec-Page mit StatusStrip + 5 Tabs (Decisions, Alerts, Bouncers,
  Machines, Collections), Sidebar-Eintrag, i18n EN+DE
- firewall: flush ruleset → flush table inet edgeguard (CrowdSec-nftables-Table
  bleibt bei Firewall-Render erhalten)
- cluster: Firewall-Reload nur bei echter IP-Änderung, nicht bei jedem
  periodischen Secondary-Heartbeat (verhindert nftables-Counter-Reset)

Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
2026-06-01 20:25:48 +02:00
Debian
1d06b28064 feat: HA-Cluster v1.2.x — Split-Brain, TOTP, Enterprise-FW, Drift-Fix, VIP-Recovery
- keepalived: pg_role='standby' hat Vorrang vor role für BACKUP-Bestimmung
- keepalived-master.sh: gecrasht Dienste beim MASTER-Übergang starten (nicht nur reload)
- confighash: ip_addresses per Interface-Name hashen statt per FK (Cross-Node-Drift-Fix)
- TOTP/2FA: RFC 6238 — Setup-Flow, QR-Code, Admin-Disable; two-step Login
- Firewall-UI: Enterprise-Design — auto-Beschreibung, icon-only Actions, zero-hit Indikator
- fe80-Filter: Link-local IPv6 aus NTP/DNS Listen-Dropdowns entfernen
- VIP-Dashboard, Dual-Path VRRP, GW-Tracking (Migrations 0033/0034)
- Forward Proxy + DNS erweiterte Einstellungen (Migrations 0031/0032)
- unbound-control: edgeguard in unbound-Gruppe via postinst

Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
2026-05-31 18:18:31 +02:00
Debian
49899e984c fix(network): context.Background() für applyAsync + StartLimitIntervalSec=0
applyAsync()-Goroutinen in networks.go und ipaddresses.go nutzten
c.Request.Context() — der wird gecancelt wenn der Handler zurückkehrt,
was zu "query: context canceled" in jedem Apply-Lauf führte.
Fix: context.Background() direkt in der Goroutine.

StartLimitIntervalSec=0 in beiden apply-Services verhindert dass
systemd bei mehrfachen schnellen Triggers (Burst > 5) drosselt.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
2026-05-30 13:41:29 +02:00
Debian
0ee754e231 feat(network): VLAN/bridge/bond interface provisioner + IP-address apply
Fügt zwei neue systemd-oneshot-Services hinzu:
- edgeguard-interfaces.service: erstellt VLAN/bridge/bond-Interfaces
  (ip link add/del) wenn der Operator sie über die GUI anlegt/entfernt.
  Ethernet + WireGuard bleiben OS-managed.
- edgeguard-ipaddresses.service: bindet/entfernt IP-Adressen (ip addr
  add/del) nach jeder GUI-Mutation; läuft jetzt After=edgeguard-interfaces
  damit Interfaces immer vor den Adressen existieren.

Beide Services triggern per applyAsync() in den zugehörigen Handlern
(networks.go → Interfaces, ipaddresses.go → Adressen). Diff-Ansatz
über *-applied.conf verhindert dass manuell gebundene Adressen/
Interfaces angefasst werden.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
2026-05-30 13:25:26 +02:00
Debian
25c7cd0cb5 feat(cluster): PG Logical Replication + VIP/Keepalived + config_hash sync (v1.2.1–1.2.2)
- PG Logical Replication: edgeguard_shared PUBLICATION auf Primary,
  edgeguard_sub SUBSCRIPTION auf Secondary. Nur geteilte Config-Tabellen
  werden repliziert; node-eigene Daten (network_interfaces, ip_addresses,
  static_routes, cluster_settings, dns_settings, ntp_settings) bleiben
  lokal — OPNsense-Muster.
- cluster-init-replication: Erstellt PUBLICATION, Rolle + pg_hba-Einträge
  (logical + replication), WAL-Level auf logical.
- cluster-setup-standby: Erstellt SUBSCRIPTION (copy_data=true), pollt
  pg_subscription_rel bis alle Tabellen sync = 'r', rendert dann Configs.
- promote: manueller Failover via pg_promote() + touch recovery.signal.
- VIP/Keepalived: cluster_settings-Tabelle (vip_address, vip_interface,
  vrrp_router_id), /cluster/vip-settings API, Keepalived-Config-Generator
  mit VRRP + check_script + notify-Skripten in /usr/lib/edgeguard/scripts/.
- config_hash sync: Secondary pusht alle 5 Min seinen Hash via mTLS an
  Primary (PushSelfToPrimary). Heartbeat schreibt nur LOCAL, daher ohne
  aktiven Push wäre Primary-Sicht des Secondary-Hash stale gewesen.
- runSecondaryConfigRender: Goroutine auf Secondary rendert HAProxy+nftables
  neu wenn config_hash sich ändert (Logical-Replication-Nachzügler).
- confighash: node-spezifische Tabellen aus hashSpec entfernt.
- postinst: Keepalived-Skripte installieren, sudoers für keepalived.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
2026-05-29 23:40:37 +02:00
Debian
6445e162a6 fix(wg+fw): Peer-Sync-Bug via sudo-Symlink + Site-to-Site-Masquerade
- WireGuard-Peer-Änderungen landeten nicht im laufenden Interface:
  /etc/wireguard/ ist root:root 700, os.Readlink schlug fehl →
  ensureWGQuickSymlink fiel immer in den Error-Pfad. Fix: Symlink
  via sudo /bin/ln -sf (sudoers-Entry in postinst ergänzt).

- Site-to-Site-Masquerade: Roadwarrior-Clients (z. B. 192.168.99.3)
  konnten LANs hinter anderen Peers nicht erreichen, weil das remote
  Gateway die VPN-Client-IP nicht als Tunnel-Route kannte. Fix: auto
  masquerade in nftables postrouting_nat pro WireGuard-Server-Interface
  (oifname "wg7" ip saddr 192.168.99.0/24 masquerade).

Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
2026-05-21 16:31:54 +02:00
Debian
35b7308ce2 feat: umfangreiches UI+API-Polish (v1.1.36–1.1.42)
Backend:
- Audit-Log: Search-Endpoint mit ILIKE-Filter (actor/action/subject/date)
- NTP: /ntp/status via chronyc tracking (Stratum, Offset, Quelle)
- System: /service-restart mit Allowlist (haproxy/squid/unbound/chrony/scheduler)
- Domain-Response-Headers + Rate-Limit (Migration 0024)
- Join-Tokens (Migration 0025), Cluster-mTLS, Aggregator-Fan-Out
- apt-Service für Update-Banner (apt-get update + Versionsprüfung)
- Backup-Retry mit exponential backoff (retry_apt 3×)
- publish.sh fail-fast + cleanup-old.sh (max 10 Versionen)

Frontend:
- Audit-Log-Page (/audit) mit Filter + Pagination
- ErrorBoundary an React-Root + Vite build-target festgenagelt (iOS 15+)
- Storage-Schema-Stamp: auto-wipe bei Versions-Mismatch (blank-page-Fix)
- EmptyState-Komponente überall ausgerollt
- SSL: Aggregate-Karte (total/expiring/expired/errors)
- Backups: Aggregate-Karte (letzter Backup/Größe/Fehlschläge 24h) + Backup-Now
- NTP: Sync-Status-Karte (chronyc tracking live)
- Domains: Backend-UP/DOWN-Chip aus HAProxy-Stats
- Backends: HAProxy-Status-Spalte (UP/DEGRADED/DOWN)
- Settings: Service-Neustart-Karte (haproxy/squid/unbound/chrony/scheduler)
- Settings: Upgrade-Status-Card, Wartungsmodus, Auto-Update, Retention
- Dashboard: Recent-Alerts, Cluster-Health, License-Chip, Onboarding-Hint
- System-Regeln im Firewall als eigener Tab

Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
2026-05-19 16:18:41 +02:00
Debian
5bdea1bced feat(diagnostics): UI-Tools — ping/traceroute/dig/curl/tcp
Operator-Diagnose ohne SSH. Sidebar → System → Diagnose.

internal/services/diagnostics/:
  - Ping        — ping -c4 -W2 (12s timeout)
  - Traceroute  — traceroute -n -w2 -q1 -m20 (60s timeout)
  - Dig         — dig +timeout=3 +tries=2 <TYPE> <NAME> (Types A/AAAA/
                  CNAME/MX/TXT/NS/SOA/PTR/SRV/CAA whitelisted)
  - Curl        — curl -IsSv --max-time 10 (nur http(s)://, kein
                  file:// / smb:// / data://)
  - TCPProbe    — nc -zv -w5 (8s timeout)

Sicherheit: validTarget() prüft jeden Input gegen Allow-List
[a-zA-Z0-9.:/_-]; verhindert Shell-Metachar-Injection. exec.Command
mit nackten Argument-Slices (kein /bin/sh, kein Glob-Expansion).

internal/handlers/diagnostics.go: POST /api/v1/diagnostics/<tool>
hinter requireAuth.

UI (pages/Diagnostics): 5 Tool-Cards, jede mit eigenem Input + Run-
Button + monospace-Output-Pane (dunkel, scrollbar, max-height 320px).
Pro Tool ein Status-Tag (OK / exit N) + Dauer-ms. info-Alert oben
erklärt dass Tools auf der Box laufen, nicht im Browser; security-
Alert unten erklärt die Restrictions.

control: iputils-ping, traceroute, dnsutils, curl, netcat-openbsd
als Depends. Auf Test-Box bereits da (waren Distro-defaults).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-13 15:30:07 +02:00
Debian
ea7c356455 feat(cluster): Phase 3 Foundation — node.conf + ha_nodes-Drift + UI
Code-Vorbereitung für Multi-Node, ohne dass eine zweite Box nötig ist.
Single-Node-Mode bleibt der Default; alles existiert und wird sichtbar,
sobald ein 2. Knoten joined (Phase 3.2 später).

Migration 0020:
  ha_nodes += version (edgeguard-api-Version)
              config_hash (drift-Detection-Hash)
              mgmt_ip (Management-IP, niemals VIP)
              status (online|offline|joining|leaving|unknown)

internal/cluster/local_config.go:
  /etc/edgeguard/node.conf — INI-style, node-lokale Identität:
  NODE_ID, HOSTNAME, MGMT_IP, ROLE, PEER_HOSTS. NIEMALS zwischen
  Cluster-Peers replizieren. LoadLocalConfig / SaveLocalConfig /
  EnsureLocalConfig (auto-Generierung beim ersten Boot).
  MgmtIP-Default = firstNonLoopbackIPv4(); Operator kann
  überschreiben (mehrere Interfaces).

internal/cluster/store.go:
  - HANode-Model um die 4 neuen Felder erweitert
  - UpsertSelf nimmt jetzt mgmt_ip/version/config_hash/status, COALESCE
    erhält werte wenn der Caller sie nicht setzt
  - EnsureSelfRegistered-Signatur: + role + version-Argument

internal/handlers/cluster.go:
  GET /api/v1/cluster/status — strukturierter Endpoint:
    {local_id, local_node, peers[], mode, health, drift_found, updated_at}
  GET /api/v1/cluster/nodes bleibt für Tools.

UI (pages/Cluster):
  - Header zeigt Mode-Tag (Single-Node / Cluster) + Health-Tag (OK /
    degraded / split-brain)
  - Self-Card: Descriptions mit FQDN, Node-ID, Status, Role, Version,
    MGMT-IP, API-URL, Config-Hash
  - Peers-Tabelle nur wenn vorhanden, mit "drift"-Marker pro Row
  - Drift-Alert-Banner wenn ein Peer einen anderen config_hash hat
  - Single-Node-Mode Hinweis-Alert ("cluster-join kommt in 3.2")

postinst: leeres /etc/edgeguard/node.conf wird angelegt (chown
edgeguard); API auto-befüllt beim ersten boot.

main.go ruft EnsureLocalConfig + EnsureSelfRegistered mit version.

Verifiziert auf der Box (1.0.70):
  - /etc/edgeguard/node.conf hat NODE_ID, HOSTNAME, MGMT_IP=89.163.205.6,
    ROLE=primary
  - ha_nodes-Row: status=online, version=1.0.70, mgmt_ip=89.163.205.6

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-13 08:27:00 +02:00
Debian
b031725dfe feat(routes): Static-Routes-Management + Live-View (Networks-Tab)
Migration 0019: static_routes (id, destination, gateway, dev, metric,
table_name, active, comment).

internal/services/staticroutes/:
  - CRUD-Repo
  - Generator schreibt /etc/edgeguard/routes.conf (pipe-format) und
    triggert `sudo systemctl restart edgeguard-routes.service`
  - LiveAll() ruft `ip -j route show table all` und parsed JSON

internal/handlers/routes.go:
  GET /api/v1/routes           — managed (DB)
  POST/PUT/DELETE              — CRUD (re-render + apply on mutate)
  GET /api/v1/routes/live      — kernel-state via ip(8)

postinst:
  - /usr/sbin/edgeguard-apply-routes (root-owned shell-script). Liest
    routes.conf, flusht `proto 250` (= edgeguard), setzt neue Routen
    mit proto 250. Andere Quellen (kernel/dhcp/manuell) bleiben
    unangetastet.
  - /etc/systemd/system/edgeguard-routes.service (Type=oneshot,
    After=network-online.target). Beim Boot automatisch via
    multi-user.target.
  - /etc/iproute2/rt_protos.d/edgeguard.conf — Symbol "edgeguard" =
    250 damit `ip route show proto edgeguard` funktioniert.
    (Debian 13 hat kein /etc/iproute2 default → .d-Pattern statt
    rt_protos-Anhängen.)
  - sudoers: edgeguard ALL=(root) NOPASSWD: /usr/bin/systemctl
    restart edgeguard-routes.service

UI: Networks-Page jetzt mit Tabs (Interfaces + Routen). Routes-Tab
hat zwei Cards:
  - Live-Routen (read-only, 30s refresh, `proto edgeguard` farblich
    hervorgehoben)
  - Verwaltete Routen (CRUD-Tabelle, Add/Edit-Modal mit destination/
    gateway/dev/metric/table/active/comment)

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-12 23:50:26 +02:00
Debian
dbc14a24a4 feat(backup): Restore-Pfad — POST /backups/:id/restore + UI
backup.Service.Restore(id) schreibt /var/lib/edgeguard/restore.sh
und dispatcht via `sudo systemd-run --unit=edgeguard-restore.service`.
Skript-Ablauf:
  1. tar -xzf der Backup-Datei → /var/lib/edgeguard/restore-tmp
  2. state-files (setup.json/license/jwt/node.conf/acme-account) per
     cp -a zurück, chown edgeguard
  3. systemctl stop edgeguard-api + scheduler (DB-Connections freigeben)
  4. sudo -u postgres psql -f dump.sql (--clean droppt + recreated)
  5. edgeguard-ctl render-config (haproxy/nft/squid/unbound/chrony)
  6. systemctl start edgeguard-api + scheduler
  7. rm -rf restore-tmp + restore.sh

UI: pro Backup-Row neuer Restore-Button mit Popconfirm. Beim Trigger
zeigt sich das vertraute Fullscreen-Overlay (Klassen .update-modal*
re-used) mit 4 Steps (Extract / DB-Restore / Render / Restart) + Live-
Timer. Health-Poll alle 3s detektiert API-Restart + reload. Safety-
Timeout 3 min für große DB-Dumps.

postinst: sudoers für `systemd-run --unit=edgeguard-restore.service
--description=... --collect bash /var/lib/edgeguard/restore.sh` +
zugehöriges `systemctl reset-failed`. Pfad fix damit kein Wildcard
nötig wird.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-12 23:22:55 +02:00
Debian
571f51ba9a feat(backup): pg_dump + state-tarball + daily auto + UI
Production-Box braucht Backups — bisher keine. Jetzt komplette
Pipeline:

Backend (internal/services/backup/):
  - Output: /var/backups/edgeguard/eg-YYYYMMDD-HHMMSS.tar.gz
  - Inhalt: dump.sql (pg_dump --clean --if-exists --no-owner --no-acl),
    files/setup.json, files/license_key, files/license.cache,
    files/.jwt_fingerprint, files/node.conf, files/acme-account/* +
    manifest.json (Version, kind, hostname, sizes)
  - sha256 während-write via TeeWriter, Size + sha in backups-DB-Row
  - Failure-Path: row mit status=failed + error, kein orphan-tarball
  - Prune(keepN=14) löscht erfolgreiche Backups älter als die letzten N

Migration 0018: backups(id, file, size, sha256, db/files bytes, kind,
status, error, host, started/finished).

Scheduler (cmd/edgeguard-scheduler):
  - 24h-Tick → backup.Run(KindScheduled) + Prune. Beim Boot wird ein
    initialer Backup NICHT sofort gezogen (kein nervöses Spam),
    sondern erst beim nächsten 24h-Slot.

REST (internal/handlers/backup.go):
  GET    /api/v1/backups              — list (newest first)
  POST   /api/v1/backups              — trigger manual (sync, audit'ed)
  GET    /api/v1/backups/:id          — single
  GET    /api/v1/backups/:id/download — sendfile tar.gz
  DELETE /api/v1/backups/:id          — entferne file + row

UI (management-ui/src/pages/Backups):
  - Liste mit Time, File+sha (first 16), Kind-Tag, Status, Size (mit
    DB + Files Aufschlüsselung), Dauer
  - „Backup jetzt erstellen" Button, Refresh, Download, Delete
  - Auto-Refresh 30s
  - Sidebar-Eintrag „Backups" unter System

postinst:
  - /var/backups/edgeguard 0750 edgeguard:edgeguard (enthält sensitive
    pg_dump + license_key → NICHT world-readable)
  - sudoers-Whitelist `sudo -u postgres /usr/bin/pg_dump --clean
    --if-exists --no-owner --no-acl edgeguard` — exakte Form

Verifiziert auf der Box: backups-Tabelle existiert, scheduler logged
„backup enabled tick=24h dir=/var/backups/edgeguard keep_n=14",
pg_dump-via-sudoers liefert 2808 lines.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-12 23:08:18 +02:00
Debian
9642a6adfe refactor(fwlog): Live-Log als Firewall-Tab, default-aus, Start-Button
UI-Restruktur nach User-Feedback:
- Sidebar-Eintrag „Firewall-Live" entfernt — gehört thematisch unter
  Firewall, kein Top-Level-Item. Standalone-Page /firewall-live raus.
- Neuer Firewall-Tab „Live-Log" zwischen NAT und Zonen.
- Default = AUS: zeigt Empty-State mit Start-Button. WebSocket
  verbindet erst nach Klick. Stop-Button schließt explizit.
- Filter-Inputs (src/dst/rule_id) jetzt 300ms debounced — vorher
  triggerte jeder Tastendruck einen WS-Reconnect.

Server-Pipeline „wirklich live" gepinnt:
- ulogd.conf NFLOG-Plugin bekommt qthreshold=1 + qtimeout=1. Default
  des Kernels batched Pakete bis 1024 oder 1s; mit 1/1 fließt jedes
  Paket sofort. Critical für die Wahrnehmung „live" statt „bursty".

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-12 21:50:52 +02:00
Debian
827c364335 feat(logs): Phase 4 — zentrales Logsystem /api/v1/logs + /system/logs
Aggregierter Reader für alle EdgeGuard-Service-Journale + audit_log.

internal/services/syslogs/
  - 9 Quellen: edgeguard-api, edgeguard-scheduler, haproxy, squid,
    unbound, chrony, wg-quick@*, ulogd2, audit
  - journalctl --output=json + parser für __REALTIME_TIMESTAMP,
    PRIORITY (0-7 → debug/info/warn/error), MESSAGE, _HOSTNAME
  - audit-Reader nutzt bestehende audit.Repo.ListRecent
  - Concurrent fan-out über alle gewählten Quellen, dann merge-sort
    by Timestamp DESC + cap auf Limit (max 1000)
  - Client-Filter: Level, Grep (case-insensitive über message +
    actor + action + subject)

internal/handlers/logs.go:
  GET /api/v1/logs            — Filter via Query-Params
  GET /api/v1/logs/sources    — statische Quellen-Liste fürs UI

postinst: edgeguard → systemd-journal + adm Gruppen, damit
journalctl ohne sudo lesen kann. Verifiziert auf der Box: id zeigt
`groups=adm,systemd-journal,haproxy,edgeguard`.

UI: management-ui/src/pages/Logs — Multi-Source-Select, Level-Color-
Tags, Time-Range-Picker, Volltext-Suche, Auto-Refresh 5s (Toggle),
CSV-Export. Sidebar-Eintrag "Logs" unter System (FileSearchOutlined).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-12 21:29:38 +02:00
Debian
3c817b7080 feat(firewall-log): ulogd2 + NFLOG group 0 → JSON-Lines
Foundation für Live-Log + Firewall-History (Logsystem Phase 1):

- nft-Renderer: `log prefix "edgeguard:<rule-id>" group 0` für Rules
  mit log=true. Ohne `group` schrieb nft in kernel-log (dmesg), nie
  in netlink → ulogd2 sah nichts.
- ulogd2 + ulogd2-json als Depends, postinst legt /etc/ulogd.conf
  (NFLOG group 0 → /var/log/edgeguard/firewall.jsonl) + logrotate-
  Profil (14d, daily, copytruncate) + enable/restart ulogd2.service.
- /var/log/edgeguard/ ist root:edgeguard 0640 — ulogd2 schreibt
  (root), edgeguard-api liest (UI-Endpoints kommen in Phase 2).

End-to-End smoke-test bestätigt: ICMP echo → JSON-Line mit allen
Feldern (src_ip, dest_ip, oob.prefix, oob.in, icmp.*) in ~30ms.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-12 20:44:00 +02:00
Debian
2fac8f40dd fix(update): Upgrade-Skript ausserhalb /tmp wegen PrivateTmp
edgeguard-api.service hat PrivateTmp=true → schreibt in privates /tmp.
Die per `sudo systemd-run` gestartete Transient-Unit sah das nicht und
brach mit "bash: /tmp/edgeguard-upgrade.sh: No such file or directory"
ab — Modal hing endlos. Pfad jetzt /var/lib/edgeguard/upgrade.sh
(edgeguard-owned, persistent, in beiden Namespaces sichtbar). Sudoers
entsprechend angepasst.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-11 22:21:59 +02:00
Debian
117d16e597 fix(update): self-upgrade via sudo systemd-run + animiertes Modal
handler: edgeguard-User darf systemd-run nicht direkt aufrufen ("Inter-
active authentication required"). sudo -n + sudoers-Whitelist auf
exakt die Unit-Form für edgeguard-upgrade.service.

UI: UpdateBanner-Komponente neu — Pattern wie mail-gateway/enconf:
Banner mit Force-Check-Button + Popconfirm. Beim Apply zeigt full-
screen-Overlay mit animiertem Orbit (zwei Ringe + Dots), Versions-
sprung, vier Step-Indicators (Download/Install/Restart/Verify) und
Live-Timer. Poll auf /system/health detektiert Version-Flip ODER
"sah down dann up" und window.reload nach 1.5s. Sicherheits-Timeout
2 min schickt sonst auch reload.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-11 22:02:54 +02:00
Debian
05850934fb fix(update): sudo für apt-get update — Banner blieb sonst auf altem Stand
API läuft als edgeguard-User; ohne /etc/sudoers.d/edgeguard-Whitelist
schreibt apt-get update nicht in /var/lib/apt/lists/ und der candidate
bleibt auf dem Stand des letzten postinst-Runs. Erfordert einmalig
manuelles `sudo apt-get update && apt install edgeguard-api edgeguard-ui
edgeguard` um auf 1.0.48 zu kommen — ab dann läuft der Check automatisch.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-11 14:28:37 +02:00
Debian
9464322450 fix(dashboard): nftables-Status aus Kernel statt Systemd-Unit
Vorher: Service-Health-Grid hat 'nftables.service' per systemctl
abgefragt. Distro-Unit ist disabled (wir laden via 'nft -f' aus
dem Renderer) → Dashboard zeigte FW als 'inactive', obwohl Pakete
sehr wohl gefiltert werden.

Fix: Special-case in /system/services für unit='nftables'. Status
= existiert 'table inet edgeguard' im Kernel-Ruleset (sudo nft list
tables). 'kernel-loaded' wenn ja, 'no-table' wenn nein.

Plus: sudoers im postinst erweitert um 'nft list tables' + 'nft list
table inet edgeguard'.

Version 1.0.44.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-11 07:51:55 +02:00
Debian
c7b98f196e feat(dashboard): Operations-Dashboard mit Live-Health/Resources/Audit/HAProxy
Vorher: Dashboard war Counts + statische Cards. Jetzt operativer
Überblick — was läuft, was klemmt, was wurde gerade geändert.

Backend (4 neue Endpoints):
* GET /api/v1/system/services — systemctl is-active für 8 services
  (edgeguard-api, scheduler, haproxy, nftables, unbound, chrony,
  squid, postgresql). Inklusive ActiveEnterTimestamp.
* GET /api/v1/system/resources — /proc/loadavg, meminfo, statfs(/),
  nf_conntrack count+max, uptime.
* GET /api/v1/audit/recent?limit=N — letzte audit_log entries.
  audit-Repo bekommt ListRecent + Entry struct.
* GET /api/v1/haproxy/stats — parsed haproxy 'show stat' CSV vom
  /run/haproxy/admin.sock (postinst addet edgeguard zu haproxy-
  group für socket-read; haproxy-group exists nach apt install).

Frontend Dashboard rewrite:
* PageHeader + KPI-Strip (6 tiles, wie zuvor) — bleibt.
* Resources-Strip: Load (1/5/15) + Mem-Progress + Disk-Progress +
  Conntrack-Progress + Uptime.
* Service-Health-Grid: 8 Karten mit StatusDot + state.
* Recent-Activity-Card (audit-log): action-Tag + actor + subject +
  relative time.
* HAProxy-Backends-Card: backend/server + UP/DOWN-Tag + sessions +
  bytes_in/out + last_change_age.
* WireGuard live (handshake-age, traffic) — bleibt aus früherem
  Stand.
* Cluster + Firewall + SSL + Routing Cards — bleiben.
* Polling 10s für services/resources/haproxy, 15s für audit.

Plus: postinst usermod -a -G haproxy edgeguard für admin.sock
read-permission.

Version 1.0.43.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-11 07:46:39 +02:00
Debian
e4d83d226e feat: NTP-Server (Chrony) — vollständig
Stub raus, vollständige Implementierung analog Unbound/Squid:

* Migration 0015: ntp_settings (single-row mit listen_addresses,
  allow_acl, serve_clients, makestep, rtcsync) + ntp_pools (kind
  pool|server, address, iburst/prefer, minpoll/maxpoll). Default
  4 deutsche pool.ntp.org-Server seeded.
* Models DNSSettings/NTPPool, services/ntp Repo, handlers/ntp.go
  REST /api/v1/ntp/{settings,pools} mit Auto-Restart nach Mutation.
* internal/chrony/chrony.cfg.tpl + chrony.go: Renderer schreibt
  /etc/chrony/conf.d/edgeguard.conf direkt (analog unbound — distro
  chrony.conf included conf.d automatisch). Listen-bind nur wenn
  serve_clients=true; sonst port 0 (= Client-only).
* main.go: ntpRepo + chronyReloader injiziert.
* render.go: chrony als sechste generator.
* postinst:
  - chrony als hard Depends im control file.
  - Conf-Datei /etc/chrony/conf.d/edgeguard.conf wird als
    edgeguard:edgeguard 0644 angelegt.
  - Sudoers für systemctl reload + restart chrony.
* Auto-FW-Rule-Generator: udp/123 wenn serve_clients=true und
  listen_addresses non-loopback enthält.
* Frontend /ntp: PageHeader + Quellen-Tab + Settings-Tab. Listen-
  Addresses als Multi-Select aus Kernel-IPs (analog DNS).
* Sidebar-Eintrag unter Network.
* i18n DE/EN für ntp.* Block.

chrony.service hat kein 'reload' — Renderer ruft RestartService auf.

Verified: 4 default-pool-server connected (chronyc sources zeigt
sie nach erstem render).

Version 1.0.40.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-11 06:58:54 +02:00
Debian
8357d84c7b fix(unbound): restart statt reload + DNS Auto-FW-Rules dokumentiert
Bug: Unbound bindet Listen-Sockets nur beim startup. Bei einer
Mutation von dns_settings.listen_addresses (z.B. neue LAN-IP für
Resolver-Zugriff) hat 'systemctl reload' die Config zwar gelesen,
aber nicht neu gebound — neue IPs blieben tot.

Fix: Renderer ruft RestartService statt ReloadService. ~200ms
Resolver-Downtime beim Save, dafür konsistentes Verhalten für jede
Settings/Zone/Record-Mutation.

Plus configgen.RestartService Helper neu (analog ReloadService),
sudoers im postinst um systemctl restart unbound.service erweitert.

NOTE für DNS-LAN-Zugang: zwei Operator-FW-Rules nötig (DNS-UDP +
DNS-TCP from any to any) wenn der Resolver auf LAN-IPs lauscht.
Aktuell manuell anzulegen — ein Auto-Rule-Generator (analog
NAT-auto-forward) wäre die nächste Iteration.

Version 1.0.36.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-11 06:32:59 +02:00
Debian
e537d70e04 feat: Unbound DNS-Resolver — vollständig (Renderer + Handler + UI)
Stub raus, vollständig implementiert:

* Migration 0014: dns_settings (single-row) + dns_zones.forward_to.
  Default-Settings sind sinnvoll für die typische LAN-Resolver-Rolle
  (1.1.1.1 + 9.9.9.9 upstream, localnet allow, DNSSEC + qname-min on).
* internal/services/dns: CRUD-Repo für zones, records, settings.
* internal/handlers/dns.go: REST /api/v1/dns/zones, /records, /settings
  mit Auto-Reload nach jeder Mutation.
* internal/unbound/unbound.cfg.tpl + unbound.go: Renderer schreibt
  /etc/unbound/unbound.conf.d/edgeguard.conf direkt (kein Symlink-
  Dance, weil AppArmor unbound nur /etc/unbound erlaubt). Local-zones
  authoritativ aus dns_records; forward-zones per stub-zone; default-
  forwarders catchen alles sonst.
* main.go: dnsRepo + unbound-Reloader injiziert.
* render.go: unbound.New() bekommt Pool.
* postinst:
  - Conf-Datei /etc/unbound/unbound.conf.d/edgeguard.conf wird als
    edgeguard:edgeguard 0644 angelegt damit Renderer schreiben kann.
  - /etc/edgeguard + Service-Subdirs auf 0755 (Squid + Unbound laufen
    NICHT als edgeguard, brauchen Read-Traversal).
  - Sudoers: systemctl reload unbound.service whitelisted.
* Template: chroot:"" (Conf liegt außerhalb /var/lib/unbound default-
  chroot), DNSSEC-Trust-Anchor NICHT setzen (Distro hat schon
  root-auto-trust-anchor-file.conf — sonst doppelter Anchor → start
  failure).
* Frontend /dns: PageHeader + zwei Tabs (Zones + Resolver-Settings).
  Zones-Tab mit Drawer für Records (CRUD pro Zone, A/AAAA/CNAME/TXT/
  MX/SRV/NS/PTR/CAA). Sidebar-Eintrag unter Network.
* i18n DE/EN für dns.* Block.

Verified end-to-end: render → unbound restart → dig @127.0.0.1
example.com → 104.20.23.154 / 172.66.147.243.

Version 1.0.34 (mehrere Iterationen wegen AppArmor + chroot + perms).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-11 06:24:51 +02:00
Debian
72269f5b7c feat: Squid Forward-Proxy — vollständig (Renderer + Handler + UI)
Stub raus, vollständig implementiert:

* internal/services/forwardproxy: CRUD-Repo gegen forward_proxy_acls
  (priority desc, action allow|deny).
* internal/handlers/forwardproxy.go: REST /api/v1/forward-proxy/acls
  mit Validation (acl_type-Whitelist verhindert Squid-Reload-Crash
  bei Tippfehlern). Auto-Reload nach jeder Mutation.
* internal/squid/squid.cfg.tpl + squid.go: Renderer schreibt
  /etc/edgeguard/squid/squid.conf, atomic + Symlink von
  /etc/squid/squid.conf (Squid liest Distro-Pfad — gleicher
  Pattern-Fix wie wg-quick). cache_dir 100MB, cache_mem 64MB,
  http_port 3128. Default-Policy: nur localnet (10/8, 172.16/12,
  192.168/16) — verhindert Open-Relay, falls Operator keine ACLs
  anlegt.
* main.go: forwardproxy-Repo + squid-Reloader instanziiert + Handler
  registriert.
* render.go: squid.New() bekommt Pool (war () vorher, Stub-Signatur).
* postinst sudoers: edgeguard darf systemctl reload squid.service.
* Frontend /forward-proxy: PageHeader + DataTable + ACL-Modal mit
  acl_type-Dropdown (13 Squid-Vokabular-Typen), action-Select,
  Priority. Sidebar-Eintrag unter Security.
* i18n DE/EN für fwd.* Block + nav.forwardProxy.

Verified end-to-end: ACL-Insert via SQL, render → squid reload →
curl -x http://127.0.0.1:3128 http://example.com/ → 200.

Version 1.0.26.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-11 00:27:05 +02:00
Debian
e379162a7f fix(firewall+nat): NAT funktioniert end-to-end + Edge-Sysctl-Profil
Mehrere zusammenhängende Fehler beim Import der NAT-Rules von der
alten EdgeGuard-Box gefunden + behoben:

1. nft-Template: NAT-Rules landeten als Comment (gleicher
   Whitespace-Trimmer-Bug wie bei den Operator-Rules vor zwei
   commits). Fix: Body auf eigener Zeile via {{""}}-Padding.

2. nft-Syntax-Reihenfolge: emittierte 'tcp ip daddr X dport Y' →
   parser-Fehler. Korrekt ist L3-match (ip saddr/daddr) zuerst,
   dann L4 (tcp/udp dport). Reihenfolge in der dnat-Zeile
   getauscht.

3. eth0 als Iface-Row hinzugefügt (Type ethernet, role wan) damit
   der zone→iface-Lookup für 'wan' tatsächlich auf das Linux-Iface
   trifft. Vorher war nur 'WAN'-bridge in der DB, das im Kernel
   nicht existiert → iifname-match griff nicht.

4. forward-chain: ct status dnat accept (DNAT-Pakete dürfen
   forwarden) + Auto-Forward pro SNAT/masquerade-Rule für die
   Origin-Pakete (return geht via established,related).

5. postrouting_nat: ct status dnat masquerade als Hairpin-Catch-All
   — sonst antwortet das DNAT-Ziel via seinem default-GW (oft
   nicht zur EdgeGuard-Box) → SYN_SENT + UNREPLIED. Trade-off:
   Backend sieht Box-IP statt client-IP.

6. Sysctl-Profil /etc/sysctl.d/99-edgeguard.conf bei jedem Install:
   - Forwarding (ip_forward + ipv6 forwarding) — Voraussetzung für
     ALLES NAT/DNAT/Masquerade.
   - Conntrack-Buckets + max=524288 (Edge-Box trackt viele
     parallele Sessions).
   - HAProxy-Tuning (somaxconn 64k, rmem/wmem 16M, keepalive,
     tcp_tw_reuse, ip_local_port_range).
   - BBR + fq als modernes Congestion-Control + Queueing.
   - Anti-DoS: tcp_syncookies, log_martians, kptr_restrict.

Verified end-to-end:
  $ nc -v 89.163.205.100 2030
  SSH-2.0-OpenSSH_9.6p1 Ubuntu-3ubuntu13.16

Version 1.0.25.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-11 00:10:42 +02:00
Debian
a0ab929b9a fix(postinst): nftables auch beim Upgrade reloaden
Vorher: render-config --no-reload schrieb nur die Files; haproxy
wurde explizit per systemctl restart unten neu gefahren, aber
nft-Set blieb beim Kernel-Stand vom letzten Boot. Bug sichtbar bei
1.0.13: Anti-Lockout-Eintrag für 3443 war im Template, aber der
Kernel hatte die Regel nicht — Port von außen blockiert.

Fix: zwei render-Calls — haproxy mit --no-reload (wie bisher),
nftables ohne, damit `sudo nft -f` direkt nach dem Schreiben
ausgeführt wird.

Version 1.0.14.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-10 21:41:54 +02:00
Debian
fd294a273e feat(ui): Pages auf neues Design + Dashboard + WG-Live-Status + Routing-Rules-Verstecken
Pages auf PageHeader/StatusDot/ActionButtons-Pattern migriert:
* Dashboard — Komplett-Rewrite. KPI-Tiles (Domains, Backends, Iface,
  FW-Rules, NAT, WG), Detail-Cards (WireGuard live status, Firewall
  zone overview, SSL expiring soon, Cluster nodes, Routing summary,
  System info). Polled queries pro Card.
* Domains, Backends, RoutingRules, Networks, IPAddresses, SSL,
  Cluster, Settings, Firewall (index) — alle inline Action-Buttons
  → ActionButtons; alle Yes/No-Renders → StatusDot; Add-Button in
  DataTable.extraActions; PageHeader oben.

WireGuard
---------
* Neuer /wireguard/status-Endpoint parsed `wg show all dump`,
  liefert {iface, peer_pubkey, endpoint, last_handshake_unix, rx, tx}.
  Sudoers im postinst um `wg show` erweitert.
* Server-Drawer Peer-Liste zeigt jetzt Live-Status (Online/Offline-
  Dot, "vor Xs", Traffic-Counter) per 10s-Polling. Importierte
  "Unify Home" peer kann jetzt im UI verifiziert werden.
* Importer-Bug fixed: nextName ("# Unify Home" comment) wurde beim
  Sektionswechsel zu früh geresettet — jetzt nur nach echtem
  flushPeer.

Routing-Rules
-------------
* Aus Sidebar entfernt. URL bleibt funktional, aber für 90% der
  Setups reicht domains.primary_backend_id (das HAProxy ohnehin
  als default_backend rendert). Path-basiertes Routing ist ein
  Advanced-Feature und kommt später als Domain-Modal-Tab zurück.
* nav.routing-Sidebar-Eintrag + BranchesOutlined-Import entfernt.

Misc
----
* "Firewall (v2)" → "Firewall" im Nav (DE).
* Dashboard-i18n Block in DE+EN.
* Version 1.0.11 → 1.0.12.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-05-10 21:07:38 +02:00