v0.10.0
11 Commits
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db9c5b7482 |
feat: Fragebogen mit adaptiver Logik (Schritt 2 der Baureihenfolge)
Ebene 2 ("Antrag stellen") als einseitiges Formular statt mehrseitigem
Assistenten — jede zusätzliche Seite kostet Zeit, und laut Spezifikation
wird ein Antrag umgangen, wenn er länger als fünf Minuten dauert.
- GET /antraege/neu: Fragebogen-Formular (Abschnitte A-D exakt nach
Spezifikation). Adaptive Folgefragen (C2: welche Art von Entscheidung,
C3: welche Art von Erkennung) werden rein per CSS :has() ein-/
ausgeblendet, kein JavaScript nötig — visuell mit Chromium-Screenshots
verifiziert (unchecked vs. checked).
- POST /antraege: legt an und reicht direkt ein (entwurf->eingereicht in
einem Schritt, kein Zwischenspeichern als Entwurf für v1). Die
antworten-JSON nutzt exakt dieselben Fakten-Schlüssel wie
rules/*.yaml (b1-b7, c1-c5, c2_folge, c3_art) — Schritt 3 kann sie
direkt auswerten, ohne Felder umzubenennen. "Unsicher" wird bewusst
NICHT zu "ja" normalisiert (das ist eine Auswertungsregel für Schritt
3, keine Speicherregel) — der Antrag hält fest, was der Mitarbeiter
tatsächlich geantwortet hat.
- GET /antraege: eigene Anträge (Ebene 2 sieht nur eigene, nicht die
des ganzen Mandanten — dafür neue Store-Methode
ListAntraegeForUser, getrennt von ListAntraegeForAccount für den
späteren Ebene-3-Posteingang).
- GET /antraege/{id}: Detail, fremder Antrag liefert 404 (nicht 403,
gleiches Muster wie überall sonst im Projekt).
- betreiber-Rolle wird von allen Antrags-Routen weggeleitet (Ebene 5
ist technisch getrennt vom Mandantenbereich).
rules/OPEN.md Punkt 3 (fehlende Fragebogen-Unterscheidung für die
"verboten"-Varianten) damit geklärt: c3_art existiert jetzt mit den
bereits in rules/kivo_einstufung.yaml erwarteten Werten.
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert (Antrag anlegen, antworten-JSON in
der DB korrekt, Detail-/Listenansicht, Mandantentrennung).
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b4d4ee8d3c |
feat!: Produktwechsel zu KI-Antragsprüfung — Phase 1 (Datenmodell, Regelwerk, Katalog)
Deklarix war eine Pre-Publish-Kennzeichnungsprüfung für Werbe-Content
(UWG/MStV). Dieser Scope wird komplett verworfen und durch eine
KI-Antragsprüfung ersetzt: Mitarbeitende beschreiben ein KI-Vorhaben,
das System leitet Datenklasse und KI-VO-Einstufung ab, gleicht sie
gegen einen Werkzeugkatalog ab und erzeugt einen Entscheidungsvorschlag
mit Herleitung — ein Mensch entscheidet, das System bereitet nur vor.
BREAKING CHANGE: Migration 0008 droppt alle werberechtsspezifischen
Tabellen (submission, finding, extraction, evidence_package,
participant, platform_connection, asset). account/app_user/session/
audit_log bleiben (Mandantentrennung, Login, Protokollierung sind
produktunabhängig) — app_user.role wechselt von
creator/agentur/marke/kanzlei/admin zu den fünf neuen Rollen
mitarbeiter/verantwortlicher/pruefer/admin/betreiber (vier
Mandanten-Rollen + eine plattformweite, siehe CLAUDE.md).
Entfernt: internal/extract, internal/dossier, internal/evidence,
internal/socialconnect, alte rules/*.yaml (UWG-Regeln), testdata/golden
— alles ausschließlich für das alte Produkt.
Neu, Phase 1 der Baureihenfolge ("Datenmodell, Regelwerk als YAML,
Katalogstruktur"):
- Store: abteilung (Stammdaten), werkzeug + werkzeug_sperre (der
eigentliche Wert des Produkts — zentral gepflegter Katalog mit
mandantenspezifischen Ergänzungen/Sperrungen, Pflichtfelder
letzte_pruefung/quelle für jede Zusicherung), antrag (Fragebogen-
Grundgerüst, Antworten als JSONB für den adaptiven Fragebogen aus
Phase 2).
- internal/rules komplett neu: lädt und validiert drei YAML-
Regelwerke (Datenklasse-Ableitung, KI-VO-Einstufung, Anforderungs-
profil) aus rules/*.yaml — noch ohne Auswertungslogik gegen echte
Fragebogen-Antworten (das ist Phase 3, bewusst erst nach dem
Fragebogen aus Phase 2, der die exakten Fakten-Feldnamen festlegt).
Offene fachliche Annahmen (Rangfolge der Datenklassen, Fragebogen-
Lücke für die "verboten"-Varianten) explizit in rules/OPEN.md
dokumentiert statt geraten.
- Web-Layer auf Minimalgerüst reduziert, das kompiliert und die neue
Rollenwelt trägt: Firma-Registrierung (Ebene 1, erster Nutzer wird
admin), Login/Logout, Plattform-Bereich (Ebene 5, nur betreiber:
Dashboard, Accounts-Übersicht, Audit-Log) — Fragebogen (Ebene 2) und
Fachebene (Ebene 3) folgen in den nächsten Phasen.
- CLAUDE.md komplett neu geschrieben: Produktbeschreibung, Fünf-Ebenen-
Rollenmodell, Fragebogen-Spezifikation, Ableitungstabellen,
Werkzeugkatalog, Bewertungslogik (geplant), Onboarding, offene
Punkte (u. a. Postgres-RLS-Frage aus der Frontend-Spezifikation
noch nicht entschieden, "Admin und Verantwortlicher gleichzeitig"
beim Onboarding noch nicht datenmodelliert).
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün. End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert: Firma-Registrierung legt Account +
admin-Nutzer an, Betreiber-Login leitet zu /betreiber, mandanten-
übergreifende Accounts-Liste sichtbar für betreiber, 404 für
mitarbeiter auf /betreiber, 303 zu /login ohne Sitzung.
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6fd7831784 |
feat: Erinnerung zum Sichern von Story-Insights vor Ablauf
Ausgangspunkt: Instagram hält Story-Insights nach eigener Aussage nur
24 Stunden vor, auch der offizielle Datenexport enthält sie nicht mehr
danach. Der Standbild-Screenshot beim Prüfen entsteht direkt beim
Veröffentlichen, bevor nennenswerte Kennzahlen existieren — er kann
das strukturell nicht auffangen. Eine OAuth-Anbindung allein löst das
auch nicht: selbst mit API-Zugriff bräuchte es einen Abruf innerhalb
desselben 24h-Fensters.
- Migration 0007: asset.purpose ('initial' | 'insights', Default
'initial' erhält die Bedeutung aller Bestandszeilen). Ein Beitrag
kann jetzt mehrere Insights-Nachweise über die Zeit bekommen.
GetLatestAssetForSubmission berücksichtigt weiterhin nur 'initial',
damit ein späterer Insights-Upload nie den beim Archivieren
referenzierten Original-Screenshot verdrängt.
- internal/web/insights_reminder.go: computeInsightsReminder — reine,
ungetestete gegen echte Instagram-Daten, aber isoliert testbare
Logik fürs Erinnerungs-Timing (Produktentscheidung, keine Rechtsnorm,
daher nicht in rules/*.yaml).
- GET /beitraege/{id} zeigt die Erinnerung bei veröffentlichten
"story"-Beiträgen ohne existierendes insights-Asset; POST
/beitraege/{id}/insights speichert einen weiteren Screenshot (gleiche
Validierung wie das initiale Standbild, wiederverwendet über
readUploadedAsset/storeAsset mit purpose-Parameter).
- Bewusst nur In-App-Banner in dieser Ausbaustufe, kein Mail-/Push-
Versand — dafür fehlt aktuell ein SMTP-Relay/Versanddienst, siehe
CLAUDE.md-Hinweis dazu.
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert (Story archivieren → Erinnerung
sichtbar → Insights-Upload → Erinnerung verschwindet, Nachweis
gelistet, Mandantentrennung beim Upload durchgesetzt).
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5813e6209c |
feat: technisches Grundgerüst für Instagram-/TikTok-OAuth (Plattform-Verbindung)
Vorbereitung für automatische Beweissicherung statt manuellem
Screenshot-Upload: ein Kunde kann künftig seinen eigenen Instagram-
oder TikTok-Account per Standard-OAuth-Consent verbinden. Bewusst nur
das Grundgerüst — Meta/TikTok verlangen vor öffentlicher Nutzung eine
einmalige Business-Verification/App-Review (Wochen Vorlauf, siehe
CLAUDE.md-Abschnitt "Plattform-Verbindung (OAuth)"), die separat von
dieser Codeänderung läuft.
- internal/socialconnect: Connector-Interface + InstagramConnector/
TikTokConnector (reiner Authorization-Code-Flow, kein DB-Zugriff).
Instagram tauscht den Code zweistufig (kurzlebiges → 60-Tage-Token),
TikTok liefert Access-/Refresh-Token direkt. Endpunkte/Scopes wurden
gegen aktuelle Entwicklerdokumentation gebaut, nie gegen die echte
API verifiziert (keine Zugangsdaten vorhanden) — Hinweis dazu im
Paket- und CLAUDE.md-Kommentar.
- Migration 0006: platform_connection (NICHT append-only, anders als
finding/extraction/asset — ein Token wird ersetzt, keine Korrektur-
Zeile), höchstens eine Verbindung pro Account+Plattform.
- internal/web: GET /verbindungen (Übersicht je Plattform: verbunden/
nicht verbunden/nicht konfiguriert), GET /oauth/{platform}/start
(State-Cookie gegen CSRF, Redirect zum Consent-Screen),
GET /oauth/{platform}/callback (State prüfen, Code tauschen,
Verbindung speichern), POST /verbindungen/{platform}/trennen.
- Ohne gesetzte Client-Credentials + PUBLIC_BASE_URL bleibt die
Funktion inaktiv (kein Connector konfiguriert, /verbindungen zeigt
"nicht konfiguriert", kein Absturz) — main.go loggt das beim Start.
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; OAuth-Flow gegen
Fake-Connector/httptest-Server verifiziert (State-Mismatch, Ablehnung
durch Nutzer, Token-Speicherung, Mandantentrennung). Kein Live-Test
gegen echte Meta-/TikTok-Endpunkte möglich, da noch keine echten
Client-Credentials existieren.
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790ab20651 |
feat: Standbild-Upload bei der Pre-Publish-Prüfung
CLAUDE.md beschreibt die Prüfung seit dem ersten Commit als "Caption, Standbild und Vertragslage rein" — bisher wurde nur die Caption verarbeitet, das asset-Schema aus Migration 0001 blieb ungenutzt. - internal/store/asset.go: CreateAsset/GetLatestAssetForSubmission. Migration 0005 macht asset append-only (Trigger fehlte seit 0001, weil bis jetzt nichts hineinschrieb) — ein hochgeladenes Beweisstück wird nicht nachträglich ausgetauscht, aus demselben Grund wie bei extraction/finding/evidence_package. - handleCheck liest ein optionales "standbild"-Formularfeld (Bild- Upload, max. 8 MiB, Content-Type muss image/* sein), validiert es VOR dem Anlegen der Submission (ein ungültiger Upload hinterlässt so keine leere Beitrags-Zeile), speichert es danach unter ASSET_DIR und legt die Asset-Zeile an. - handleArchive bindet den Asset-Hash (falls vorhanden) in den Metadaten-Hash und ins PDF-Dossier ein (dossier.Data.AssetHash war bereits vorbereitet, wurde aber nie befüllt). - index.html: Formular auf multipart/form-data umgestellt (hx-encoding + enctype), neues optionales Dateifeld. handleCheck bleibt abwärtskompatibel zu urlencoded-Requests (ParseMultipartForm liefert ErrNotMultipart, das wird wie "kein Bild hochgeladen" behandelt, nicht wie ein Fehler). - ASSET_DIR neue Konfigurationsvariable (Default "assets", wie DOSSIER_DIR relativ zu WorkingDirectory=/var/lib/deklarix — kein postinst-Healing nötig, anders als bei RULES_DIR, dessen Default nicht zum installierten Pfad passt). Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End gegen einen laufenden Server verifiziert (Upload, Hash in DB, Hash im erzeugten PDF via pdftotext, Ablehnung bei falschem Dateityp). |
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835ad9f0a7 |
feat: Admin-Bereich (Accounts, Kanzlei-Verzeichnis-Freigabe, Audit-Log)
Bislang gab es keine vom Nutzer-Rollenmodell (creator/agentur/marke/
kanzlei) getrennte Betreiber-Rolle — jede Verwaltungsaufgabe (welche
Kanzlei darf im öffentlichen Verzeichnis stehen, wer sind unsere
Accounts) wäre nur per Hand in der Datenbank möglich gewesen. Admin
ist von Anfang an als fünfte app_user-Rolle im Datenmodell verankert,
nicht nachträglich aufgesetzt.
Migration 0004:
- app_user.role erlaubt zusätzlich 'admin' (kein Self-Service-Weg
dorthin — /register bietet die Rolle nicht an, erster Admin wird
einmalig per SQL angelegt, siehe CLAUDE.md).
- account.verified: Freigabe fürs kostenlose Kanzlei-Verzeichnis
(§ 49b Abs. 3 BRAO: reine Auflistung, kein Routing/keine Vermittlung).
- audit_log: append-only-Protokoll jeder Admin-Aktion (gleicher Trigger
wie finding/extraction/evidence_package).
Neue Routen:
- GET /admin, /admin/accounts, /admin/accounts/{id}: Accounts-Übersicht
und -Detail (Logins je Account), requireAdmin (404 statt 403 für
angemeldete Nicht-Admins, wie beim bestehenden Mandanten-404-Muster).
- POST /admin/accounts/{id}/verifizieren: Kanzlei-Freigabe umschalten,
schreibt einen Audit-Log-Eintrag.
- GET /admin/audit-log: Protokoll ansehen.
- GET /kanzleien: öffentliches Verzeichnis (kein Login), zeigt nur
Accounts, die sowohl verified sind als auch einen Nutzer der Rolle
"kanzlei" haben.
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End manuell
gegen einen laufenden Server verifiziert (Admin-Login, Verify-Toggle,
Erscheinen im öffentlichen Verzeichnis, Audit-Log-Eintrag, 404 für
Nicht-Admin-Zugriff).
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c9d71b0d54 |
feat: Archiv-Übersicht und Beteiligten-CRUD im Web-Layer
Bisher gab es nur Prüfen -> Archivieren, keine Möglichkeit, bereits
geprüfte Beiträge wieder anzusehen oder die Verantwortungsmatrix
(Beteiligte: wer hat vorgegeben, wer freigegeben) tatsächlich zu
pflegen — nur der Store-Layer dafür existierte schon.
Neu:
- GET /beitraege: Liste aller Beiträge des angemeldeten Mandanten
(Plattform, Status, höchste Finding-Schwere) via
ListSubmissionsForAccount.
- GET /beitraege/{id}: Detailseite mit Fakten, Findings, Archivieren-
Aktion und Verantwortungsmatrix.
- POST .../beteiligte, .../beteiligte/{pid}/aktualisieren,
.../beteiligte/{pid}/loeschen: echtes CRUD statt nur Ansicht, per
htmx ohne Seiten-Reload.
Mandantentrennung wie beim bestehenden Archiv-Download: fremde
Beiträge und fremde Beteiligte (auch über eine erratene participant_id)
liefern 404, nicht 403 — sonst würde eine 403 die Existenz der Ressource
bei einem anderen Mandanten bestätigen.
Web-Store-Interface um die bereits fertigen Store-Methoden erweitert,
fakeStore in server_test.go entsprechend nachgezogen. Volle Testsuite
inkl. echter Postgres-Tests (./scripts/test.sh) grün.
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34b1d8d2a6 |
feat: replace Claude-based extraction with a rule-based engine
Deklarix itself no longer depends on the Anthropic API — that was a separate API key/billing relationship from Claude Code (used to develop Deklarix), which the user did not intend to take on for the product itself. Consideration (Gegenleistung) is no longer guessed from text — it's a required form field now, since only the submitter actually knows whether a business relationship existed. A keyword-only system can't tell a covertly-paid post from a genuinely organic one; they read identically. What internal/extract *can* still determine reliably and deterministically from the caption: whether a disclosure keyword is present (werbung, anzeige, bezahlte partnerschaft, paid partnership, #ad, #werbung, #anzeige, #sponsored, #sponsoredby, #sponsoredpost — case-insensitive), its exact original-case wording, and whether it sits before the platform's "mehr anzeigen" truncation point (~125 chars Instagram, ~150 TikTok — rough estimates, platforms change these without notice, verify before real customer use). internal/extract's Anthropic HTTP client and tool-use schema are gone (client.go/api.go deleted), replaced by engine.go — a stateless Engine with no network calls. extract.Result/ParsePayload keep the exact same JSON shape as before (gegenleistung/kennzeichnung_vorhanden/ kennzeichnung_wortlaut/kennzeichnung_vor_kuerzung), so internal/store and internal/dossier needed no changes at all — only extract itself, the web form/handler (new consideration field), and main.go (no more ANTHROPIC_API_KEY requirement) changed. Trade-off the user was told and accepted: without an LLM, the system can no longer independently catch undisclosed paid content that carries no recognizable keyword at all — that now rests on the submitter's honesty. Creative or implicit disclosure phrasing outside the keyword list also won't be recognized. Verified against a real running instance with zero API keys configured: register -> check (real rule engine, correctly triggered WK-004 for a disclosure placed 130 characters in, past the Instagram threshold) -> archive -> PDF dossier download, all against real Postgres. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |
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5156fe62da |
feat: wire auth into the web layer (Schritt 2, part 2/2)
Registration creates a new account plus its first user; login authenticates an existing one; both set a deklarix_session cookie (HttpOnly, SameSite=Strict, Secure only when the request itself came over TLS — hardcoding Secure=true would break local http://localhost development, since browsers won't store a Secure cookie over plaintext). requirePage protects full-page GETs (redirects to /login); requireAPI protects the htmx/download endpoints (401, since those are only ever called from an already-authenticated page — an unauthenticated hit there is the exception, e.g. a session expiring mid-use). handleCheck now creates submissions under the current account. handleArchive and handleDossierDownload compare the submission's account against the caller's and return 404 on mismatch — not 403, which would confirm the ID exists to a different tenant. Login failure uses the same message for "no such email" and "wrong password" to avoid account enumeration. Restructured templates along the way: layout.html now only holds reusable fragments ("head", "nav"); each full page (index/login/register) is its own top-level named template. The previous layout+content nesting would have broken the moment a second page defined "content" — Go's html/template keys blocks by name across the whole parsed set, not per file, so two pages both defining "content" would silently overwrite each other. Verified against a real running instance (not just Go's test recorder): started the compiled binary against a fresh Postgres and drove the whole flow with curl — anonymous redirect, registration setting a real cookie, authenticated page load, logout clearing both the cookie and the server-side session row, and being locked out again afterward. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |
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f5ad08cebd |
feat: wire persistence into the web layer (check → archive → dossier)
This is the piece that turns a Pre-Publish-Prüfung into an actual
archived, provable record instead of a one-off form response.
extract.Client.Extract now returns Result{Facts, RawJSON} instead of
just Facts — RawJSON is the model's exact, unmodified JSON, which is
what belongs in extraction.payload (the audit trail), not a re-encoded
view through our own Facts struct. extract.ParsePayload reconstructs
Facts from a stored payload later, reusing the same parsing/validation
path Extract uses (including the enum guard), so a previously-saved
extraction can be read back exactly as it would have been the first
time.
internal/dossier.BuildContent no longer requires AssetHash: most checks
right now are caption-only (no image/video upload wired yet), and
inventing a placeholder hash for a nonexistent asset would itself be an
integrity problem in an evidence tool. Content shows "kein Asset
hinterlegt" instead.
internal/web gains a narrow Store interface (mirroring the Extractor
pattern — only the methods these handlers use, not the full
*store.Store) so its test suite stays network/DB-free via an in-memory
fake:
- POST /pruefen persists submission + extraction + findings and marks
the submission "checked". A needsClarification result persists the
extraction (there's something worth keeping) but no findings and no
status change, and the template omits the archive option entirely.
- POST /veroeffentlichen re-derives Facts from the stored payload, hashes
the canonical submission+facts+findings metadata, gets an RFC-3161
timestamp, generates the PDF dossier to disk, and persists the
evidence_package row before marking the submission "published".
- GET /dossier/{id} serves the generated PDF.
Tested end-to-end offline: a fake Timestamper builds a real, structurally
valid self-signed RFC-3161 response so the full check→archive→download
flow runs against an in-memory store, verifying the downloaded bytes are
an actual PDF and the dossier file lands on disk — without hitting a
real database, TSA, or the Claude API.
cmd/deklarix/main.go now wires store.Store, evidence.NewHTTPTimestamper
(TSA_URL, default FreeTSA), and DOSSIER_DIR (default "dossiers") into
web.NewServer alongside the extractor and rule set.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
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31caa8f66a |
feat: add web layer (internal/web) and wire it into main.go
Routing, html/template layout/content pattern, and the Pre-Publish check flow: POST /pruefen runs extraction (Stufe 1) then rules.Evaluate (Stufe 2) and renders the result as an htmx fragment. Nothing is persisted yet — that's the next step (wiring internal/store in). The needsClarification case is rendered explicitly as a request for more information rather than "no findings", matching the core principle. Every result carries the legal-advice disclaimer required by CLAUDE.md's guardrails. Server depends on a narrow Extractor interface rather than *extract. Client directly, so tests inject a fake instead of calling the real API — internal/web's test suite never touches the network. htmx is vendored locally (internal/web/static/htmx.min.js) instead of loaded from a CDN, keeping the UI usable without runtime internet access. cmd/deklarix/main.go now wires all of this together: reads ANTHROPIC_API_KEY (required) and RULES_DIR (default "rules"), builds the extract client and loads the rule set, and serves web.Server instead of the old inline health-only mux. This exposed the same crash-loop risk fixed earlier for DATABASE_URL: postinst's start guard only checked DATABASE_URL, so a fresh install would now crash-loop on a missing ANTHROPIC_API_KEY instead. The guard checks both. scripts/build.sh also now ships rules/*.yaml into the .deb under /usr/share/deklarix/rules (not a conffile — rules are updated via the release pipeline, never hand-edited on a server), and deklarix.env.example points RULES_DIR there by default. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com> |