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noroot
bb19562bc1 chore(release): v1.3.29 stable 2026-09-11 10:33:34 +02:00
noroot
a31c94f9b8 fix(ha): squid/unbound liefen auf dem Standby nicht — ip_nonlocal_bind
squid und unbound lauschen auf den VLAN-Gateway-VIPs. Bei
ip_nonlocal_bind=0 kann ein Node diese Adressen nur binden, waehrend er
die VIP haelt. Bootet ein Node als Standby, scheitert der Start deshalb
mit "FATAL: Unable to open HTTP Socket" und die Unit bleibt dauerhaft
`failed` — systemd versucht es nicht erneut, keepalived-master.sh startet
sie erst bei VIP-Uebernahme (Kaltstart im Umschaltmoment).

Zwei Probleme daran: der Dauer-`failed`-Zustand ist nicht von einem
echten Ausfall zu unterscheiden, und beim Failover kommen die Dienste
erst nach dem Start hoch statt sofort bereit zu stehen.

Mit nonlocal_bind laufen beide auf beiden Nodes durch. Traffic bekommt
weiterhin nur der Node, der die VIP per ARP haelt — die VIP-Wahl selbst
ist nicht betroffen, keepalived-check.sh prueft ausschliesslich
edgeguard-api, haproxy und den :443-Bind.

Zusaetzlich repariert der postinst gezielt Units, die enabled UND failed
sind (also genau den obigen Fall); laufende oder bewusst deaktivierte
Dienste bleiben unangetastet.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-11 10:32:54 +02:00
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@@ -1 +1 @@
1.3.28 1.3.29

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@@ -346,6 +346,19 @@ net.ipv6.conf.all.accept_source_route = 0
net.ipv4.conf.all.rp_filter = 2 net.ipv4.conf.all.rp_filter = 2
net.ipv4.conf.default.rp_filter = 2 net.ipv4.conf.default.rp_filter = 2
# ─── Nonlocal-Bind (HA/VIP) ───────────────────────────────────────
# squid und unbound lauschen auf den VLAN-Gateway-VIPs. Ohne diese
# Option kann ein Node sie nur binden, WÄHREND er die VIP haelt — auf
# dem Standby scheitert der Start mit "FATAL: Unable to open HTTP
# Socket" und die Unit steht dauerhaft auf `failed`. Das ist nicht von
# einem echten Ausfall zu unterscheiden und kostet beim Failover
# zusätzlich einen Kaltstart. Mit nonlocal_bind laufen beide Dienste auf
# beiden Nodes durch und sind im Umschaltmoment sofort bereit; Traffic
# bekommt weiterhin nur der Node, der die VIP per ARP wirklich haelt.
# Standard-Pattern für keepalived-Setups.
net.ipv4.ip_nonlocal_bind = 1
net.ipv6.ip_nonlocal_bind = 1
# ─── Conntrack — Edge-Box trackt viele parallele Sessions ───────── # ─── Conntrack — Edge-Box trackt viele parallele Sessions ─────────
net.netfilter.nf_conntrack_max = 524288 net.netfilter.nf_conntrack_max = 524288
net.netfilter.nf_conntrack_tcp_timeout_established = 86400 net.netfilter.nf_conntrack_tcp_timeout_established = 86400
@@ -400,6 +413,21 @@ vm.dirty_background_ratio = 5
SYSCTL SYSCTL
sysctl --system >/dev/null 2>&1 || true sysctl --system >/dev/null 2>&1 || true
# Ein Node, der als Standby gebootet hat, kann squid/unbound vor
# dem nonlocal_bind oben nicht gestartet haben — die Unit steht
# dann auf `failed` und systemd versucht es von sich aus nicht
# erneut. Gezielt nur solche Units anfassen: enabled UND failed.
# Laeuft der Dienst bereits oder ist er bewusst disabled (Forward-
# Proxy/DNS optional), passiert hier nichts.
for svc in squid unbound; do
if systemctl is-enabled --quiet "$svc" 2>/dev/null \
&& systemctl is-failed --quiet "$svc" 2>/dev/null; then
systemctl reset-failed "$svc" 2>/dev/null || true
systemctl start "$svc" 2>/dev/null || \
echo "postinst: $svc start after nonlocal_bind failed" >&2
fi
done
# ── Firewall-Logging via ulogd2 (NFLOG group 0) ────────────── # ── Firewall-Logging via ulogd2 (NFLOG group 0) ──────────────
# nft-Renderer emittiert `log prefix "edgeguard:<rule-id>" group 0` # nft-Renderer emittiert `log prefix "edgeguard:<rule-id>" group 0`
# für jede Rule mit log=true. ulogd2 subscribed auf netlink-group # für jede Rule mit log=true. ulogd2 subscribed auf netlink-group