Zwei unabhängige Bugs hinter "Live-Log zeigt Einträge, aber nichts Neues":
1) ulogd2 stirbt beim nächtlichen Logrotate. Der postinst nahm an, ulogd
laufe als root — die Debian-Unit startet aber `ulogd --daemon --uid ulog`.
Beim Start öffnet ulogd die JSONL noch als root und schreibt danach über
den offenen fd weiter, egal wem sie gehört. Nachts schickt das Distro-
Profil /etc/logrotate.d/ulogd2 ein SIGHUP; das Reopen läuft dann als
`ulog` und scheitert an root:edgeguard 0640 ("can't open JSON log file:
Permission denied"). ulogd wertet das als fatal und beendet sich mit
Exit-Code 0 — Restart=on-failure hätte also nicht gegriffen, und ohne
Restart= blieb der Dienst tot (auf utm-1 5 Tage unbemerkt). Die API
servierte derweil weiter ihren In-Memory-Ring von vor der Rotation,
deshalb sah die UI Einträge, aber nie neue.
Fix: Owner ulog (Schreiber) : edgeguard (Leser), logrotate `create`
passend, plus Drop-in Restart=always als Selbstheilung.
2) Seitengröße liess sich nicht umstellen. Die Tabellen übergaben ein
literales `pagination={{ pageSize: N }}`. antd merged via
extendsObject(innerPagination, paginationObj) — der Prop überschreibt
bei jedem Render den State, den der Size-Changer gerade gesetzt hat.
Bei einem Live-Log rendert das im Sekundentakt, der Klick auf 20/100
war also sofort wieder weg. Fix: defaultPageSize (unkontrolliert).
Betraf ausser dem Live-Log auch Logs, Backups-History, Routes,
Alerts und CrowdSec.
Ausserdem: `t` aus den WS-Effect-Deps genommen. i18n wechselt dessen
Identität bei Store-Updates, was den Effect neu laufen liess — inklusive
setEntries([]), d.h. der Live-Puffer leerte sich ohne erkennbaren Grund.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Schutz gegen Box-Total-Loss — lokale Backups in /var/backups/edgeguard
helfen nicht, wenn die Disk stirbt oder die Box brennt. Nach jedem
erfolgreichen lokalen Backup wird die tar.gz an alle aktiven
Off-Site-Ziele hochgeladen.
Migration 0022: backup_remotes (kind=s3|sftp, target_url, settings
JSONB, active, last_upload_at, last_error) + backups.remote_uploads
JSONB (per-Target-Result).
internal/services/backup/remote/:
- UploadAll() — pro aktivem Target ein Upload, Failures non-fatal
- S3 via minio-go/v7 — funktioniert mit AWS, MinIO, Backblaze B2,
Cloudflare R2, Hetzner Object Storage (alle S3-API-kompatibel)
- SFTP via golang.org/x/crypto/ssh + pkg/sftp. Password + Private-
Key (OpenSSH, base64-encoded) als Auth. Optional host_key_
fingerprint-Pinning (SHA256:...); leer = TOFU (unsicher vs MitM,
OK für initial setup).
- Test() lädt eine 1KB-Probe + löscht sie wieder — Operator-UI hat
einen „Verbindung testen"-Button.
backup.Service.RemoteUploader-Interface: nach erfolgreichem
recordSuccess() läuft UploadAll, Results landen in backups.remote_
uploads JSONB. last_upload_at/last_error in backup_remotes pro Target
gepflegt. API + Scheduler injizieren beide den Adapter.
internal/handlers/backup_remotes.go: CRUD + POST /:id/test. Sensitive
Felder (secret_key, password, private_key) werden in GET-Responses
durch ***SET*** maskiert; UpdateChannel merged das zurück damit der
Operator bei Edit ohne Re-Eingabe speichern kann.
UI: Backups-Page jetzt mit Tabs "Sicherungen" + "Off-Site-Ziele".
Tab 2 hat CRUD-Tabelle mit kind-konditionalem Form (S3-Felder oder
SFTP-Felder), Test-Button pro Row, last_upload-Status mit FAIL-Tag
bei Errors.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>