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16 Commits

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noroot
b1b121bb23 feat: Ableitungen und harte Filter (Schritt 3 der Baureihenfolge)
Reine Auswertungslogik in internal/rules, operiert auf rules.Antworten
(geparst aus antrag.antworten) und den drei Regelwerken aus Schritt 1
— ohne DB-/Web-Zugriff, vollständig isoliert testbar.

- EvaluateDatenklasse: "höchste zutreffende Stufe gewinnt" (höherer
  Rang). Trifft keine Stufe zu (z. B. B7 fälschlich "nein" trotz keiner
  anderen Kategorie), wird konservativ "intern" angenommen statt
  "oeffentlich" — im Zweifel mehr Schutz. Nicht fachlich bestätigt,
  siehe rules/OPEN.md Punkt 5.
- EvaluateEinstufung: Prüfreihenfolge wie im Regelwerk (verboten zuerst
  = K.-o.-Prüfung), erste zutreffende Stufe/Variante gewinnt.
  IstVerboten prüft die K.-o.-Bedingung direkt.
- DeriveAnforderungen: Anforderungsprofil aus Datenklasse+Einstufung.
- FilterWerkzeuge/ErfuelltAnforderung: harter Filter gegen einen
  Werkzeugkatalog. WerkzeugEigenschaften ist ein eigener, schlanker Typ
  statt store.Werkzeug — internal/rules bleibt unabhängig von
  internal/store. Nur technische Werkzeug-Eigenschaften
  (avv_erforderlich, eu_verarbeitung, kein_training_auf_eingabe) werden
  hart gefiltert; Prozess-Anforderungen (menschliche_aufsicht,
  kennzeichnungspflicht, dsfa_erforderlich) sortieren kein Werkzeug
  aus, sondern werden später als Auflage vermerkt — Annahme, siehe
  rules/OPEN.md Punkt 6.

rules/OPEN.md um Punkt 4 (Auswirkung der fehlenden Löschfristen auf den
Filter), Punkt 5 (Datenklasse-Fallback) und Punkt 6 (welche
Anforderungen hart filtern) ergänzt — Annahmen dokumentiert statt
geraten, damit Schritt 3 nicht auf die fachliche Klärung warten musste.

16 neue Tests gegen die ECHTEN rules/*.yaml-Dateien (nicht nur
synthetische Fixtures) — deckt Rang-Konflikte, "Unsicher zählt wie Ja",
alle vier Einstufungsstufen inkl. Auffangregel, Anforderungs-Ableitung
und Werkzeug-Filterung ab. Noch nicht ans Web angebunden (Schritt 4).
2026-08-29 09:39:41 +02:00
noroot
db9c5b7482 feat: Fragebogen mit adaptiver Logik (Schritt 2 der Baureihenfolge)
Ebene 2 ("Antrag stellen") als einseitiges Formular statt mehrseitigem
Assistenten — jede zusätzliche Seite kostet Zeit, und laut Spezifikation
wird ein Antrag umgangen, wenn er länger als fünf Minuten dauert.

- GET /antraege/neu: Fragebogen-Formular (Abschnitte A-D exakt nach
  Spezifikation). Adaptive Folgefragen (C2: welche Art von Entscheidung,
  C3: welche Art von Erkennung) werden rein per CSS :has() ein-/
  ausgeblendet, kein JavaScript nötig — visuell mit Chromium-Screenshots
  verifiziert (unchecked vs. checked).
- POST /antraege: legt an und reicht direkt ein (entwurf->eingereicht in
  einem Schritt, kein Zwischenspeichern als Entwurf für v1). Die
  antworten-JSON nutzt exakt dieselben Fakten-Schlüssel wie
  rules/*.yaml (b1-b7, c1-c5, c2_folge, c3_art) — Schritt 3 kann sie
  direkt auswerten, ohne Felder umzubenennen. "Unsicher" wird bewusst
  NICHT zu "ja" normalisiert (das ist eine Auswertungsregel für Schritt
  3, keine Speicherregel) — der Antrag hält fest, was der Mitarbeiter
  tatsächlich geantwortet hat.
- GET /antraege: eigene Anträge (Ebene 2 sieht nur eigene, nicht die
  des ganzen Mandanten — dafür neue Store-Methode
  ListAntraegeForUser, getrennt von ListAntraegeForAccount für den
  späteren Ebene-3-Posteingang).
- GET /antraege/{id}: Detail, fremder Antrag liefert 404 (nicht 403,
  gleiches Muster wie überall sonst im Projekt).
- betreiber-Rolle wird von allen Antrags-Routen weggeleitet (Ebene 5
  ist technisch getrennt vom Mandantenbereich).

rules/OPEN.md Punkt 3 (fehlende Fragebogen-Unterscheidung für die
"verboten"-Varianten) damit geklärt: c3_art existiert jetzt mit den
bereits in rules/kivo_einstufung.yaml erwarteten Werten.

Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert (Antrag anlegen, antworten-JSON in
der DB korrekt, Detail-/Listenansicht, Mandantentrennung).
2026-08-28 23:09:24 +02:00
noroot
b4d4ee8d3c feat!: Produktwechsel zu KI-Antragsprüfung — Phase 1 (Datenmodell, Regelwerk, Katalog)
Deklarix war eine Pre-Publish-Kennzeichnungsprüfung für Werbe-Content
(UWG/MStV). Dieser Scope wird komplett verworfen und durch eine
KI-Antragsprüfung ersetzt: Mitarbeitende beschreiben ein KI-Vorhaben,
das System leitet Datenklasse und KI-VO-Einstufung ab, gleicht sie
gegen einen Werkzeugkatalog ab und erzeugt einen Entscheidungsvorschlag
mit Herleitung — ein Mensch entscheidet, das System bereitet nur vor.

BREAKING CHANGE: Migration 0008 droppt alle werberechtsspezifischen
Tabellen (submission, finding, extraction, evidence_package,
participant, platform_connection, asset). account/app_user/session/
audit_log bleiben (Mandantentrennung, Login, Protokollierung sind
produktunabhängig) — app_user.role wechselt von
creator/agentur/marke/kanzlei/admin zu den fünf neuen Rollen
mitarbeiter/verantwortlicher/pruefer/admin/betreiber (vier
Mandanten-Rollen + eine plattformweite, siehe CLAUDE.md).

Entfernt: internal/extract, internal/dossier, internal/evidence,
internal/socialconnect, alte rules/*.yaml (UWG-Regeln), testdata/golden
— alles ausschließlich für das alte Produkt.

Neu, Phase 1 der Baureihenfolge ("Datenmodell, Regelwerk als YAML,
Katalogstruktur"):
- Store: abteilung (Stammdaten), werkzeug + werkzeug_sperre (der
  eigentliche Wert des Produkts — zentral gepflegter Katalog mit
  mandantenspezifischen Ergänzungen/Sperrungen, Pflichtfelder
  letzte_pruefung/quelle für jede Zusicherung), antrag (Fragebogen-
  Grundgerüst, Antworten als JSONB für den adaptiven Fragebogen aus
  Phase 2).
- internal/rules komplett neu: lädt und validiert drei YAML-
  Regelwerke (Datenklasse-Ableitung, KI-VO-Einstufung, Anforderungs-
  profil) aus rules/*.yaml — noch ohne Auswertungslogik gegen echte
  Fragebogen-Antworten (das ist Phase 3, bewusst erst nach dem
  Fragebogen aus Phase 2, der die exakten Fakten-Feldnamen festlegt).
  Offene fachliche Annahmen (Rangfolge der Datenklassen, Fragebogen-
  Lücke für die "verboten"-Varianten) explizit in rules/OPEN.md
  dokumentiert statt geraten.
- Web-Layer auf Minimalgerüst reduziert, das kompiliert und die neue
  Rollenwelt trägt: Firma-Registrierung (Ebene 1, erster Nutzer wird
  admin), Login/Logout, Plattform-Bereich (Ebene 5, nur betreiber:
  Dashboard, Accounts-Übersicht, Audit-Log) — Fragebogen (Ebene 2) und
  Fachebene (Ebene 3) folgen in den nächsten Phasen.
- CLAUDE.md komplett neu geschrieben: Produktbeschreibung, Fünf-Ebenen-
  Rollenmodell, Fragebogen-Spezifikation, Ableitungstabellen,
  Werkzeugkatalog, Bewertungslogik (geplant), Onboarding, offene
  Punkte (u. a. Postgres-RLS-Frage aus der Frontend-Spezifikation
  noch nicht entschieden, "Admin und Verantwortlicher gleichzeitig"
  beim Onboarding noch nicht datenmodelliert).

Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün. End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert: Firma-Registrierung legt Account +
admin-Nutzer an, Betreiber-Login leitet zu /betreiber, mandanten-
übergreifende Accounts-Liste sichtbar für betreiber, 404 für
mitarbeiter auf /betreiber, 303 zu /login ohne Sitzung.
2026-08-28 21:39:04 +02:00
noroot
6fd7831784 feat: Erinnerung zum Sichern von Story-Insights vor Ablauf
Ausgangspunkt: Instagram hält Story-Insights nach eigener Aussage nur
24 Stunden vor, auch der offizielle Datenexport enthält sie nicht mehr
danach. Der Standbild-Screenshot beim Prüfen entsteht direkt beim
Veröffentlichen, bevor nennenswerte Kennzahlen existieren — er kann
das strukturell nicht auffangen. Eine OAuth-Anbindung allein löst das
auch nicht: selbst mit API-Zugriff bräuchte es einen Abruf innerhalb
desselben 24h-Fensters.

- Migration 0007: asset.purpose ('initial' | 'insights', Default
  'initial' erhält die Bedeutung aller Bestandszeilen). Ein Beitrag
  kann jetzt mehrere Insights-Nachweise über die Zeit bekommen.
  GetLatestAssetForSubmission berücksichtigt weiterhin nur 'initial',
  damit ein späterer Insights-Upload nie den beim Archivieren
  referenzierten Original-Screenshot verdrängt.
- internal/web/insights_reminder.go: computeInsightsReminder — reine,
  ungetestete gegen echte Instagram-Daten, aber isoliert testbare
  Logik fürs Erinnerungs-Timing (Produktentscheidung, keine Rechtsnorm,
  daher nicht in rules/*.yaml).
- GET /beitraege/{id} zeigt die Erinnerung bei veröffentlichten
  "story"-Beiträgen ohne existierendes insights-Asset; POST
  /beitraege/{id}/insights speichert einen weiteren Screenshot (gleiche
  Validierung wie das initiale Standbild, wiederverwendet über
  readUploadedAsset/storeAsset mit purpose-Parameter).
- Bewusst nur In-App-Banner in dieser Ausbaustufe, kein Mail-/Push-
  Versand — dafür fehlt aktuell ein SMTP-Relay/Versanddienst, siehe
  CLAUDE.md-Hinweis dazu.

Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert (Story archivieren → Erinnerung
sichtbar → Insights-Upload → Erinnerung verschwindet, Nachweis
gelistet, Mandantentrennung beim Upload durchgesetzt).
2026-08-28 10:10:44 +02:00
noroot
5813e6209c feat: technisches Grundgerüst für Instagram-/TikTok-OAuth (Plattform-Verbindung)
Vorbereitung für automatische Beweissicherung statt manuellem
Screenshot-Upload: ein Kunde kann künftig seinen eigenen Instagram-
oder TikTok-Account per Standard-OAuth-Consent verbinden. Bewusst nur
das Grundgerüst — Meta/TikTok verlangen vor öffentlicher Nutzung eine
einmalige Business-Verification/App-Review (Wochen Vorlauf, siehe
CLAUDE.md-Abschnitt "Plattform-Verbindung (OAuth)"), die separat von
dieser Codeänderung läuft.

- internal/socialconnect: Connector-Interface + InstagramConnector/
  TikTokConnector (reiner Authorization-Code-Flow, kein DB-Zugriff).
  Instagram tauscht den Code zweistufig (kurzlebiges → 60-Tage-Token),
  TikTok liefert Access-/Refresh-Token direkt. Endpunkte/Scopes wurden
  gegen aktuelle Entwicklerdokumentation gebaut, nie gegen die echte
  API verifiziert (keine Zugangsdaten vorhanden) — Hinweis dazu im
  Paket- und CLAUDE.md-Kommentar.
- Migration 0006: platform_connection (NICHT append-only, anders als
  finding/extraction/asset — ein Token wird ersetzt, keine Korrektur-
  Zeile), höchstens eine Verbindung pro Account+Plattform.
- internal/web: GET /verbindungen (Übersicht je Plattform: verbunden/
  nicht verbunden/nicht konfiguriert), GET /oauth/{platform}/start
  (State-Cookie gegen CSRF, Redirect zum Consent-Screen),
  GET /oauth/{platform}/callback (State prüfen, Code tauschen,
  Verbindung speichern), POST /verbindungen/{platform}/trennen.
- Ohne gesetzte Client-Credentials + PUBLIC_BASE_URL bleibt die
  Funktion inaktiv (kein Connector konfiguriert, /verbindungen zeigt
  "nicht konfiguriert", kein Absturz) — main.go loggt das beim Start.

Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; OAuth-Flow gegen
Fake-Connector/httptest-Server verifiziert (State-Mismatch, Ablehnung
durch Nutzer, Token-Speicherung, Mandantentrennung). Kein Live-Test
gegen echte Meta-/TikTok-Endpunkte möglich, da noch keine echten
Client-Credentials existieren.
2026-08-28 09:32:43 +02:00
noroot
790ab20651 feat: Standbild-Upload bei der Pre-Publish-Prüfung
CLAUDE.md beschreibt die Prüfung seit dem ersten Commit als "Caption,
Standbild und Vertragslage rein" — bisher wurde nur die Caption
verarbeitet, das asset-Schema aus Migration 0001 blieb ungenutzt.

- internal/store/asset.go: CreateAsset/GetLatestAssetForSubmission.
  Migration 0005 macht asset append-only (Trigger fehlte seit 0001,
  weil bis jetzt nichts hineinschrieb) — ein hochgeladenes Beweisstück
  wird nicht nachträglich ausgetauscht, aus demselben Grund wie bei
  extraction/finding/evidence_package.
- handleCheck liest ein optionales "standbild"-Formularfeld (Bild-
  Upload, max. 8 MiB, Content-Type muss image/* sein), validiert es
  VOR dem Anlegen der Submission (ein ungültiger Upload hinterlässt so
  keine leere Beitrags-Zeile), speichert es danach unter ASSET_DIR und
  legt die Asset-Zeile an.
- handleArchive bindet den Asset-Hash (falls vorhanden) in den
  Metadaten-Hash und ins PDF-Dossier ein (dossier.Data.AssetHash war
  bereits vorbereitet, wurde aber nie befüllt).
- index.html: Formular auf multipart/form-data umgestellt
  (hx-encoding + enctype), neues optionales Dateifeld. handleCheck
  bleibt abwärtskompatibel zu urlencoded-Requests (ParseMultipartForm
  liefert ErrNotMultipart, das wird wie "kein Bild hochgeladen"
  behandelt, nicht wie ein Fehler).
- ASSET_DIR neue Konfigurationsvariable (Default "assets", wie
  DOSSIER_DIR relativ zu WorkingDirectory=/var/lib/deklarix — kein
  postinst-Healing nötig, anders als bei RULES_DIR, dessen Default
  nicht zum installierten Pfad passt).

Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert (Upload, Hash in DB, Hash im
erzeugten PDF via pdftotext, Ablehnung bei falschem Dateityp).
2026-08-27 21:45:03 +02:00
noroot
835ad9f0a7 feat: Admin-Bereich (Accounts, Kanzlei-Verzeichnis-Freigabe, Audit-Log)
Bislang gab es keine vom Nutzer-Rollenmodell (creator/agentur/marke/
kanzlei) getrennte Betreiber-Rolle — jede Verwaltungsaufgabe (welche
Kanzlei darf im öffentlichen Verzeichnis stehen, wer sind unsere
Accounts) wäre nur per Hand in der Datenbank möglich gewesen. Admin
ist von Anfang an als fünfte app_user-Rolle im Datenmodell verankert,
nicht nachträglich aufgesetzt.

Migration 0004:
- app_user.role erlaubt zusätzlich 'admin' (kein Self-Service-Weg
  dorthin — /register bietet die Rolle nicht an, erster Admin wird
  einmalig per SQL angelegt, siehe CLAUDE.md).
- account.verified: Freigabe fürs kostenlose Kanzlei-Verzeichnis
  (§ 49b Abs. 3 BRAO: reine Auflistung, kein Routing/keine Vermittlung).
- audit_log: append-only-Protokoll jeder Admin-Aktion (gleicher Trigger
  wie finding/extraction/evidence_package).

Neue Routen:
- GET /admin, /admin/accounts, /admin/accounts/{id}: Accounts-Übersicht
  und -Detail (Logins je Account), requireAdmin (404 statt 403 für
  angemeldete Nicht-Admins, wie beim bestehenden Mandanten-404-Muster).
- POST /admin/accounts/{id}/verifizieren: Kanzlei-Freigabe umschalten,
  schreibt einen Audit-Log-Eintrag.
- GET /admin/audit-log: Protokoll ansehen.
- GET /kanzleien: öffentliches Verzeichnis (kein Login), zeigt nur
  Accounts, die sowohl verified sind als auch einen Nutzer der Rolle
  "kanzlei" haben.

Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End manuell
gegen einen laufenden Server verifiziert (Admin-Login, Verify-Toggle,
Erscheinen im öffentlichen Verzeichnis, Audit-Log-Eintrag, 404 für
Nicht-Admin-Zugriff).
2026-08-27 18:17:45 +02:00
noroot
34b1d8d2a6 feat: replace Claude-based extraction with a rule-based engine
Deklarix itself no longer depends on the Anthropic API — that was a
separate API key/billing relationship from Claude Code (used to develop
Deklarix), which the user did not intend to take on for the product
itself.

Consideration (Gegenleistung) is no longer guessed from text — it's a
required form field now, since only the submitter actually knows
whether a business relationship existed. A keyword-only system can't
tell a covertly-paid post from a genuinely organic one; they read
identically. What internal/extract *can* still determine reliably and
deterministically from the caption: whether a disclosure keyword is
present (werbung, anzeige, bezahlte partnerschaft, paid partnership,
#ad, #werbung, #anzeige, #sponsored, #sponsoredby, #sponsoredpost —
case-insensitive), its exact original-case wording, and whether it sits
before the platform's "mehr anzeigen" truncation point (~125 chars
Instagram, ~150 TikTok — rough estimates, platforms change these without
notice, verify before real customer use).

internal/extract's Anthropic HTTP client and tool-use schema are gone
(client.go/api.go deleted), replaced by engine.go — a stateless Engine
with no network calls. extract.Result/ParsePayload keep the exact same
JSON shape as before (gegenleistung/kennzeichnung_vorhanden/
kennzeichnung_wortlaut/kennzeichnung_vor_kuerzung), so internal/store and
internal/dossier needed no changes at all — only extract itself, the web
form/handler (new consideration field), and main.go (no more
ANTHROPIC_API_KEY requirement) changed.

Trade-off the user was told and accepted: without an LLM, the system can
no longer independently catch undisclosed paid content that carries no
recognizable keyword at all — that now rests on the submitter's honesty.
Creative or implicit disclosure phrasing outside the keyword list also
won't be recognized.

Verified against a real running instance with zero API keys configured:
register -> check (real rule engine, correctly triggered WK-004 for a
disclosure placed 130 characters in, past the Instagram threshold) ->
archive -> PDF dossier download, all against real Postgres.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 17:15:39 +02:00
noroot
8f638df387 docs: document app.deklarix.de and the reverse proxy setup
app.deklarix.de is the canonical app URL (DNS now points at the test
server, 89.163.205.4); no separate app.deklarix.com since the root
.com already redirects to .de. nginx + certbot now terminate TLS there
and proxy to the local deklarix service, verified end-to-end over real
HTTPS.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 16:50:52 +02:00
noroot
5156fe62da feat: wire auth into the web layer (Schritt 2, part 2/2)
Registration creates a new account plus its first user; login
authenticates an existing one; both set a deklarix_session cookie
(HttpOnly, SameSite=Strict, Secure only when the request itself came
over TLS — hardcoding Secure=true would break local http://localhost
development, since browsers won't store a Secure cookie over plaintext).

requirePage protects full-page GETs (redirects to /login); requireAPI
protects the htmx/download endpoints (401, since those are only ever
called from an already-authenticated page — an unauthenticated hit
there is the exception, e.g. a session expiring mid-use).

handleCheck now creates submissions under the current account.
handleArchive and handleDossierDownload compare the submission's
account against the caller's and return 404 on mismatch — not 403,
which would confirm the ID exists to a different tenant. Login failure
uses the same message for "no such email" and "wrong password" to avoid
account enumeration.

Restructured templates along the way: layout.html now only holds
reusable fragments ("head", "nav"); each full page (index/login/register)
is its own top-level named template. The previous layout+content nesting
would have broken the moment a second page defined "content" — Go's
html/template keys blocks by name across the whole parsed set, not per
file, so two pages both defining "content" would silently overwrite each
other.

Verified against a real running instance (not just Go's test recorder):
started the compiled binary against a fresh Postgres and drove the whole
flow with curl — anonymous redirect, registration setting a real cookie,
authenticated page load, logout clearing both the cookie and the
server-side session row, and being locked out again afterward.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 15:56:11 +02:00
noroot
f5ad08cebd feat: wire persistence into the web layer (check → archive → dossier)
This is the piece that turns a Pre-Publish-Prüfung into an actual
archived, provable record instead of a one-off form response.

extract.Client.Extract now returns Result{Facts, RawJSON} instead of
just Facts — RawJSON is the model's exact, unmodified JSON, which is
what belongs in extraction.payload (the audit trail), not a re-encoded
view through our own Facts struct. extract.ParsePayload reconstructs
Facts from a stored payload later, reusing the same parsing/validation
path Extract uses (including the enum guard), so a previously-saved
extraction can be read back exactly as it would have been the first
time.

internal/dossier.BuildContent no longer requires AssetHash: most checks
right now are caption-only (no image/video upload wired yet), and
inventing a placeholder hash for a nonexistent asset would itself be an
integrity problem in an evidence tool. Content shows "kein Asset
hinterlegt" instead.

internal/web gains a narrow Store interface (mirroring the Extractor
pattern — only the methods these handlers use, not the full
*store.Store) so its test suite stays network/DB-free via an in-memory
fake:

- POST /pruefen persists submission + extraction + findings and marks
  the submission "checked". A needsClarification result persists the
  extraction (there's something worth keeping) but no findings and no
  status change, and the template omits the archive option entirely.
- POST /veroeffentlichen re-derives Facts from the stored payload, hashes
  the canonical submission+facts+findings metadata, gets an RFC-3161
  timestamp, generates the PDF dossier to disk, and persists the
  evidence_package row before marking the submission "published".
- GET /dossier/{id} serves the generated PDF.

Tested end-to-end offline: a fake Timestamper builds a real, structurally
valid self-signed RFC-3161 response so the full check→archive→download
flow runs against an in-memory store, verifying the downloaded bytes are
an actual PDF and the dossier file lands on disk — without hitting a
real database, TSA, or the Claude API.

cmd/deklarix/main.go now wires store.Store, evidence.NewHTTPTimestamper
(TSA_URL, default FreeTSA), and DOSSIER_DIR (default "dossiers") into
web.NewServer alongside the extractor and rule set.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 14:39:38 +02:00
noroot
31caa8f66a feat: add web layer (internal/web) and wire it into main.go
Routing, html/template layout/content pattern, and the Pre-Publish
check flow: POST /pruefen runs extraction (Stufe 1) then rules.Evaluate
(Stufe 2) and renders the result as an htmx fragment. Nothing is
persisted yet — that's the next step (wiring internal/store in).

The needsClarification case is rendered explicitly as a request for
more information rather than "no findings", matching the core
principle. Every result carries the legal-advice disclaimer required by
CLAUDE.md's guardrails.

Server depends on a narrow Extractor interface rather than *extract.
Client directly, so tests inject a fake instead of calling the real API
— internal/web's test suite never touches the network. htmx is vendored
locally (internal/web/static/htmx.min.js) instead of loaded from a CDN,
keeping the UI usable without runtime internet access.

cmd/deklarix/main.go now wires all of this together: reads
ANTHROPIC_API_KEY (required) and RULES_DIR (default "rules"), builds
the extract client and loads the rule set, and serves web.Server instead
of the old inline health-only mux.

This exposed the same crash-loop risk fixed earlier for DATABASE_URL:
postinst's start guard only checked DATABASE_URL, so a fresh install
would now crash-loop on a missing ANTHROPIC_API_KEY instead. The guard
checks both. scripts/build.sh also now ships rules/*.yaml into the .deb
under /usr/share/deklarix/rules (not a conffile — rules are updated via
the release pipeline, never hand-edited on a server), and
deklarix.env.example points RULES_DIR there by default.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 14:23:45 +02:00
noroot
917b51299b feat: add RFC-3161 timestamping (internal/evidence)
HTTPTimestamper builds a Request directly from a precomputed SHA-256
digest (Request{HashAlgorithm, HashedMessage, Nonce}.Marshal(), not
CreateRequest(io.Reader) which would hash the input itself), POSTs it to
a TSA, and validates that the parsed response's hash algorithm, hashed
message and nonce actually match what was sent before accepting the
token — a response that doesn't match the request isn't a valid
timestamp for that hash, regardless of whether it parses.

Uses github.com/digitorus/timestamp for the RFC-3161/ASN.1 encoding
rather than hand-rolling it.

TSA choice (open point in CLAUDE.md): FreeTSA.org for now — free,
RFC-3161-compliant, verified end-to-end with a live smoke test, but
not eIDAS-qualified. Documented as needing an upgrade to a qualified
provider (D-Trust, Bundesdruckerei, ...) before real customer use, same
treatment as the open legal questions in rules/OPEN.md.

Tests cover request/response validation without network (hash size
guard, a fake server that parses and checks the incoming request,
non-200 and malformed-response handling) plus a real integration test
against FreeTSA gated behind DEKLARIX_TSA_INTEGRATION, mirroring the
DATABASE_URL-gated pattern in internal/store.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 14:07:53 +02:00
noroot
8b08b39725 feat: apt-based deployment via Gitea Debian registry
Deklarix now ships as a .deb package instead of a raw binary, matching
the enconf-webpanel infrastructure standard: scripts/build.sh assembles
a real .deb (systemd unit, env template, postinst/prerm), scripts/release.sh
uploads it to Gitea's built-in Debian package registry after a green
test run. Target servers add one apt source and get updates via
`apt upgrade` from then on.

postinst only starts the service once DATABASE_URL is actually set in
/etc/deklarix/deklarix.env — the shipped template ships it commented out
on purpose, since an uncommented but unfilled placeholder URL is
syntactically indistinguishable from a real one and caused exactly that
crash-loop during verification.

Verified end-to-end against the real test server and Gitea registry:
upload -> apt-get update -> apt-cache policy -> apt-get install -> a
service that stays down until configured, then runs migrations and
serves /health once a real database is set.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 13:34:58 +02:00
noroot
e929e5bf26 docs: rewrite CLAUDE.md for full product spec and Postgres stack
Replaces the generic React/Vite/SQLite scaffold description with the
actual Deklarix product spec: what it does, the two-stage extract/rules
principle, the Postgres-based stack and cmd/deklarix structure, data
model, evidence chain, legal guardrails (UWG, Versicherungsaufsicht,
BRAO), QA via the golden-test suite, and the DATABASE_URL/test-system
split for scripts/test.sh.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 00:51:48 +02:00
11cf9083fa feat: initial Go project scaffold with build/test/release pipeline
- Go module: github.com/netcell-it/deklarix
- cmd/server/main.go: HTTP entry point with /health endpoint
- scripts/build.sh: cross-compile amd64 + arm64
- scripts/test.sh: go vet + race tests + build-check
- scripts/release.sh: full release flow (test → build → tag → push)
- packaging/DEBIAN: .deb control template
- design/enterprise.css: enterprise design system from enconf
- CLAUDE.md: complete build/test/release documentation
- .claude/settings.local.json: Claude Code permissions
2026-08-26 22:16:44 +02:00