Nach v1.2.102 (VIP nicht mehr statisch gebunden) wandert die Public-VIP .100
erstmals wirklich per keepalived zwischen den Node-MACs. Der Hosting-Upstream
lernte die neue MAC aber nicht zuverlässig → .100 nach Schwenk von außen
unerreichbar (vorher maskiert, weil .100 statisch dauerhaft auf utm-1 lag).
Zwei Mechanismen ergänzt:
1) keepalived.conf.tpl global_defs: vrrp_garp_master_repeat 5 +
vrrp_garp_master_refresh 60 (+ vrrp_garp_interval/gna 0, aus Legacy-Template
verloren gegangen) → forciertes GARP beim Wechsel + periodische Auffrischung,
damit die VIP-MAC am Switch nicht altert.
2) keepalived-master.sh: neuer Master pingt den Default-Gateway aus jeder
Public-IP/VIP an (ping -I <vip>) → Upstream sieht Traffic VON der VIP und
lernt die MAC sofort. Manche Hoster relearnen nur so, nicht via GARP.
Test: keepalived_test.go prüft GARP-Direktiven im Render.
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Ergänzt v1.2.101: der ip-addresses-Apply (internal/services/ipaddresses/
apply.go) band ALLE aktiven Adressen statisch — inkl. is_vip. RenderSecondary
(das eth0 ausschließt) ist toter Code, wird nie aufgerufen.
Folge: die VIP (89.163.205.100 + VLAN-Gateways 10.0.x.1) lag auf dem Node
statisch gebunden, UNABHÄNGIG von keepalived. Sobald keepalived die VIP per
Failover auf den Peer legte, lag sie auf BEIDEN Nodes → Duplicate-IP/ARP-
Konflikt → UniFi-Tunnel/LAN bricht (erklärt „utm-1 stoppen → sofort stabil":
der Konflikt verschwindet, nicht VRRP-Failover).
Fix: Render-Query schließt is_vip hart aus (AND ia.is_vip = false) → VIPs
gehören ausschließlich keepalived (nur der VRRP-Master trägt sie). Gilt für
beide Render-Pfade.
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Ursache der „WireGuard reißt immer wieder ab"-Abrisse war NICHT die UniFi,
sondern keepalived-Flapping im HA-Cluster: die VIP 89.163.205.100 (an der die
UniFi-Site-to-Site hängt) wanderte bei ~17 VRRP-Wahlen/Tag zwischen utm-1/utm-2
→ Tunnel-Abriss bei jeder Wahl.
Drei Bugs:
1) Firewall ließ VRRP (IP-Proto 112) zwischen den Cluster-Peers NICHT zu
(policy drop). Adverts überlebten nur via conntrack-Reverse-Matching → bei
conntrack-Ablauf gedroppt → Peer promotet sich → Split-Brain.
Fix: ruleset.nft.tpl erlaubt `ip/ip6 ... vrrp saddr @peer_ipv4/6`;
firewall.go nimmt zusätzlich hb_src_ip/hb_peer_ip aus cluster_settings ins
Peer-Set (deckt den Heartbeat-Pfad 169.254.0.x ab).
2) Kein nopreempt → erholter Node riss die VIP sofort zurück (Flap-Back);
aggressiver gw-Check (fall 2 → 10s-Blip = Failover).
Fix: keepalived.conf.tpl mit `nopreempt` in VI_1+VI_HB, chk_gateway fall 2→5;
keepalived.go setzt State immer BACKUP (nopreempt wirkt nur in BACKUP),
Priorität 200/100 aus pg_role bleibt → deckt sich mit „manuelles Promote".
3) keepalived-Boot-Race: Unit startete vor vlan500 (nur After=network-online)
→ „interface vlan500 doesn't exist" → permanenter CONFIG-Crash ohne Recovery
(keepalived nach Reboot tot). Fix: postinst legt Drop-in mit
After=/Wants=edgeguard-interfaces.service + Restart=on-failure an.
Neuer Test internal/keepalived/keepalived_test.go (nopreempt/BACKUP/fall).
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Zwei Bugs, die WireGuard-Verbindungen verhinderten/abrissen:
1) Client-Config-Endpoint war hartkodierter Platzhalter REPLACE_WITH_PUBLIC_HOST → neue Clients bauten nie einen Tunnel auf (Host löst nicht auf). Jetzt: WireguardHandler.PublicHost (aus setup.json FQDN, main.go) → Endpoint = <fqdn>:<port>. Platzhalter nur noch als Fallback wenn FQDN unbekannt.
2) Renderer machte bei JEDER Config-Änderung 'systemctl restart wg-quick@<iface>' → voller Link-Flap, alle Peers droppen (verstößt gegen 'wireguard darf nie abbrechen'). Jetzt: laufendes Interface → 'wg-quick strip | wg syncconf' (Peers/Listen-Port live, KEIN Abbruch); nur erstmaliges Hochfahren via systemctl start; restart nur noch als Fallback mit WARN. interfaceExists() via 'ip link show'. Neue sudoers: wg syncconf *, wg-quick strip *.
Ein edgeguard-api-Restart (Deploy) fasst wg-quick@<iface> nicht an → Tunnel bleibt während Deploy bestehen.
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Code-Altlasten aus dem Architektur-Audit bereinigt:
- internal/proxy: leerer .gitkeep-Stub (geplanter Write-Proxy nie implementiert) entfernt — keine Go-Referenzen.
- promote.go: war reines Physical-Replication-Failover (standby.signal + pg_ctlcluster promote + pg_is_in_recovery) und damit auf dem Logical-Setup TOT (ein Subscriber hat kein standby.signal / ist nie in recovery → Abbruch bei Schritt 1). Neu Logical-aware: Idempotenz-Check (schon Publisher ohne Subscription → fertig) → Subscription lösen (DISABLE+slot_name=NONE+DROP, hängt nicht am toten Publisher) → setupReplicationPrimary (Publisher werden) → ha_nodes.pg_role=primary → keepalived MASTER. Toter KeyDB-Update (cluster:pg-primary-url, wurde nie gelesen) entfernt.
- setupReplicationPrimary + dropSubscriptionIfExists aus cluster-init-replication/cluster-setup-standby extrahiert (DRY, bewährte SQL wiederverwendet). WICHTIG: setupReplicationPrimary stellt jetzt sicher dass wal_level=logical AKTIV ist — PG-RESTART falls nötig (reload reicht für wal_level/max_wal_senders nicht; Secondary hat wal_level=replica). Idempotent: Restart nur wenn wal_level != logical.
- Doku (CLAUDE.md + architecture.md) auf den bereinigten Stand gezogen.
Hinweis: echtes Cross-Node-Failover ist nur im Drill testbar; Build/vet/Tests grün, Bausteine sind die bereits produktiv genutzten SQL-Primitive.
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Das Dashboard-Service-Grid (servicesToCheck in system.go) listete weder freeradius (RADIUS, v1.2.93) noch kea-dhcp4-server (DHCP, v1.2.92). Beide sind via Depends installiert + default-disabled → erscheinen jetzt als 'Inaktiv' bis aktiviert. systemctl show liefert für disabled Units sauber inactive, kein Fehler.
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Bisher pushte nur der Secondary seine Liveness an den Primary (runPrimaryPush). Der Primary pushte nichts → in der lokalen ha_nodes des Secondary fror die Primary-Row nach dem Boot ein → die vom Secondary ausgelieferte UI zeigte den Primary als offline.
Neu: runPeerPush auf dem Primary/Founder pusht alle 30s self (role=primary) an jeden Peer via mTLS (/agent/cluster/peers). PushSelfToPeer(role) generalisiert PushSelfToPrimary; registerPeerRequest+AgentRegisterPeer akzeptieren ein role-Feld (default 'peer' → joining-Peer-Verhalten unverändert). Peer-Register-Log bei Routine-Pushes auf Debug (Info nur bei neuem Peer/IP-Wechsel) gegen 30s-Spam.
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Fix 1 — Peer zeigt fälschlich 'offline': runPrimaryPush (Secondary→Primary, einziger periodischer Cross-Node-ha_nodes-Refresh) tickte mit 5 min, SweepStaleNodes-Threshold ist aber 2 min → Secondary war 2 min online, dann 3 min offline, im 5-min-Takt. Tick auf 30s (4× Marge unter Threshold). Receiver lädt nftables nur bei IP-Änderung → kein Reload-Sturm.
Fix 2 — Rolling-Update konnte nie fertig werden wenn der Secondary die Zielversion schon hatte (baseline==target → Warten auf unmöglichen Flip → 10-min-Timeout). runRollingUpdate ist jetzt candidate-aware: ermittelt apt-Candidate, überspringt den Secondary-Schritt wenn dieser schon aktuell ist, erkennt den Flip via 'erreicht candidate ODER bewegt sich von baseline', und schließt direkt mit 'done' wenn auch der Primary schon aktuell ist. FinishRollingUpdateIfPending setzt hängende updating/waiting-secondary-Phasen beim Boot auf idle zurück (tote Orchestrierungs-Goroutine nach Restart).
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#15 waf/alerts.go: AlertWriter.Close() flusht gepufferte Alerts + stoppt die Goroutine (stop/done-Channels, sync.Once, atomic closed; Kanal wird NIE geschlossen → Send racet ohne Panic). Wiring in cmd/edgeguard-waf nach ListenAndServe (graceful shutdown). -race-Test alerts_test.go.
#19 handlers/cluster_rollingupdate.go: (a) RollingUpdateStatus mutiert State nicht mehr beim GET — terminale Zustände altern in readRollingUpdateState nach 10 min aus (kein verlorenes 'done' bei parallelen Pollern). (b) State-File via sync.Mutex + configgen.AtomicWrite (kein partieller Read / Race zwischen Handler & Goroutine). (c) Version-Flip wird gegen die VORHER erfasste Secondary-Baseline geprüft statt gegen die Primary-Version (verhindert sofort-/nie-Flip).
Bewusst belassen: geteilter upgrade.sh-Pfad ist deterministischer Inhalt + an exakte sudoers-Zeile gebunden → Überschreib-Race benign; MST-Timestamp-Parse locale (Server laufen C-Locale).
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nft -c liest den Kernel-Ruleset-Cache via netlink → root nötig. Test nutzt nun sudo -n (sonst skip). Verifiziert: gerendertes Dual-Stack-Ruleset (v4+v6-Regeln, v6-DNAT [..]:port, v6-SNAT/Masquerade, icmpv6) ist mit nft v1.1.3 syntaktisch gültig.
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Bisher rendete das Template alle Adress-Matches als 'ip saddr/daddr' (v4-only); ein v6-Eintrag hätte 'nft -f' (und damit das ganze Ruleset) gebrochen. Jetzt:
- Adressausdrücke werden je Eintrag als v4/v6 klassifiziert (addrFamily).
- Regeln mit Adressen werden pro Familie als separate nft-Zeile gerendert (ip vs ip6 saddr/daddr); adresslose Regeln bleiben eine familienagnostische Zeile (v4-Verhalten unverändert).
- icmp nur auf v4-, icmpv6 nur auf v6-Zeilen.
- NAT familienbewusst inkl. v6-DNAT-Target [..]:port; gemischte v4/v6-NAT-Regeln werden übersprungen (statt nft -f zu brechen) + geloggt.
- WireGuard site-to-site Masquerade v6-fähig.
Eingabeseite war bereits v6-fähig (validateAddrObjValue/validateRule via net.ParseIP/ParseCIDR; Service-Proto-CHECK erlaubt icmpv6; Builtin PING-v6). Neue Unit-Tests (firewall_ipv6_test.go) inkl. optionalem 'nft -c'-Syntaxcheck.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
network_interfaces + ip_addresses standen in confighash hashSpec, aber in cluster_replication.go localOnlyTables (= nicht repliziert, node-spezifische IPs). Dadurch waren die config_hash-Werte zweier Nodes ZWANGSLÄUFIG dauerhaft verschieden → Drift-Banner, das kein Resync beheben konnte. Beide Tabellen aus dem Hash entfernt; Drift erkennt jetzt nur noch wirklich replizierte Service-Config. Muss auf BEIDEN Nodes installiert sein (gleicher hashSpec für vergleichbare Hashes).
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Bug: Dispatch an utm-2 schlug fehl ('dieser Node ist der Cluster-Primary'), weil ha_nodes je Node lokal ist und sich JEDE Node selbst als role=primary markiert. Fix: Primary-Erkennung über pg_publication (edgeguard_shared, für jeden DB-User lesbar) statt role/pg_role. Primary gibt dem Subscriber seine eigene Adresse als primary_host mit (PostPeerWithBody); Agent-Handler vertraut dem mTLS-Dispatch mit Safety-Guard 'läuft nie auf dem Publication-Primary'. Funktioniert auch bei Direktzugriff auf den Subscriber. UI-Gating vereinfacht (Drift + Peer + Admin).
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pg_role bleibt nach cluster-setup-standby auf 'standalone' (nur 'promote' setzt 'primary'), daher erschien der Button auf dem Primary (role=primary, pg_role=standalone) nicht. Gating + Dispatch + Status nutzen jetzt isPrimaryNode = role=='primary' || pg_role=='primary' (wie keepalived); Resync-Ziel = Nicht-Primary-Peer. Backend (cluster_repair.go) + UI (Cluster/index.tsx).
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Cluster/Replication:
- Drift-Banner: Button 'Resync erzwingen' baut die PG-Logical-Replication-
Subscription neu auf (via edgeguard-ctl cluster-setup-standby).
- Primary-Dispatch: Button auf dem Primary delegiert per mTLS an den
Standby (POST /agent/cluster/repair-replication); auf dem Standby lokal.
- Status-Proxy Primary->Standby via Aggregator.FanOut; Erfolg = Job-success
ODER drift_found wird false (--collect-Unit verschwindet nach Erfolg).
- Job als transiente systemd-Unit edgeguard-repair-replication.service
(sudoers exact-match + festes Script wie upgrade.sh).
- Banner-Text korrigiert (keine 'Outbox').
Frontend-Stabilität:
- Stale-Chunk-Auto-Reload: Lazy-Import-Fehler nach Deploy ('Failed to fetch
dynamically imported module') lösen einen einmaligen Reload aus (Loop-
Schutz via sessionStorage) statt einer Fehlerseite. Globaler
vite:preloadError-Listener + ErrorBoundary-Integration.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
CRS 900xxx/901xxx (init, body inspection, paranoia setup) feuern auf
JEDEM Request — keine Security-Events. Filter: nur rule_id >= 910000
wird als Alert in DB geschrieben. Buffer 512 → 2048.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
- crsRules.ts neu: 331 echte CRS v4.7.0 Regeln aus installierten Dateien
(v3-Nummernschema war falsch, v4 hat andere IDs — 949152 war skip-Regel)
- spoe.go: Regeln ohne Message nicht als Alert speichern
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
- Migration 0039: exclusion_notes JSONB in waf_configs (rule_id → note)
- Model/Service/Handler: exclusion_notes in Upsert + GET durchgereicht
- Alerts-Tab: "Als Ausnahme"-Button öffnet Modal mit Notiz-Textarea;
Notiz wird in exclusion_notes gespeichert
- Config-Drawer: Ausnahmen als Liste (Rule-ID + Notiz + Entfernen-Button)
statt rohem Textfeld; Ausnahmen nur noch via Alert-Tab hinzufügbar
- i18n EN + DE
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
HAProxy 3.x kennt weder 'option tcplog' in Backends noch 'no option forwardfor'
als Negation — beides ALERT-Fehler die HAProxy am Start hindern.
SPOE-Backend benötigt weder forwardfor noch tcplog.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Manager.Reload() hat bisher bei jedem 30s-Tick alle Engines neu gebaut
(BuildEngine mit CRS = 2-5s). Fix: configKey (enabled, mode, paranoia_level,
updatedAt) cachen — Engine wird nur neu gebaut wenn sich der Key ändert.
Spart CPU und verhindert sporadische Latenzen im SPOE-Handling.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
SPOE-Backend ist TCP-Mode — forwardfor aus defaults-Block gilt nicht,
HAProxy wirft Warning. no option forwardfor explizit setzen unterdrückt das.
timeout server auf 1s angehoben (konsistent mit processing-Timeout).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
- SPOE-Config: option continue-on-error — HAProxy blockt nie wegen
SPOE-Timeout (z.B. CRS-Engine-Load beim ersten Request). Ohne dieses
Flag waren alle Requests geblockt wenn der WAF-Agent kurz nicht
antwortete, auch für Domains ohne WAF-Konfiguration.
- SPOE-Config: timeout processing 50ms → 1s — CRS-Load braucht >50ms
- postinst: *.conf → * beim CRS-Copy — .data-Dateien wurden nicht
mitkopiert, SecRule @pmFromFile scanners-user-agents.data fehlte
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Wenn CrowdSec gestoppt war, hing ServiceStatus auf cscli decisions/alerts/
bouncers/machines (Socket des gestoppten Agents). Der Status-Endpoint
antwortete nie → status=undefined im UI → Switch war disabled (rotes Schild).
Fix: cscli-Datenabrufe (decisions, alerts, bouncers, machines) nur wenn
AgentRunning=true. Version-Abruf via cscli version bleibt (schlägt schnell
fehl wenn Agent gestoppt, kein Hang).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
- Migration 0035: note TEXT + labels TEXT[] für firewall_rules + nat_rules
- PATCH /firewall/rules/:id + /nat-rules/:id für note/labels Updates
- InlineNote: gold Tag mit MessageOutlined, Klick zum Bearbeiten (Enter/Blur speichert)
- InlineLabels: geekblue Tags mit X-Button zum Entfernen, "+" zum Hinzufügen
- Name-Spalte: Name + Labels + Note in Zeile 1, comment/auto-desc in Zeile 2
- Gleiche UX für NAT-Regeln
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
applyAsync()-Goroutinen in networks.go und ipaddresses.go nutzten
c.Request.Context() — der wird gecancelt wenn der Handler zurückkehrt,
was zu "query: context canceled" in jedem Apply-Lauf führte.
Fix: context.Background() direkt in der Goroutine.
StartLimitIntervalSec=0 in beiden apply-Services verhindert dass
systemd bei mehrfachen schnellen Triggers (Burst > 5) drosselt.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Fügt zwei neue systemd-oneshot-Services hinzu:
- edgeguard-interfaces.service: erstellt VLAN/bridge/bond-Interfaces
(ip link add/del) wenn der Operator sie über die GUI anlegt/entfernt.
Ethernet + WireGuard bleiben OS-managed.
- edgeguard-ipaddresses.service: bindet/entfernt IP-Adressen (ip addr
add/del) nach jeder GUI-Mutation; läuft jetzt After=edgeguard-interfaces
damit Interfaces immer vor den Adressen existieren.
Beide Services triggern per applyAsync() in den zugehörigen Handlern
(networks.go → Interfaces, ipaddresses.go → Adressen). Diff-Ansatz
über *-applied.conf verhindert dass manuell gebundene Adressen/
Interfaces angefasst werden.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
cluster-init-replication:
- listen_addresses = '*' damit Cluster-Peers PG auf :5432 erreichen können
- max_replication_slots = 20 / max_wal_senders = 10 (verhindert Slot-Erschöpfung
bei initaler Tabellen-Synchronisation mit vielen gleichzeitigen Sync-Workern)
- pg-replication-secret: Ownership an edgeguard-User (API-Lesezugriff)
- detectPGConfig() statt hardcoded PG 16 (System läuft PG 17)
cluster-setup-standby:
- syncMasterKey(): holt /var/lib/edgeguard/.master_key via mTLS vom Primary —
ohne identischen Master-Key können replizierte WireGuard-Keys nicht entschlüsselt werden
- render-config: sudo -u edgeguard statt als root (DB-Zugriff)
nftables Template:
- Port 5432 (PG) + 6379 (KeyDB) für Cluster-Peers (@peer_ipv4/@peer_ipv6) freigegeben
handlers/cluster.go:
- GET /agent/cluster/master-key: gibt .master_key via mTLS zurück (hex-kodiert)
v1.2.15
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
- FinishRollingUpdateIfPending() auf API-Startup: transitiert
updating-primary → done damit der UI-Flow nach Restart abschließt
- RollingUpdateStatus: setzt done nach Auslieferung auf idle zurück
(verhindert Stale-done bei Page-Reload)
- wasRollingActiveRef: reagiert auf done nur wenn rolling in DIESER
Session aktiv war — kein sofortiger Reload bei Stale-State
- UI-Fallback für updating-primary: poll auf /system/health version-flip
- Cluster-Erkennung via /cluster/status; Rolling-Update-Button nur im Cluster
- Update-Banner-Button nicht mehr gequetscht (flex-shrink:0 + nowrap)
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
POST /cluster/rolling-update startet den gestaffelten Upgrade-Prozess:
1. Secondary via mTLS /agent/cluster/trigger-update anstoßen
2. /agent/cluster/version pollen bis Secondary Version-Flip zeigt (max 10 min)
3. Primary self-upgrade via systemd-run (identisch zu /system/upgrade)
State wird in /var/lib/edgeguard/rolling-update-state.json persistiert:
Phasen: updating-secondary → waiting-secondary → updating-primary.
"done" wird nicht geschrieben — Prozess stirbt beim Upgrade. UI erkennt
Abschluss via /system/health version-flip (analog Single-Node-Upgrade).
UI: UpdateBanner erkennt Cluster-Modus (/cluster/status mode="cluster")
und tauscht den "Install now"-Button gegen "Rolling Update (Cluster)" aus.
Multi-Step-Modal zeigt die drei Phasen; ab updating-primary wechselt der
Client auf /system/health polling.
Aggregator.PostPeer: neuer einzel-POST-Helper für mTLS-trigger-update.
WithVersion(): ClusterHandler bekommt Binary-Version für /agent/cluster/version.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
- PG Logical Replication: edgeguard_shared PUBLICATION auf Primary,
edgeguard_sub SUBSCRIPTION auf Secondary. Nur geteilte Config-Tabellen
werden repliziert; node-eigene Daten (network_interfaces, ip_addresses,
static_routes, cluster_settings, dns_settings, ntp_settings) bleiben
lokal — OPNsense-Muster.
- cluster-init-replication: Erstellt PUBLICATION, Rolle + pg_hba-Einträge
(logical + replication), WAL-Level auf logical.
- cluster-setup-standby: Erstellt SUBSCRIPTION (copy_data=true), pollt
pg_subscription_rel bis alle Tabellen sync = 'r', rendert dann Configs.
- promote: manueller Failover via pg_promote() + touch recovery.signal.
- VIP/Keepalived: cluster_settings-Tabelle (vip_address, vip_interface,
vrrp_router_id), /cluster/vip-settings API, Keepalived-Config-Generator
mit VRRP + check_script + notify-Skripten in /usr/lib/edgeguard/scripts/.
- config_hash sync: Secondary pusht alle 5 Min seinen Hash via mTLS an
Primary (PushSelfToPrimary). Heartbeat schreibt nur LOCAL, daher ohne
aktiven Push wäre Primary-Sicht des Secondary-Hash stale gewesen.
- runSecondaryConfigRender: Goroutine auf Secondary rendert HAProxy+nftables
neu wenn config_hash sich ändert (Logical-Replication-Nachzügler).
- confighash: node-spezifische Tabellen aus hashSpec entfernt.
- postinst: Keepalived-Skripte installieren, sudoers für keepalived.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
ha_nodes hat UNIQUE(fqdn). UpsertSelf nutzt ON CONFLICT(id) — schlägt
bei fqdn-Konflikten fehl. Wenn Placeholder und echter Node die gleiche
FQDN haben, schlug der INSERT der echten Row mit "duplicate key on
ha_nodes_fqdn_unique" fehl.
Root cause für "joining" stuck forever: der Peer blieb ewig als
Placeholder weil AgentRegisterPeer + reconcileJoiningPeers die Echte-
ID-Row nie erfolgreich einfügen konnten.
Fix: DeletePlaceholdersByFQDN vor UpsertSelf in beiden Code-Paths.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Wenn autoRegister (Push utm-2→utm-1) fehlschlägt, bleibt der Peer
dauerhaft im 'joining'-Status. Neuer Self-Healing-Mechanismus:
- GET /agent/cluster/identity auf dem Agent-Listener: gibt die eigene
ha_nodes-Row zurück (echte Node-ID, FQDN, Version)
- ClusterHandler.Status() startet für jeden 'joining'/'pending'-Peer
einen Background-Reconcile via Aggregator: holt Identity, upsertet
mit echter ID (public_ip aus Placeholder übernommen für nftables),
löscht Placeholder
- autoRegister-Fehler werden jetzt als Warn-Log sichtbar statt silent
verworfen
Damit reicht ein Cluster-Page-Aufruf nach Update beider Nodes um den
Status von 'joining' auf 'online' zu bringen.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Consume() called loadSecret() which failed with "no such file" when
cluster-join-secret didn't exist yet. New() now calls ensureSecret()
so the file is always created before any Consume() attempt.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
AgentRegisterPeer löschte bisher nur den neuen prenode-{fqdn}-Placeholder.
Alte pre-{timestamp}-Rows (aus Versionen vor 1.1.158) blieben stehen und
zeigten dauerhaft status=joining.
Fix: DeletePlaceholdersByFQDN löscht ALLE ha_nodes-Rows mit gleicher FQDN
außer der echten Node-ID — unabhängig vom ID-Format.
Auch preRegisterByFQDN nutzt jetzt das stabile prenode-{fqdn}-Format.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
1. preRegisterJoiner now runs SYNCHRONOUSLY before IssueCert responds,
so nftables @peer_ipv4 is updated before the joiner calls autoRegister.
Previously it was a goroutine → race → autoRegister failed → "joining"
forever.
2. Stable node ID for pre-registered placeholder (prenode-{fqdn}) instead
of time-based ID — re-joins are now idempotent.
3. AgentRegisterPeer sets status="online" immediately (peer proved it is
online by connecting via mTLS) and deletes the prenode-{fqdn} placeholder.
4. autoRegister retries 3× with 2s delay in case of transient nftables lag.
5. Auth federation: cluster nodes forward failed logins to the primary via
mTLS /agent/auth/check so users can log in on any node with primary
credentials (no PG replication needed).
- SystemHandler.AgentAuthCheck: new endpoint on :8443
- AuthHandler.checkWithPrimary: mTLS call to primary when local auth fails
- AuthHandler.WithClusterTLS: inject cluster TLS store
- startAgentListener now uses the wired systemHdl with Users repo
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>