handleIndex war seit dem Produktwechsel unverändert ein Platzhalter aus
Schritt 1 ("Antrag stellen"/"Meine Anträge" — beides bereits in der
Seitenleiste vorhanden, die Startseite selbst zeigte nichts Eigenes).
Zeigt jetzt die Zahl eigener offener Anträge, und für die Fachebene
zusätzlich die Zahl offener Fälle im Posteingang; Betreiber sehen
einen Link zur Plattform statt leerer Antrags-Kacheln, die für sie
ohnehin nicht gelten. Bewusst ohne Wiedervorlage-Zahl — deren
Berechnung vergleicht jeden Genehmigungs-Snapshot gegen den aktuellen
Katalogstand und wäre für eine bei jedem Login geladene Startseite zu
teuer.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Ein systematischer Audit nach demselben Muster wie beim Fragebogen-
Antworten-Bug fand drei Felder, die vom Handler befüllt, aber im
zugehörigen Template nie referenziert werden: antragDetailData.ID
(kein Formular auf der Seite braucht sie), anforderungView.ID (die
Beschreibung reicht als lesbare Anforderung, die interne Regel-ID ist
kein Nutzerinhalt), betreiberAccountDetailData.AccountID (die
Account-Detailseite ist rein lesend, kein Formular zeigt darauf).
Anders als der Fragebogen-Antworten-Bug ist hier keine für Nutzer
relevante Information verloren gegangen — die Felder waren schlicht
totes Gewicht, deshalb entfernt statt eine Anzeige dafür zu erfinden.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Die tatsächlich gegebenen Fragebogen-Antworten (B-Fragen zur Datenklasse,
C-Fragen zur KI-VO-Einstufung, D-Werkzeugangaben) wurden bisher nirgends
angezeigt — weder dem antragstellenden Mitarbeiter noch der Fachebene
beim Entscheiden, obwohl der Code-Kommentar an handleAntragDetail schon
"zeigt einen Antrag mit allen Antworten" versprach. Nur die daraus
abgeleitete Bewertung war sichtbar, nicht die Grundlage, auf der sie
beruht — im Audit nicht nachvollziehbar (siehe CLAUDE.md, Grundregel)
und für die Fachebene beim Entscheiden nicht praktikabel.
antwortenAnzeige() baut aus den rohen JSON-Antworten eine lesbare Liste
mit denselben Fragen-Labels wie im Fragebogen selbst — jetzt sowohl auf
GET /antraege/{id} (Ebene 2) als auch GET /faelle/{id} (Ebene 3)
sichtbar.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Löst einen Blocker im Kernablauf: eine frisch registrierte Firma hat
nur einen admin-Login und konnte damit bislang keinen einzigen
eingereichten Antrag sehen oder entscheiden, weil requireFachebene nur
verantwortlicher/pruefer durchließ. Die Spezifikation will admin+
KI-Verantwortlicher ohnehin auf derselben Person (siehe CLAUDE.md,
Offene Punkte) — statt eines Datenmodell-Umbaus (roles-Array oder
zwei app_user-Zeilen pro Person) bekommt admin jetzt pragmatisch
dieselben Fachebene-Rechte wie verantwortlicher (hatEntscheidungsrecht
in fachebene_handlers.go). pruefer bleibt unverändert nur lesend.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Schließt den zweiten Punkt der geplanten Onboarding-Reihenfolge. Admin
lädt eine CSV mit Spalten email (Pflicht) und role (optional, Standard
mitarbeiter) unter GET /verwaltung/nutzer/import hoch. Wie beim
einzelnen Nutzer-Anlegen gibt es keine Einladungsmail — pro Zeile wird
ein Einmalpasswort erzeugt und nur auf der Ergebnisseite direkt nach
dem Import angezeigt, danach nirgendwo mehr abrufbar. Kein
Alles-oder-nichts-Import: eine ungültige Zeile blockiert nicht die
übrigen, jede Zeile bekommt ihr eigenes Ergebnis.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Schließt den ersten Punkt der geplanten Onboarding-Reihenfolge (siehe
CLAUDE.md): ein Admin sieht unter GET /verwaltung/einladung einen
Sammellink (account.einladung_token, Migration 0013), den beliebig
viele Mitarbeitende nutzen können, um sich selbst mit eigenem Passwort
anzumelden (GET/POST /einladung/{token}, öffentlich, Rolle
mitarbeiter). Kein Ablaufdatum, aber per Admin jederzeit erneuerbar —
das macht den alten Link sofort ungültig, falls er versehentlich
außerhalb des Unternehmens geteilt wurde. Keine E-Mail-Bestätigung
(bewusst konsistent mit dem Rest des Produkts, das noch keine
E-Mail-Infrastruktur hat).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Ein Mandant kann jetzt zusätzlich zum Sperren zentraler Katalogeinträge
auch eigene, nur für sich sichtbare Werkzeuge anlegen/bearbeiten/
löschen (GET/POST /verwaltung/werkzeuge/neu bzw. /{id}, POST
/{id}/loeschen — werkzeug.account_id = eigener Account). Nutzt
dasselbe Formular wie der zentrale Katalog des Betreibers
(werkzeugFormData/betreiber-werkzeug-form.html, ein neues ActionBase-
Feld unterscheidet die Ziel-URL); ein zentraler oder fremder Eintrag
bleibt über diese Route unerreichbar (404). Schließt die letzte
dokumentierte Lücke bei "eigene Werkzeug-Freigaben/-Sperrungen" (Ebene 4).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Nav wird jetzt für alle Seiten aus einer einzigen Stelle
(layout.html-Block) gerendert: auf dem Handy ein per Checkbox-Hack
aufklappbares Menü (kein JavaScript), ab 960px Breite per CSS in eine
permanente, dunkle Seitenleiste im enconf-Look verwandelt — dieselbe
Markup-Struktur bedient beide Layouts, kein separates Desktop-Template.
<details>/<summary> wurde bewusst NICHT verwendet: aktuelle
Chromium-Versionen steuern dessen Auf-/Zuklapp-Zustand über eine
CSS-resistente interne Animation (auch mit !important nicht
überschreibbar), per Headless-Screenshot verifiziert.
Zusätzlich: Tabellen (vorher komplett ungestylt, betraf v. a. das
Register) haben jetzt echte Gestaltung inkl. horizontal scrollbarem
Wrapper für schmale Bildschirme, Listenkarten ohne Link-Wrapper
(Nutzer-/Abteilungsliste) bekommen dieselbe Kartenoptik wie
verlinkte Einträge, und destruktive Aktionen (Löschen/Deaktivieren)
sind jetzt visuell von primären Aktionen unterschieden.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
GET /wiedervorlage (Ebene 3) zeigt aktive Genehmigungen, die erneut
geprüft werden sollten: Ablaufdatum erreicht oder innerhalb von 30
Tagen, das zugesagte Werkzeug wurde aus dem Katalog entfernt, oder der
aktuelle Katalogeintrag weicht bei AVV/Training-Standard/
Verarbeitungsort vom zum Entscheidungszeitpunkt eingefrorenen Snapshot
ab. Keine E-Mail-Infrastruktur vorhanden — Benachrichtigung ist bewusst
eine In-App-Liste. Damit ist die ursprüngliche Baureihenfolge
(Schritt 1-7) vollständig umgesetzt.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Deklarix soll ein buchbarer Service werden — dafür muss jede Entität im
Datenmodell über das Frontend steuerbar sein, nicht nur einsehbar.
Schließt drei konkrete Lücken:
- Abteilungen (GET /verwaltung/abteilungen, anlegen/löschen) — ohne
diese Seite blieb die Abteilung-Auswahl im Antrag-Fragebogen leer
und unbenutzbar, das war ein Funktionsdefizit, kein Komfortfehler.
- Eigene Werkzeug-Sperrungen (GET /verwaltung/werkzeuge) — ein Mandant
kann einen zentralen Katalogeintrag jetzt für sich sperren/entsperren,
ohne den zentralen Katalog selbst zu verändern.
- Nutzer-Deaktivierung (POST /verwaltung/nutzer/{id}/deaktivieren bzw.
.../aktivieren, neue Spalte app_user.active, Migration 0012). Nutzer
werden nicht gelöscht (Fremdschlüssel auf antrag/entscheidung/
audit_log würden das verhindern und die Historie zerstören) —
deaktivierte Logins können sich nicht mehr anmelden und verlieren
eine laufende Sitzung sofort. Ein Admin kann sich nicht selbst
deaktivieren.
Zusätzlich: store.ListAktiveGenehmigungenForAccount als Grundlage für
die Wiedervorlage (Schritt 7, Web-Layer folgt).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Jede Genehmigung (genehmigt/genehmigt_mit_auflagen) erzeugt jetzt
automatisch einen append-only registereintrag mit Zweck, Abteilung,
Werkzeug, Datenklasse, Einstufung, Auflagen, Verantwortliche/r und
Gültigkeit. Ebene 3 (verantwortlicher/pruefer) kann das Register unter
GET /registereintraege einsehen und als CSV oder PDF exportieren. Der
PDF-Export nutzt das bereits vorhandene, bisher ungenutzte go-pdf/fpdf
(keine neue Abhängigkeit) mit UnicodeTranslatorFromDescriptor für
deutsche Umlaute. Abgelehnte Entscheidungen und Rückfragen erzeugen
bewusst keinen Registereintrag.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Betreiber können den zentralen Werkzeugkatalog jetzt über die UI
pflegen (GET /betreiber/werkzeuge, GET/POST .../neu, GET/POST
.../{id}, POST .../{id}/loeschen) statt nur per SQL. Bearbeitet
ausschließlich zentrale (account_id IS NULL) Einträge — ein
mandantenspezifischer Katalogeintrag bleibt über diese Seiten
unerreichbar (404), das ist weiterhin Sache des jeweiligen Mandanten.
Ohne befüllten Katalog konnte bisher keine Bewertung tatsächlich zu
"genehmigt" mit einem echten Werkzeug führen.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Ein admin kann jetzt weitere Logins im eigenen Mandanten anlegen
(GET /verwaltung/nutzer, GET/POST /verwaltung/nutzer/neu) mit einer
der vier Mandanten-Rollen — betreiber bleibt Ebene 5 vorbehalten und
kann von keinem Mandanten-Admin vergeben werden. Schließt die Lücke,
dass die Fachebene (verantwortlicher/pruefer) bisher nur per
manuellem SQL-Insert erreichbar war, weil die Firma-Registrierung
ausschließlich einen admin-Nutzer erzeugt.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Ebene 3 (Rollen verantwortlicher/pruefer) bekommt GET /faelle
(Posteingang aller offenen Anträge des Mandanten) und GET/POST
/faelle/{id} zum Entscheiden. Eine Entscheidung friert Regelwerk-,
Katalog- und den vollständigen Werkzeugdatensatz ein, verlangt eine
Begründung bei Abweichung vom abgeleiteten Vorschlag, erlaubt bei
Genehmigung nur ein durch die Bewertung zulässiges Werkzeug und
protokolliert die Entscheidung im Audit-Log. entscheidung ist
append-only wie bewertung.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
POST /antraege berechnet und speichert direkt beim Einreichen eine
append-only bewertung (Datenklasse, KI-VO-Einstufung, Anforderungen,
zulässige/ausgeschlossene Werkzeuge), GET /antraege/{id} zeigt sie
inklusive Herleitung und dem Pflicht-Hinweis, dass das System nicht
entscheidet, sondern nur vorbereitet.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Reine Auswertungslogik in internal/rules, operiert auf rules.Antworten
(geparst aus antrag.antworten) und den drei Regelwerken aus Schritt 1
— ohne DB-/Web-Zugriff, vollständig isoliert testbar.
- EvaluateDatenklasse: "höchste zutreffende Stufe gewinnt" (höherer
Rang). Trifft keine Stufe zu (z. B. B7 fälschlich "nein" trotz keiner
anderen Kategorie), wird konservativ "intern" angenommen statt
"oeffentlich" — im Zweifel mehr Schutz. Nicht fachlich bestätigt,
siehe rules/OPEN.md Punkt 5.
- EvaluateEinstufung: Prüfreihenfolge wie im Regelwerk (verboten zuerst
= K.-o.-Prüfung), erste zutreffende Stufe/Variante gewinnt.
IstVerboten prüft die K.-o.-Bedingung direkt.
- DeriveAnforderungen: Anforderungsprofil aus Datenklasse+Einstufung.
- FilterWerkzeuge/ErfuelltAnforderung: harter Filter gegen einen
Werkzeugkatalog. WerkzeugEigenschaften ist ein eigener, schlanker Typ
statt store.Werkzeug — internal/rules bleibt unabhängig von
internal/store. Nur technische Werkzeug-Eigenschaften
(avv_erforderlich, eu_verarbeitung, kein_training_auf_eingabe) werden
hart gefiltert; Prozess-Anforderungen (menschliche_aufsicht,
kennzeichnungspflicht, dsfa_erforderlich) sortieren kein Werkzeug
aus, sondern werden später als Auflage vermerkt — Annahme, siehe
rules/OPEN.md Punkt 6.
rules/OPEN.md um Punkt 4 (Auswirkung der fehlenden Löschfristen auf den
Filter), Punkt 5 (Datenklasse-Fallback) und Punkt 6 (welche
Anforderungen hart filtern) ergänzt — Annahmen dokumentiert statt
geraten, damit Schritt 3 nicht auf die fachliche Klärung warten musste.
16 neue Tests gegen die ECHTEN rules/*.yaml-Dateien (nicht nur
synthetische Fixtures) — deckt Rang-Konflikte, "Unsicher zählt wie Ja",
alle vier Einstufungsstufen inkl. Auffangregel, Anforderungs-Ableitung
und Werkzeug-Filterung ab. Noch nicht ans Web angebunden (Schritt 4).
Ebene 2 ("Antrag stellen") als einseitiges Formular statt mehrseitigem
Assistenten — jede zusätzliche Seite kostet Zeit, und laut Spezifikation
wird ein Antrag umgangen, wenn er länger als fünf Minuten dauert.
- GET /antraege/neu: Fragebogen-Formular (Abschnitte A-D exakt nach
Spezifikation). Adaptive Folgefragen (C2: welche Art von Entscheidung,
C3: welche Art von Erkennung) werden rein per CSS :has() ein-/
ausgeblendet, kein JavaScript nötig — visuell mit Chromium-Screenshots
verifiziert (unchecked vs. checked).
- POST /antraege: legt an und reicht direkt ein (entwurf->eingereicht in
einem Schritt, kein Zwischenspeichern als Entwurf für v1). Die
antworten-JSON nutzt exakt dieselben Fakten-Schlüssel wie
rules/*.yaml (b1-b7, c1-c5, c2_folge, c3_art) — Schritt 3 kann sie
direkt auswerten, ohne Felder umzubenennen. "Unsicher" wird bewusst
NICHT zu "ja" normalisiert (das ist eine Auswertungsregel für Schritt
3, keine Speicherregel) — der Antrag hält fest, was der Mitarbeiter
tatsächlich geantwortet hat.
- GET /antraege: eigene Anträge (Ebene 2 sieht nur eigene, nicht die
des ganzen Mandanten — dafür neue Store-Methode
ListAntraegeForUser, getrennt von ListAntraegeForAccount für den
späteren Ebene-3-Posteingang).
- GET /antraege/{id}: Detail, fremder Antrag liefert 404 (nicht 403,
gleiches Muster wie überall sonst im Projekt).
- betreiber-Rolle wird von allen Antrags-Routen weggeleitet (Ebene 5
ist technisch getrennt vom Mandantenbereich).
rules/OPEN.md Punkt 3 (fehlende Fragebogen-Unterscheidung für die
"verboten"-Varianten) damit geklärt: c3_art existiert jetzt mit den
bereits in rules/kivo_einstufung.yaml erwarteten Werten.
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert (Antrag anlegen, antworten-JSON in
der DB korrekt, Detail-/Listenansicht, Mandantentrennung).
Beim ersten Deploy-Versuch auf dem Testsystem schlug die neue
app_user_role_check-Constraint fehl, weil echte Bestandszeilen noch
alte Rollenwerte (admin, creator) trugen — die Migration ging naiv
davon aus, dass es keine bestehenden Nutzer mit alten Rollen gäbe.
Fix: alte Constraint zuerst droppen (sie kennt neue Werte wie
"betreiber" noch nicht und hätte die Datenmigration selbst blockiert),
dann bestehende Zeilen umschreiben (admin -> betreiber, da das die
alte Plattform-Betreiber-Rolle war, nicht der neue mandantenbezogene
admin; creator/agentur/marke/kanzlei -> mitarbeiter), erst danach die
neue Constraint scharf schalten. Lokal gegen eine Datenbank mit
manuell eingefügten Alt-Rollen-Zeilen verifiziert (0001-0007 anwenden,
Testdaten einfügen, 0008 anwenden, Rollen prüfen).
Deklarix war eine Pre-Publish-Kennzeichnungsprüfung für Werbe-Content
(UWG/MStV). Dieser Scope wird komplett verworfen und durch eine
KI-Antragsprüfung ersetzt: Mitarbeitende beschreiben ein KI-Vorhaben,
das System leitet Datenklasse und KI-VO-Einstufung ab, gleicht sie
gegen einen Werkzeugkatalog ab und erzeugt einen Entscheidungsvorschlag
mit Herleitung — ein Mensch entscheidet, das System bereitet nur vor.
BREAKING CHANGE: Migration 0008 droppt alle werberechtsspezifischen
Tabellen (submission, finding, extraction, evidence_package,
participant, platform_connection, asset). account/app_user/session/
audit_log bleiben (Mandantentrennung, Login, Protokollierung sind
produktunabhängig) — app_user.role wechselt von
creator/agentur/marke/kanzlei/admin zu den fünf neuen Rollen
mitarbeiter/verantwortlicher/pruefer/admin/betreiber (vier
Mandanten-Rollen + eine plattformweite, siehe CLAUDE.md).
Entfernt: internal/extract, internal/dossier, internal/evidence,
internal/socialconnect, alte rules/*.yaml (UWG-Regeln), testdata/golden
— alles ausschließlich für das alte Produkt.
Neu, Phase 1 der Baureihenfolge ("Datenmodell, Regelwerk als YAML,
Katalogstruktur"):
- Store: abteilung (Stammdaten), werkzeug + werkzeug_sperre (der
eigentliche Wert des Produkts — zentral gepflegter Katalog mit
mandantenspezifischen Ergänzungen/Sperrungen, Pflichtfelder
letzte_pruefung/quelle für jede Zusicherung), antrag (Fragebogen-
Grundgerüst, Antworten als JSONB für den adaptiven Fragebogen aus
Phase 2).
- internal/rules komplett neu: lädt und validiert drei YAML-
Regelwerke (Datenklasse-Ableitung, KI-VO-Einstufung, Anforderungs-
profil) aus rules/*.yaml — noch ohne Auswertungslogik gegen echte
Fragebogen-Antworten (das ist Phase 3, bewusst erst nach dem
Fragebogen aus Phase 2, der die exakten Fakten-Feldnamen festlegt).
Offene fachliche Annahmen (Rangfolge der Datenklassen, Fragebogen-
Lücke für die "verboten"-Varianten) explizit in rules/OPEN.md
dokumentiert statt geraten.
- Web-Layer auf Minimalgerüst reduziert, das kompiliert und die neue
Rollenwelt trägt: Firma-Registrierung (Ebene 1, erster Nutzer wird
admin), Login/Logout, Plattform-Bereich (Ebene 5, nur betreiber:
Dashboard, Accounts-Übersicht, Audit-Log) — Fragebogen (Ebene 2) und
Fachebene (Ebene 3) folgen in den nächsten Phasen.
- CLAUDE.md komplett neu geschrieben: Produktbeschreibung, Fünf-Ebenen-
Rollenmodell, Fragebogen-Spezifikation, Ableitungstabellen,
Werkzeugkatalog, Bewertungslogik (geplant), Onboarding, offene
Punkte (u. a. Postgres-RLS-Frage aus der Frontend-Spezifikation
noch nicht entschieden, "Admin und Verantwortlicher gleichzeitig"
beim Onboarding noch nicht datenmodelliert).
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün. End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert: Firma-Registrierung legt Account +
admin-Nutzer an, Betreiber-Login leitet zu /betreiber, mandanten-
übergreifende Accounts-Liste sichtbar für betreiber, 404 für
mitarbeiter auf /betreiber, 303 zu /login ohne Sitzung.
Ausgangspunkt: Instagram hält Story-Insights nach eigener Aussage nur
24 Stunden vor, auch der offizielle Datenexport enthält sie nicht mehr
danach. Der Standbild-Screenshot beim Prüfen entsteht direkt beim
Veröffentlichen, bevor nennenswerte Kennzahlen existieren — er kann
das strukturell nicht auffangen. Eine OAuth-Anbindung allein löst das
auch nicht: selbst mit API-Zugriff bräuchte es einen Abruf innerhalb
desselben 24h-Fensters.
- Migration 0007: asset.purpose ('initial' | 'insights', Default
'initial' erhält die Bedeutung aller Bestandszeilen). Ein Beitrag
kann jetzt mehrere Insights-Nachweise über die Zeit bekommen.
GetLatestAssetForSubmission berücksichtigt weiterhin nur 'initial',
damit ein späterer Insights-Upload nie den beim Archivieren
referenzierten Original-Screenshot verdrängt.
- internal/web/insights_reminder.go: computeInsightsReminder — reine,
ungetestete gegen echte Instagram-Daten, aber isoliert testbare
Logik fürs Erinnerungs-Timing (Produktentscheidung, keine Rechtsnorm,
daher nicht in rules/*.yaml).
- GET /beitraege/{id} zeigt die Erinnerung bei veröffentlichten
"story"-Beiträgen ohne existierendes insights-Asset; POST
/beitraege/{id}/insights speichert einen weiteren Screenshot (gleiche
Validierung wie das initiale Standbild, wiederverwendet über
readUploadedAsset/storeAsset mit purpose-Parameter).
- Bewusst nur In-App-Banner in dieser Ausbaustufe, kein Mail-/Push-
Versand — dafür fehlt aktuell ein SMTP-Relay/Versanddienst, siehe
CLAUDE.md-Hinweis dazu.
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert (Story archivieren → Erinnerung
sichtbar → Insights-Upload → Erinnerung verschwindet, Nachweis
gelistet, Mandantentrennung beim Upload durchgesetzt).
Vorbereitung für automatische Beweissicherung statt manuellem
Screenshot-Upload: ein Kunde kann künftig seinen eigenen Instagram-
oder TikTok-Account per Standard-OAuth-Consent verbinden. Bewusst nur
das Grundgerüst — Meta/TikTok verlangen vor öffentlicher Nutzung eine
einmalige Business-Verification/App-Review (Wochen Vorlauf, siehe
CLAUDE.md-Abschnitt "Plattform-Verbindung (OAuth)"), die separat von
dieser Codeänderung läuft.
- internal/socialconnect: Connector-Interface + InstagramConnector/
TikTokConnector (reiner Authorization-Code-Flow, kein DB-Zugriff).
Instagram tauscht den Code zweistufig (kurzlebiges → 60-Tage-Token),
TikTok liefert Access-/Refresh-Token direkt. Endpunkte/Scopes wurden
gegen aktuelle Entwicklerdokumentation gebaut, nie gegen die echte
API verifiziert (keine Zugangsdaten vorhanden) — Hinweis dazu im
Paket- und CLAUDE.md-Kommentar.
- Migration 0006: platform_connection (NICHT append-only, anders als
finding/extraction/asset — ein Token wird ersetzt, keine Korrektur-
Zeile), höchstens eine Verbindung pro Account+Plattform.
- internal/web: GET /verbindungen (Übersicht je Plattform: verbunden/
nicht verbunden/nicht konfiguriert), GET /oauth/{platform}/start
(State-Cookie gegen CSRF, Redirect zum Consent-Screen),
GET /oauth/{platform}/callback (State prüfen, Code tauschen,
Verbindung speichern), POST /verbindungen/{platform}/trennen.
- Ohne gesetzte Client-Credentials + PUBLIC_BASE_URL bleibt die
Funktion inaktiv (kein Connector konfiguriert, /verbindungen zeigt
"nicht konfiguriert", kein Absturz) — main.go loggt das beim Start.
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; OAuth-Flow gegen
Fake-Connector/httptest-Server verifiziert (State-Mismatch, Ablehnung
durch Nutzer, Token-Speicherung, Mandantentrennung). Kein Live-Test
gegen echte Meta-/TikTok-Endpunkte möglich, da noch keine echten
Client-Credentials existieren.
CLAUDE.md beschreibt die Prüfung seit dem ersten Commit als "Caption,
Standbild und Vertragslage rein" — bisher wurde nur die Caption
verarbeitet, das asset-Schema aus Migration 0001 blieb ungenutzt.
- internal/store/asset.go: CreateAsset/GetLatestAssetForSubmission.
Migration 0005 macht asset append-only (Trigger fehlte seit 0001,
weil bis jetzt nichts hineinschrieb) — ein hochgeladenes Beweisstück
wird nicht nachträglich ausgetauscht, aus demselben Grund wie bei
extraction/finding/evidence_package.
- handleCheck liest ein optionales "standbild"-Formularfeld (Bild-
Upload, max. 8 MiB, Content-Type muss image/* sein), validiert es
VOR dem Anlegen der Submission (ein ungültiger Upload hinterlässt so
keine leere Beitrags-Zeile), speichert es danach unter ASSET_DIR und
legt die Asset-Zeile an.
- handleArchive bindet den Asset-Hash (falls vorhanden) in den
Metadaten-Hash und ins PDF-Dossier ein (dossier.Data.AssetHash war
bereits vorbereitet, wurde aber nie befüllt).
- index.html: Formular auf multipart/form-data umgestellt
(hx-encoding + enctype), neues optionales Dateifeld. handleCheck
bleibt abwärtskompatibel zu urlencoded-Requests (ParseMultipartForm
liefert ErrNotMultipart, das wird wie "kein Bild hochgeladen"
behandelt, nicht wie ein Fehler).
- ASSET_DIR neue Konfigurationsvariable (Default "assets", wie
DOSSIER_DIR relativ zu WorkingDirectory=/var/lib/deklarix — kein
postinst-Healing nötig, anders als bei RULES_DIR, dessen Default
nicht zum installierten Pfad passt).
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert (Upload, Hash in DB, Hash im
erzeugten PDF via pdftotext, Ablehnung bei falschem Dateityp).
Ein Admin-Login hat kein eigenes Produkt zu prüfen — die Pre-Publish-
Prüfung ("/") ist die Startseite für Mandanten (Creator/Agentur/Marke/
Kanzlei). Nutzer hat nach dem Login zu Recht gefragt, wieso ein Admin
dieses Formular sieht. Login leitet role=admin jetzt direkt zu /admin,
alle anderen Rollen weiterhin zu "/".
Nach dem Login landet jeder Nutzer (auch ein Admin, jeder Login gehört
zu einem Account) auf der normalen Startseite — ohne einen Link zu
/admin in der Navigation war der Admin-Bereich für einen Admin ohne
die URL im Kopf praktisch unerreichbar (genau das hat der Nutzer nach
dem Login gemeldet).
navData{IsAdmin} wird jetzt von jeder angemeldeten Seite (Start,
Beiträge, Beitrag-Detail, alle Admin-Seiten) an den gemeinsamen
"nav"-Template-Block durchgereicht; der Link erscheint nur für
role=admin. Test deckt beide Fälle ab (Admin sieht den Link, Mandant
nicht).
Bislang gab es keine vom Nutzer-Rollenmodell (creator/agentur/marke/
kanzlei) getrennte Betreiber-Rolle — jede Verwaltungsaufgabe (welche
Kanzlei darf im öffentlichen Verzeichnis stehen, wer sind unsere
Accounts) wäre nur per Hand in der Datenbank möglich gewesen. Admin
ist von Anfang an als fünfte app_user-Rolle im Datenmodell verankert,
nicht nachträglich aufgesetzt.
Migration 0004:
- app_user.role erlaubt zusätzlich 'admin' (kein Self-Service-Weg
dorthin — /register bietet die Rolle nicht an, erster Admin wird
einmalig per SQL angelegt, siehe CLAUDE.md).
- account.verified: Freigabe fürs kostenlose Kanzlei-Verzeichnis
(§ 49b Abs. 3 BRAO: reine Auflistung, kein Routing/keine Vermittlung).
- audit_log: append-only-Protokoll jeder Admin-Aktion (gleicher Trigger
wie finding/extraction/evidence_package).
Neue Routen:
- GET /admin, /admin/accounts, /admin/accounts/{id}: Accounts-Übersicht
und -Detail (Logins je Account), requireAdmin (404 statt 403 für
angemeldete Nicht-Admins, wie beim bestehenden Mandanten-404-Muster).
- POST /admin/accounts/{id}/verifizieren: Kanzlei-Freigabe umschalten,
schreibt einen Audit-Log-Eintrag.
- GET /admin/audit-log: Protokoll ansehen.
- GET /kanzleien: öffentliches Verzeichnis (kein Login), zeigt nur
Accounts, die sowohl verified sind als auch einen Nutzer der Rolle
"kanzlei" haben.
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End manuell
gegen einen laufenden Server verifiziert (Admin-Login, Verify-Toggle,
Erscheinen im öffentlichen Verzeichnis, Audit-Log-Eintrag, 404 für
Nicht-Admin-Zugriff).
Bisher gab es nur Prüfen -> Archivieren, keine Möglichkeit, bereits
geprüfte Beiträge wieder anzusehen oder die Verantwortungsmatrix
(Beteiligte: wer hat vorgegeben, wer freigegeben) tatsächlich zu
pflegen — nur der Store-Layer dafür existierte schon.
Neu:
- GET /beitraege: Liste aller Beiträge des angemeldeten Mandanten
(Plattform, Status, höchste Finding-Schwere) via
ListSubmissionsForAccount.
- GET /beitraege/{id}: Detailseite mit Fakten, Findings, Archivieren-
Aktion und Verantwortungsmatrix.
- POST .../beteiligte, .../beteiligte/{pid}/aktualisieren,
.../beteiligte/{pid}/loeschen: echtes CRUD statt nur Ansicht, per
htmx ohne Seiten-Reload.
Mandantentrennung wie beim bestehenden Archiv-Download: fremde
Beiträge und fremde Beteiligte (auch über eine erratene participant_id)
liefern 404, nicht 403 — sonst würde eine 403 die Existenz der Ressource
bei einem anderen Mandanten bestätigen.
Web-Store-Interface um die bereits fertigen Store-Methoden erweitert,
fakeStore in server_test.go entsprechend nachgezogen. Volle Testsuite
inkl. echter Postgres-Tests (./scripts/test.sh) grün.
Participant (the Verantwortungsmatrix — who briefed, who approved) is
not append-only like finding/extraction/evidence_package; getting a
role wrong and correcting it isn't rewriting evidence, so full CRUD is
legitimate here: Create/List/Get/Update/Delete. UpdateParticipant sets
approved_at the first time freigegeben flips to true and never moves it
again on subsequent no-op updates — it marks when approval first
happened, not "last touched".
ListSubmissionsForAccount is the query the upcoming archive overview
needs: every submission for a tenant plus a findings count and highest
severity, computed with the same anti-join ListCurrentFindings already
uses for "currently valid" findings.
Also fixed a real bug this surfaced: CreateFinding let a nil Sources
slice reach a NOT NULL TEXT[] column, which Postgres rejects with an
unhelpful constraint error instead of a clear message. It now normalizes
nil to an empty slice before inserting — matters for any future rule
that ships without a fundstelle entry.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Pages were unstyled HTML until now. design/enterprise.css (enconf's
4400-line stylesheet) is tightly coupled to Ant Design/React class
names and a fixed desktop sidebar layout — not usable as-is for
Deklarix's plain server-rendered forms. Instead, internal/web/static/
app.css is a small, purpose-built mobile-first stylesheet that reuses
enconf's actual design tokens (primary blue #1677ff, radius scale,
shadows, Inter) for brand consistency without dragging in the
unrelated layout/framework rules.
Inter is self-hosted (copied from enconf's font files) rather than
pulled from Google Fonts, keeping the "no runtime internet dependency"
property. Only the "latin" subset is included — German umlauts and ß
all live in U+0000-00FF, so the cyrillic/greek/vietnamese subsets
enconf ships aren't needed here.
Inputs/buttons are sized for touch (44px min-height) and use 16px font
size to avoid iOS's auto-zoom-on-focus. Findings are color-coded by
severity (red/amber/green backgrounds with a matching left border).
Verified visually with chromium --headless --screenshot at both mobile
(390px) and desktop (1280px) viewports, including a real WK-001 finding
fetched from the running server and rendered through the actual
stylesheet — not just asserted via HTTP status codes.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Deklarix itself no longer depends on the Anthropic API — that was a
separate API key/billing relationship from Claude Code (used to develop
Deklarix), which the user did not intend to take on for the product
itself.
Consideration (Gegenleistung) is no longer guessed from text — it's a
required form field now, since only the submitter actually knows
whether a business relationship existed. A keyword-only system can't
tell a covertly-paid post from a genuinely organic one; they read
identically. What internal/extract *can* still determine reliably and
deterministically from the caption: whether a disclosure keyword is
present (werbung, anzeige, bezahlte partnerschaft, paid partnership,
#ad, #werbung, #anzeige, #sponsored, #sponsoredby, #sponsoredpost —
case-insensitive), its exact original-case wording, and whether it sits
before the platform's "mehr anzeigen" truncation point (~125 chars
Instagram, ~150 TikTok — rough estimates, platforms change these without
notice, verify before real customer use).
internal/extract's Anthropic HTTP client and tool-use schema are gone
(client.go/api.go deleted), replaced by engine.go — a stateless Engine
with no network calls. extract.Result/ParsePayload keep the exact same
JSON shape as before (gegenleistung/kennzeichnung_vorhanden/
kennzeichnung_wortlaut/kennzeichnung_vor_kuerzung), so internal/store and
internal/dossier needed no changes at all — only extract itself, the web
form/handler (new consideration field), and main.go (no more
ANTHROPIC_API_KEY requirement) changed.
Trade-off the user was told and accepted: without an LLM, the system can
no longer independently catch undisclosed paid content that carries no
recognizable keyword at all — that now rests on the submitter's honesty.
Creative or implicit disclosure phrasing outside the keyword list also
won't be recognized.
Verified against a real running instance with zero API keys configured:
register -> check (real rule engine, correctly triggered WK-004 for a
disclosure placed 130 characters in, past the Instagram threshold) ->
archive -> PDF dossier download, all against real Postgres.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Registration creates a new account plus its first user; login
authenticates an existing one; both set a deklarix_session cookie
(HttpOnly, SameSite=Strict, Secure only when the request itself came
over TLS — hardcoding Secure=true would break local http://localhost
development, since browsers won't store a Secure cookie over plaintext).
requirePage protects full-page GETs (redirects to /login); requireAPI
protects the htmx/download endpoints (401, since those are only ever
called from an already-authenticated page — an unauthenticated hit
there is the exception, e.g. a session expiring mid-use).
handleCheck now creates submissions under the current account.
handleArchive and handleDossierDownload compare the submission's
account against the caller's and return 404 on mismatch — not 403,
which would confirm the ID exists to a different tenant. Login failure
uses the same message for "no such email" and "wrong password" to avoid
account enumeration.
Restructured templates along the way: layout.html now only holds
reusable fragments ("head", "nav"); each full page (index/login/register)
is its own top-level named template. The previous layout+content nesting
would have broken the moment a second page defined "content" — Go's
html/template keys blocks by name across the whole parsed set, not per
file, so two pages both defining "content" would silently overwrite each
other.
Verified against a real running instance (not just Go's test recorder):
started the compiled binary against a fresh Postgres and drove the whole
flow with curl — anonymous redirect, registration setting a real cookie,
authenticated page load, logout clearing both the cookie and the
server-side session row, and being locked out again afterward.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
internal/auth is pure logic (bcrypt hashing, session token generation)
with no DB access — persistence for account/app_user/session lives in
internal/store like everything else, via migration 0003.
account is the tenant (Mandant); app_user is a login inside one account;
session is a real server-side row (not a signed stateless token) so
logout can actually end a session rather than the client just
forgetting a JWT. submission.account_id is NOT NULL — added directly
rather than the nullable-then-backfill dance, since no submission rows
exist anywhere yet (verified empty on the test server before writing
the migration). Added as migration 0003 (new file), not folded into an
earlier one, since 0001/0002 are already applied on the test server.
store.ErrNotFound lets callers distinguish "wrong email" / "unknown
session" from a genuine DB error — matters for login, where those two
cases should both fail closed but for different reasons.
Not yet wired into internal/web — that's the next commit. All of this
is tested against real Postgres (14 store tests green) but isn't
reachable from any HTTP handler yet.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
This is the piece that turns a Pre-Publish-Prüfung into an actual
archived, provable record instead of a one-off form response.
extract.Client.Extract now returns Result{Facts, RawJSON} instead of
just Facts — RawJSON is the model's exact, unmodified JSON, which is
what belongs in extraction.payload (the audit trail), not a re-encoded
view through our own Facts struct. extract.ParsePayload reconstructs
Facts from a stored payload later, reusing the same parsing/validation
path Extract uses (including the enum guard), so a previously-saved
extraction can be read back exactly as it would have been the first
time.
internal/dossier.BuildContent no longer requires AssetHash: most checks
right now are caption-only (no image/video upload wired yet), and
inventing a placeholder hash for a nonexistent asset would itself be an
integrity problem in an evidence tool. Content shows "kein Asset
hinterlegt" instead.
internal/web gains a narrow Store interface (mirroring the Extractor
pattern — only the methods these handlers use, not the full
*store.Store) so its test suite stays network/DB-free via an in-memory
fake:
- POST /pruefen persists submission + extraction + findings and marks
the submission "checked". A needsClarification result persists the
extraction (there's something worth keeping) but no findings and no
status change, and the template omits the archive option entirely.
- POST /veroeffentlichen re-derives Facts from the stored payload, hashes
the canonical submission+facts+findings metadata, gets an RFC-3161
timestamp, generates the PDF dossier to disk, and persists the
evidence_package row before marking the submission "published".
- GET /dossier/{id} serves the generated PDF.
Tested end-to-end offline: a fake Timestamper builds a real, structurally
valid self-signed RFC-3161 response so the full check→archive→download
flow runs against an in-memory store, verifying the downloaded bytes are
an actual PDF and the dossier file lands on disk — without hitting a
real database, TSA, or the Claude API.
cmd/deklarix/main.go now wires store.Store, evidence.NewHTTPTimestamper
(TSA_URL, default FreeTSA), and DOSSIER_DIR (default "dossiers") into
web.NewServer alongside the extractor and rule set.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Migration 0002 replaces finding.message with title/fix/sources (a
Postgres text[]). A finding needs to render into the dossier the way it
looked at the moment it was raised — referencing the current rules/*.yaml
by rule_id+version isn't safe once that file is edited for a later
version, since old wording isn't kept around as a separate live file.
Added as a new migration rather than editing 0001, since that's already
applied on the test server.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Create/Get for submission (including the one legitimate status
transition — submission is not append-only, unlike the other three),
Create/GetLatest for extraction and evidence_package, Create for
finding plus ListCurrentFindings which applies the anti-join documented
in the migration (a finding referenced by another row's `supersedes`
is not "current").
Tested against real Postgres, including that the append-only trigger
still rejects UPDATE on evidence_package via this new code path, and
that ListCurrentFindings actually hides a finding once a correction
supersedes it.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Routing, html/template layout/content pattern, and the Pre-Publish
check flow: POST /pruefen runs extraction (Stufe 1) then rules.Evaluate
(Stufe 2) and renders the result as an htmx fragment. Nothing is
persisted yet — that's the next step (wiring internal/store in).
The needsClarification case is rendered explicitly as a request for
more information rather than "no findings", matching the core
principle. Every result carries the legal-advice disclaimer required by
CLAUDE.md's guardrails.
Server depends on a narrow Extractor interface rather than *extract.
Client directly, so tests inject a fake instead of calling the real API
— internal/web's test suite never touches the network. htmx is vendored
locally (internal/web/static/htmx.min.js) instead of loaded from a CDN,
keeping the UI usable without runtime internet access.
cmd/deklarix/main.go now wires all of this together: reads
ANTHROPIC_API_KEY (required) and RULES_DIR (default "rules"), builds
the extract client and loads the rule set, and serves web.Server instead
of the old inline health-only mux.
This exposed the same crash-loop risk fixed earlier for DATABASE_URL:
postinst's start guard only checked DATABASE_URL, so a fresh install
would now crash-loop on a missing ANTHROPIC_API_KEY instead. The guard
checks both. scripts/build.sh also now ships rules/*.yaml into the .deb
under /usr/share/deklarix/rules (not a conffile — rules are updated via
the release pipeline, never hand-edited on a server), and
deklarix.env.example points RULES_DIR there by default.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Content assembly (BuildContent) is separate from PDF drawing (Render),
so the actual business logic — what goes into the evidence dossier, in
what form, with which mandatory fields — is unit-testable without
parsing PDF bytes. BuildContent refuses to produce a dossier missing
its evidentiary fields (timestamp token, asset/metadata hash, platform)
rather than emitting one with silently empty proof sections. Every
dossier carries the "this is not legal advice" disclaimer required by
CLAUDE.md's guardrails.
Uses github.com/go-pdf/fpdf (actively maintained fork of jung-kurt/
gofpdf, no dependencies beyond the Go stdlib) for rendering. Its core
fonts use cp1252 internally, so a small cp1252.map (copied from the
fpdf module, embedded via go:embed) drives UnicodeTranslator — German
umlauts render correctly without needing an external font file at
runtime, keeping Deklarix a single binary. Verified visually with
pdftotext/pdfinfo against a generated sample.
Tests build a real, structurally valid RFC-3161 token offline (a
throwaway self-signed cert + timestamp.Timestamp.CreateResponse), so
BuildContent/Render/Generate are fully tested without hitting a real
TSA — unlike the network-gated integration test in internal/evidence.
Also adds evidence.TimestampTime(), extracted from the parsing logic
already used by the TSA client, since the dossier needs to show the
timestamped time to a human reader.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
HTTPTimestamper builds a Request directly from a precomputed SHA-256
digest (Request{HashAlgorithm, HashedMessage, Nonce}.Marshal(), not
CreateRequest(io.Reader) which would hash the input itself), POSTs it to
a TSA, and validates that the parsed response's hash algorithm, hashed
message and nonce actually match what was sent before accepting the
token — a response that doesn't match the request isn't a valid
timestamp for that hash, regardless of whether it parses.
Uses github.com/digitorus/timestamp for the RFC-3161/ASN.1 encoding
rather than hand-rolling it.
TSA choice (open point in CLAUDE.md): FreeTSA.org for now — free,
RFC-3161-compliant, verified end-to-end with a live smoke test, but
not eIDAS-qualified. Documented as needing an upgrade to a qualified
provider (D-Trust, Bundesdruckerei, ...) before real customer use, same
treatment as the open legal questions in rules/OPEN.md.
Tests cover request/response validation without network (hash size
guard, a fake server that parses and checks the incoming request,
non-200 and malformed-response handling) plus a real integration test
against FreeTSA gated behind DEKLARIX_TSA_INTEGRATION, mirroring the
DATABASE_URL-gated pattern in internal/store.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
SHA-256 over raw asset bytes and over the canonical JSON form of
metadata (encoding/json already sorts map keys and preserves struct
field order deterministically, so no separate canonicalization library
is needed for our own fixed types). A Timestamper interface stands in
for the RFC-3161 timestamp step — no concrete implementation yet, since
which TSA to use is an open decision (CLAUDE.md "Offene Punkte") that
directly affects the archive's evidentiary weight, not a purely
technical choice to make silently.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Rule now carries a required Jurisdiction (land) field, and Facts a
matching Jurisdiction supplied by the caller (like Platform — no
legal jurisdiction can be read off a caption or image, so the model
never guesses it). Evaluate() only lets a rule fire when its
jurisdiction matches the facts' jurisdiction.
This is the structural half of "deutsche Rechtslage zuerst, Struktur
für Österreich und Schweiz vorgesehen": a future AT/CH rule set can be
added as plain new YAML files without touching existing DE rules, but
no AT/CH content is added now — that needs its own legal research
first, same as WK-001/WK-004 needed for Germany.
WK-001 and WK-004 are tagged land: DE, all golden fixtures carry
jurisdiction: DE, and extract.Input passes Jurisdiction through
unchanged into the returned Facts.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Stufe 1 from the core principle: Client calls the Claude Messages API
directly over net/http (no SDK dependency, stays consistent with
"Go-Standard-Library wo möglich") and forces tool-use with a strict JSON
schema instead of parsing free text. Extract() returns rules.Facts
directly rather than an intermediate DTO, since producing exactly that
is the point of this stage. Platform is supplied by the caller, never
guessed by the model.
Every failure mode returns an error instead of a zero-value Facts:
network errors, non-200 API responses, a missing tool_use block, and —
critically — a gegenleistung value outside the four allowed enum
values, which would otherwise get silently coerced into a wrong fact.
Tested entirely against an httptest fake server, no real API calls.
Building this surfaced a real gap in internal/rules: Evaluate() treated
Consideration=="unklar" the same as any other value, i.e. it just
produced an empty finding list — indistinguishable from "everything's
fine". That contradicts the core principle (uncertain extraction should
trigger a user clarification, never a judgment). Evaluate() now returns
(findings, needsClarification), with a golden case covering it.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
internal/rules implements Stufe 2 from the core principle: the LLM
extracts facts, this deterministic engine judges them against versioned
YAML rules. Facts/Condition/Rule/Finding types, a loader that refuses to
load on a missing id/version or a duplicate rule id rather than silently
skipping a bad file, and Evaluate() matching facts against rules.
Two real rules grounded in verified research (see rules/OPEN.md for the
open questions that surfaced along the way):
- WK-001: no disclosure at all despite consideration (§ 5a Abs. 4 UWG,
§ 22 Abs. 1 MStV)
- WK-004: disclosure present but hidden behind a "mehr anzeigen" cut
(§ 5a Abs. 4 UWG, Leitfaden der Medienanstalten, LG Köln 12.05.2026)
The two are deliberately disjoint (WK-004 requires disclosure_present=
true) so a post with no disclosure at all doesn't double-fire both
rules. Golden suite in testdata/golden/ covers both rules plus two clean
cases; it's this suite, not the UI, that's the actual asset per
CLAUDE.md.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
internal/store connects via pgx and runs golang-migrate migrations
embedded in the binary (go:embed), so Deklarix stays a single binary
despite the move to Postgres. Schema covers the five MVP tables
(submission, asset, extraction, finding, evidence_package, participant).
extraction, finding and evidence_package are append-only by design: a
Postgres trigger rejects UPDATE/DELETE outright, since a corrigible
evidence archive isn't an evidence archive. Corrections to a finding are
new rows whose supersedes column points at the row they replace (set at
INSERT time on the new row, since the trigger blocks UPDATE on the old
one) — "currently valid" findings are the ones no other row supersedes.
scripts/test.sh now spins up a disposable Postgres container so the
store's integration tests (including the append-only guarantee) actually
run on every test.sh/release.sh invocation instead of silently skipping
for lack of DATABASE_URL.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>