Reine Auswertungslogik in internal/rules, operiert auf rules.Antworten (geparst aus antrag.antworten) und den drei Regelwerken aus Schritt 1 — ohne DB-/Web-Zugriff, vollständig isoliert testbar. - EvaluateDatenklasse: "höchste zutreffende Stufe gewinnt" (höherer Rang). Trifft keine Stufe zu (z. B. B7 fälschlich "nein" trotz keiner anderen Kategorie), wird konservativ "intern" angenommen statt "oeffentlich" — im Zweifel mehr Schutz. Nicht fachlich bestätigt, siehe rules/OPEN.md Punkt 5. - EvaluateEinstufung: Prüfreihenfolge wie im Regelwerk (verboten zuerst = K.-o.-Prüfung), erste zutreffende Stufe/Variante gewinnt. IstVerboten prüft die K.-o.-Bedingung direkt. - DeriveAnforderungen: Anforderungsprofil aus Datenklasse+Einstufung. - FilterWerkzeuge/ErfuelltAnforderung: harter Filter gegen einen Werkzeugkatalog. WerkzeugEigenschaften ist ein eigener, schlanker Typ statt store.Werkzeug — internal/rules bleibt unabhängig von internal/store. Nur technische Werkzeug-Eigenschaften (avv_erforderlich, eu_verarbeitung, kein_training_auf_eingabe) werden hart gefiltert; Prozess-Anforderungen (menschliche_aufsicht, kennzeichnungspflicht, dsfa_erforderlich) sortieren kein Werkzeug aus, sondern werden später als Auflage vermerkt — Annahme, siehe rules/OPEN.md Punkt 6. rules/OPEN.md um Punkt 4 (Auswirkung der fehlenden Löschfristen auf den Filter), Punkt 5 (Datenklasse-Fallback) und Punkt 6 (welche Anforderungen hart filtern) ergänzt — Annahmen dokumentiert statt geraten, damit Schritt 3 nicht auf die fachliche Klärung warten musste. 16 neue Tests gegen die ECHTEN rules/*.yaml-Dateien (nicht nur synthetische Fixtures) — deckt Rang-Konflikte, "Unsicher zählt wie Ja", alle vier Einstufungsstufen inkl. Auffangregel, Anforderungs-Ableitung und Werkzeug-Filterung ab. Noch nicht ans Web angebunden (Schritt 4).
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# Offene fachliche Fragen zum Regelwerk
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Diese Punkte wurden beim Anlegen der Regelwerk-YAML-Dateien (Phase 1)
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bewusst nicht geraten, sondern hier notiert — vor Phase 3 (Ableitungen
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und harte Filter) mit dem fachlich Verantwortlichen (z. B. der/dem
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betrieblichen Datenschutzbeauftragten) klären.
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## 1. Rangfolge der Datenklassen
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Die Spezifikation sagt "höchste zutreffende Stufe gewinnt", gibt aber
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keine expliziten Rangzahlen vor. `rules/datenklasse.yaml` nimmt aktuell
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diese Reihenfolge an (niedrigster zu höchstem Rang):
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1. `oeffentlich`
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2. `intern`
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3. `auftragsdaten`
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4. `personenbezogen`
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5. `berufsgeheimnis`
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6. `besondere_kategorie`
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Begründung der Annahme: DSGVO Art. 9 (besondere Kategorien) gilt
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allgemein als striktester Datenschutz-Tatbestand, § 203 StGB
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(Berufsgeheimnis) hat eigene strafrechtliche Relevanz — beide vor
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"normalen" personenbezogenen Daten eingeordnet. `auftragsdaten` unter
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`personenbezogen` einsortiert, weil vertragliche Geheimhaltung in der
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Regel schwächer sanktioniert ist als DSGVO-Bußgelder. **Nicht
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bestätigt.**
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## 2. Anforderung `kein_training_auf_eingabe` und `auftragsdaten`
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Die Spezifikation formuliert "aus intern, personenbezogen und höher" —
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das lässt offen, ob `auftragsdaten` (zwischen `intern` und
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`personenbezogen` einsortiert, siehe Punkt 1) eingeschlossen sein soll.
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`rules/anforderungen.yaml` schließt `auftragsdaten` aktuell explizit
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ein (Kundendaten sollten aus denselben Gründen wie Geschäftsgeheimnisse
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nicht zum Training verwendet werden) — **Annahme, nicht bestätigt.**
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## 3. Genaue Fragebogen-Fakten für "verboten" (KI-VO Art. 5) — ERLEDIGT
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~~Fragebogen-Abschnitt C stellt nur eine einzelne Frage...~~ Mit Phase 2
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(Fragebogen, `internal/web/templates/antrag_neu.html`) gelöst: C3 hat
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jetzt eine Folgefrage `c3_art` mit den Werten
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`emotionserkennung_arbeitsplatz`, `social_scoring`,
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`biometrische_kategorisierung` und `keine` — exakt die Werte, die
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`rules/kivo_einstufung.yaml` bereits erwartete. Feldnamen sind damit
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final, nicht mehr Platzhalter. **Weiterhin offen:** ob diese drei
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Varianten fachlich vollständig sind (deckt das wirklich alle "verboten"-
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Fälle aus Art. 5 KI-VO ab?) — das war nie Teil dieser Klärung.
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## 4. `loeschfrist_max_tage` — konkrete Fristen je Datenklasse
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Die Spezifikation nennt `loeschfrist_max_tage` als Anforderung "aus
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Datenklasse", ohne die konkreten Tageswerte pro Stufe zu nennen.
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`rules/anforderungen.yaml` listet die Anforderung nur als grundsätzlich
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anwendbar (welche Datenklassen sie überhaupt auslösen), ohne
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Zahlenwerte — die eigentlichen Fristen (z. B. "personenbezogen: 90
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Tage") müssen vor Phase 3 fachlich festgelegt werden. **Auswirkung auf
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Schritt 3 (`internal/rules.ErfuelltAnforderung`):** ohne Zahlenwerte
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wird diese Anforderung aktuell NICHT hart gegen Werkzeuge gefiltert
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(jedes Werkzeug gilt hier als "erfüllt") — sobald Fristen feststehen,
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muss die Filterfunktion entsprechend erweitert werden.
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## 5. Fallback, wenn keine Datenklasse zutrifft
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Wenn ein Antrag bei allen B-Fragen "nein" beantwortet — auch bei B7
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("nur allgemein zugängliche/erfundene Inhalte") — trifft laut Tabelle
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keine Stufe zu (ein eigentlich widersprüchlicher Zustand: irgendeine
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Kategorie sollte immer zutreffen). `internal/rules.EvaluateDatenklasse`
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nimmt in diesem Fall konservativ `intern` an, nicht `oeffentlich` — im
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Zweifel mehr Schutzanforderungen, nicht weniger. **Nicht fachlich
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bestätigt**, nur eine sichere Standardannahme.
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## 6. Welche Anforderungen werden hart gegen ein Werkzeug gefiltert?
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`internal/rules.ErfuelltAnforderung` filtert aktuell hart nur
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`avv_erforderlich`, `eu_verarbeitung` und `kein_training_auf_eingabe` —
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das sind technische Eigenschaften eines Werkzeugs
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(`werkzeug.avv_verfuegbar`, `verarbeitungsort`, `training_standard`).
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`menschliche_aufsicht`, `kennzeichnungspflicht` und `dsfa_erforderlich`
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betreffen dagegen einen Prozess rund um die Nutzung, nicht das Werkzeug
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selbst — ein Werkzeug wird deswegen nicht aussortiert, das wird
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stattdessen als Auflage vermerkt (geplant für Schritt 4/5). **Diese
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Aufteilung ist eine Annahme von Schritt 3, nicht ausdrücklich in der
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Spezifikation so festgelegt** — vor Schritt 4 gegenprüfen, ob das der
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gewünschten Produktlogik entspricht.
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