Zwei Bugs, die WireGuard-Verbindungen verhinderten/abrissen:
1) Client-Config-Endpoint war hartkodierter Platzhalter REPLACE_WITH_PUBLIC_HOST → neue Clients bauten nie einen Tunnel auf (Host löst nicht auf). Jetzt: WireguardHandler.PublicHost (aus setup.json FQDN, main.go) → Endpoint = <fqdn>:<port>. Platzhalter nur noch als Fallback wenn FQDN unbekannt.
2) Renderer machte bei JEDER Config-Änderung 'systemctl restart wg-quick@<iface>' → voller Link-Flap, alle Peers droppen (verstößt gegen 'wireguard darf nie abbrechen'). Jetzt: laufendes Interface → 'wg-quick strip | wg syncconf' (Peers/Listen-Port live, KEIN Abbruch); nur erstmaliges Hochfahren via systemctl start; restart nur noch als Fallback mit WARN. interfaceExists() via 'ip link show'. Neue sudoers: wg syncconf *, wg-quick strip *.
Ein edgeguard-api-Restart (Deploy) fasst wg-quick@<iface> nicht an → Tunnel bleibt während Deploy bestehen.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
- chrony.RenderToString(): rendert /etc/chrony/conf.d/edgeguard.conf
ohne Datei-Write oder Service-Reload
- wireguard.RenderToString(): kombiniert alle aktiven Interface-Configs;
PrivateKey + PresharedKey werden als <redacted> ausgegeben (sicher für
UI-Anzeige)
- main.go: beide in WithConfigPreviewers eingetragen
- Settings UI: chrony + wireguard im Generator-Dropdown
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
- WireGuard-Peer-Änderungen landeten nicht im laufenden Interface:
/etc/wireguard/ ist root:root 700, os.Readlink schlug fehl →
ensureWGQuickSymlink fiel immer in den Error-Pfad. Fix: Symlink
via sudo /bin/ln -sf (sudoers-Entry in postinst ergänzt).
- Site-to-Site-Masquerade: Roadwarrior-Clients (z. B. 192.168.99.3)
konnten LANs hinter anderen Peers nicht erreichen, weil das remote
Gateway die VPN-Client-IP nicht als Tunnel-Route kannte. Fix: auto
masquerade in nftables postrouting_nat pro WireGuard-Server-Interface
(oifname "wg7" ip saddr 192.168.99.0/24 masquerade).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 4.6 <noreply@anthropic.com>
Zwei show-stopper beim Cutover .101 → .6 entdeckt + behoben:
1. nft-Template-Bug: {{- if ...}}-Whitespace-Trimmer nach der
'# rule N' Kommentarzeile schluckte den Newline → die ganze
Operator-Rule landete als Teil des # Kommentars. nft akzeptierte
die Datei (legaler Comment) und der Operator sah keine Wirkung.
Fix: Body auf eigener Zeile via {{""}}-Padding, Trimmer raus.
2. wg-Renderer schrieb /etc/edgeguard/wireguard/<iface>.conf, aber
wg-quick@<iface>.service liest /etc/wireguard/<iface>.conf
(Distro-Default). Die zwei Files driftet auseinander — beim
Restart sah wg-quick die alte AllowedIPs. Fix: Renderer legt
einen Symlink /etc/wireguard/<iface>.conf → /etc/edgeguard/...
beim Render an (idempotent, ersetzt vorhandene Real-Files).
Beide Fixes waren voraussetzung für den .101 → .6 Cutover, der
jetzt sauber läuft: VIP .100 lebt auf .6, Unify Home dial't durch
zu wg7 (handshake), 10.0.10.x via wg7-Tunnel reachable.
Version 1.0.18.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>