Auf utm-2 war das Zertifikat der Management-UI seit dem 28.08. abgelaufen
(entdeckt am 11.09.) und haette sich aus eigener Kraft nie wieder
erneuert. Zwei Ursachen trafen zusammen:
1) Das FQDN eines per Join dazugekommenen Nodes landet in KEINER
tls_certs-Zeile — es wird beim Setup einmalig ausgestellt und danach
von niemandem mehr angefasst. certrenewer arbeitet nur die Tabelle ab
und sieht es deshalb nie. (utm-1 steht dort drin, weil sein FQDN beim
Erst-Setup regulaer als Domain angelegt wurde — deshalb fiel es dort
nicht auf.)
2) Der Scheduler blockt auf einem Nicht-VIP-Master jede ACME-Erneuerung
(v1.3.20). Fuer geteilte Domains ist das richtig: die zeigen per DNS
auf die VIP, nur der Master kann die Challenge bestehen. Fuer das
eigene Management-FQDN stimmt es nicht — utm-2.netcell-it.de zeigt auf
89.163.205.8, die eigene IP des Nodes, und Port 80 antwortet dort.
Neu: runManagementCertRenew laeuft auf JEDEM Node unabhaengig von der
VIP, aber ausschliesslich fuer das eigene FQDN aus setup.json. Prueft die
Restlaufzeit der Datei unter /etc/edgeguard/tls und erneuert ab 30 Tagen
Rest (gleicher Schwellwert wie bei den Domain-Certs).
Bewusst NICHT ueber tls_certs: das ist eine replizierte Shared-Table, und
cluster-reconcile-replication TRUNCATEt solche Tabellen beim Refresh —
eine lokal auf dem Subscriber eingefuegte Zeile waere beim naechsten
Paket-Upgrade wieder weg. Das Management-Zertifikat ist node-lokale
Infrastruktur und wird wie die cluster-tls-Certs als reine Datei
behandelt. Existiert dagegen bereits eine tls_certs-Zeile fuer das eigene
FQDN (Fall utm-1), bleibt alles beim Alten und certrenewer behaelt die
Zustaendigkeit — sonst haetten zwei Mechanismen dieselbe Datei.
Tests decken die Schwellwert-Entscheidung ab, inklusive des
utm-2-Falls (bereits abgelaufen) und kaputter PEM-Dateien.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>