Bei Firmenanlage (Registrierung + Betreiber-Firmenanlage) müssen jetzt
Adresse (Straße, PLZ, Ort, Land) und Abrechnungsdaten (Rechnungsemail,
optional USt-IdNr.) erfasst werden, nicht nur der Firmenname (Migration
0023). USt-IdNr. bewusst optional - Kleinunternehmer nach §19 UStG
haben keine. Neue Seite /verwaltung/firma (admin-only) zum Einsehen/
Nachtragen für bestehende Firmen. store.CreateAccount nimmt jetzt ein
AccountInput statt nur einen Namen entgegen (Signaturänderung betrifft
~20 Testaufrufe, mechanisch umgestellt). register.html/
betreiber_account_neu.html auf form-card/form-grid umgestellt.
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Zweistufig wie der Werkzeugkatalog: Betreiber pflegt den plattformweiten
Standard (/betreiber/email-vorlagen), jeder Mandant kann ihn für sich
übersteuern (/verwaltung/email-vorlagen) - ResolveEmailVorlage nutzt die
eigene Vorlage falls vorhanden, sonst fällt sie auf den Plattform-
Standard zurück. Passwort-Zurücksetzen ist die einzige aktuell
existierende E-Mail und nutzt jetzt diese Vorlage statt Hardcoding.
Bug beim Live-Verifizieren gefunden: UNIQUE(account_id, typ) verhindert
bei NULLABLE account_id keine Duplikate (NULL != NULL in SQL) - jedes
Speichern des Plattform-Standards erzeugte eine neue Zeile statt sie zu
aktualisieren. Fix: zwei partielle Unique-Indizes statt eines
gemeinsamen Constraints, mit Regressionstest abgesichert.
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v0.38.0 verursachte einen ~3-minütigen Ausfall: Migration 0021 nahm an,
die Anwendung verbinde überall als Postgres-Superuser "postgres" (nur
lokal via sudo geprüft, nicht die tatsächliche Produktions-DATABASE_URL)
und versuchte dort eine neue Rolle anzulegen - production verbindet
aber über die nicht-privilegierte, tabellenbesitzende Rolle "deklarix"
ohne CREATEROLE, das INSERT/CREATE ROLE schlug fehl und der Dienst
crash-loopte im "dirty migration"-Zustand. Kein Datenverlust (Postgres
hat die DDL-Transaktion selbst zurückgerollt), Dienst wurde auf v0.37.0
zurückgestuft und stabilisiert.
Fix: Rollen-Anlage ist jetzt an eine CREATEROLE-Prüfung gekoppelt und
wird bei fehlender Berechtigung übersprungen statt zu scheitern.
Zusätzlich FORCE ROW LEVEL SECURITY auf jeder Tabelle - das bindet auch
den Tabellenbesitzer (wie Productions "deklarix"), ganz ohne die
zusätzliche Rolle. Produktivbetrieb braucht dadurch jetzt gar keinen
manuellen Schritt mehr. Erneut end-to-end verifiziert, diesmal
zusätzlich produktionsgetreu simuliert (temporäre nicht-privilegierte,
tabellenbesitzende Rolle lokal).
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Postgres-RLS-Policies auf allen Tabellen mit echten Mandanten-
Geschäftsdaten (antrag und alles darüber verkettete, abteilung,
werkzeug/werkzeug_sperre, genehmiger_rolle/freigabe_regel,
loeschfrist_einstellung). Kritischer Fund vor der Umsetzung: die
Anwendung verbindet als postgres-Superuser, der RLS immer umgeht -
Migration 0021 legt deshalb zusätzlich eine eingeschränkte Rolle
"deklarix_app" an, nur für die greifen die Policies tatsächlich.
internal/store/tenant_scope.go: WithTenantScope öffnet eine Transaktion
und setzt Sitzungsvariablen (app.account_id/app.is_betreiber) per
set_config mit Parameterbindung; alle Store-Methoden laufen jetzt über
s.db(ctx) statt direkt s.Pool. Jede require*-Middleware umschließt die
komplette Handler-Ausführung damit - jeder Request läuft dadurch auch
atomar in einer Transaktion (positiver Nebeneffekt).
Live end-to-end verifiziert (echter HTTP-Server + DATABASE_URL_APP auf
die eingeschränkte Rolle gesetzt): zwei Firmen registriert, Isolation
über Abteilung/Antrag/Bewertung bestätigt, zentraler NULL-Katalog für
beide sichtbar. Produktivbetrieb braucht noch einen manuellen Schritt
(Passwort für deklarix_app setzen + DATABASE_URL_APP konfigurieren,
siehe CLAUDE.md) - die Migration allein aktiviert noch nichts, solange
die App weiter als Superuser verbindet.
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- Löschfristen (Migration 0020): pro Mandant einstellbar statt fest im
Regelwerk, da die DSGVO selbst keine festen Fristen nennt (Art. 5
Abs. 1 lit. e). Jede Firma wird mit risikogestaffelten Vorschlagswerten
vorbelegt, loeschfrist_max_tage wird jetzt tatsächlich hart gegen
Werkzeuge gefiltert (schließt rules/OPEN.md Punkt 4).
- Neues internal/mail-Paket (SMTP-Versand + Test-Doppel) und darauf
aufbauend Passwort-Zurücksetzen (Migration 0019) - bisher nur als
Absicht in der Rollentabelle genannt, nie gebaut.
- dpf_zertifiziert für alle 20 Katalogeinträge gegen das offizielle
DPF-Register recherchiert und in der Produktions-DB aktualisiert
(12 zertifiziert, 5 recherchiert-nicht-gefunden, 3 nicht anwendbar).
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Jede neue Firma (Registrierung + Betreiber-Firmenanlage) bekommt jetzt
automatisch vier leere Genehmiger-Rollen mit erklärender Beschreibung
(Datenschutzbeauftragter, Geschäftsführer, KI-Manager, CISO) - Admin
muss nur noch Personen zuordnen statt bei null anzufangen. Welche
Bedingung welche Rolle tatsächlich auslöst, bleibt weiterhin komplett
konfigurierbar pro Firma (Migration 0018 fügt genehmiger_rolle.beschreibung
als reines Freitext-Orientierungsfeld hinzu, keine feste fachliche
Bindung).
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Mandanten können jetzt selbst festlegen, wer bei welcher abgeleiteten
Bedingung (Anforderung/Einstufung/Datenklasse) zusätzlich zur
Fachebene-Entscheidung zustimmen muss (z. B. Datenschutzbeauftragter,
Geschäftsführung) - Genehmiger-Rollen sind orthogonal zu den fünf
bestehenden Zugriffsrollen. Alle ausgelösten Rollen müssen zustimmen,
eine Ablehnung kippt kaskadierend den gesamten Antrag. Mandanten ohne
Freigabe-Regeln (aktuell alle) sind unverändert vom alten Direktpfad
betroffen, siehe TestOhneFreigabeRegelnVerhaeltSichWieVorher.
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Die USA sind DSGVO-rechtlich bereits ein Drittland wie jedes andere -
der alte verarbeitungsort-Wertebereich (EU/USA/gemischt/on-prem)
verschleierte das. Ersetzt durch verarbeitungslaender TEXT[] mit
echter Weltländerliste im Formular (Mehrfachauswahl, kein JS nötig).
Der harte Filter eu_verarbeitung verlangt jetzt, dass ALLE genannten
Länder EU/EWR sind. Neues Feld dpf_zertifiziert macht die EU-US Data
Privacy Framework-Zertifizierung strukturiert statt nur Fließtext.
Öffnet nebenbei den Weg für Katalogeinträge außerhalb EU/USA (z. B.
DeepSeek), die vorher am alten Wertebereich scheiterten.
Zusätzlich Typografie-Nachbesserung nach Nutzer-Feedback: Formular-
Abschnittsüberschriften (<legend>) saßen zu dicht am Kartenrand, weil
<legend> das Padding des umschließenden <fieldset> ignoriert - jetzt
mit eigenem Padding und größerer Schrift, h2/h3 einheitlich gesetzt.
Katalog (zentral + mandantenseitig) zeigt jetzt eine mehrspaltige
Tabelle statt einer Liste. aufbewahrung_tage ist nullable (NULL =
vom Anbieter nicht beziffert, unterscheidbar von echter 0-Tage-
Zusicherung). geeignete_zwecke ist Checkbox-Auswahl aus den sechs
Fragebogen-Zweck-Kategorien statt Freitext. Neues Feld
subprozessoren macht Unterauftragsverarbeiter durchsuchbar statt nur
Freitext in Einschränkungen. 180-Tage-Frische-Markierung in beiden
Katalogansichten ergänzt.
Ebene 5 (Betreiber) kann sich jetzt auf der Account-Detailseite über
einen Button je Nutzer als dieser Kunden-Login anmelden, ohne dessen
Passwort zu kennen — für Support-Fälle, in denen der Betreiber
nachvollziehen muss, was ein Kunde sieht. Nicht für deaktivierte
Nutzer möglich. Neue Spalte session.impersonated_by_user_id (Migration
0014, store.CreateImpersonatedSession) hält fest, wer die Sitzung
ausgelöst hat — die Nav zeigt während der gesamten Sitzung einen
auffälligen Banner ("Support-Zugriff durch ..."), damit nie unklar
ist, im Kontext eines fremden Kontos zu handeln. Jede Nutzung erzeugt
einen audit_log-Eintrag. Die neue Sitzung ersetzt die eigene
Betreiber-Sitzung (kein Sitzungs-Stack) — nach der Nutzung meldet sich
der Betreiber mit den eigenen Zugangsdaten neu an.
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Schließt den ersten Punkt der geplanten Onboarding-Reihenfolge (siehe
CLAUDE.md): ein Admin sieht unter GET /verwaltung/einladung einen
Sammellink (account.einladung_token, Migration 0013), den beliebig
viele Mitarbeitende nutzen können, um sich selbst mit eigenem Passwort
anzumelden (GET/POST /einladung/{token}, öffentlich, Rolle
mitarbeiter). Kein Ablaufdatum, aber per Admin jederzeit erneuerbar —
das macht den alten Link sofort ungültig, falls er versehentlich
außerhalb des Unternehmens geteilt wurde. Keine E-Mail-Bestätigung
(bewusst konsistent mit dem Rest des Produkts, das noch keine
E-Mail-Infrastruktur hat).
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Deklarix soll ein buchbarer Service werden — dafür muss jede Entität im
Datenmodell über das Frontend steuerbar sein, nicht nur einsehbar.
Schließt drei konkrete Lücken:
- Abteilungen (GET /verwaltung/abteilungen, anlegen/löschen) — ohne
diese Seite blieb die Abteilung-Auswahl im Antrag-Fragebogen leer
und unbenutzbar, das war ein Funktionsdefizit, kein Komfortfehler.
- Eigene Werkzeug-Sperrungen (GET /verwaltung/werkzeuge) — ein Mandant
kann einen zentralen Katalogeintrag jetzt für sich sperren/entsperren,
ohne den zentralen Katalog selbst zu verändern.
- Nutzer-Deaktivierung (POST /verwaltung/nutzer/{id}/deaktivieren bzw.
.../aktivieren, neue Spalte app_user.active, Migration 0012). Nutzer
werden nicht gelöscht (Fremdschlüssel auf antrag/entscheidung/
audit_log würden das verhindern und die Historie zerstören) —
deaktivierte Logins können sich nicht mehr anmelden und verlieren
eine laufende Sitzung sofort. Ein Admin kann sich nicht selbst
deaktivieren.
Zusätzlich: store.ListAktiveGenehmigungenForAccount als Grundlage für
die Wiedervorlage (Schritt 7, Web-Layer folgt).
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Jede Genehmigung (genehmigt/genehmigt_mit_auflagen) erzeugt jetzt
automatisch einen append-only registereintrag mit Zweck, Abteilung,
Werkzeug, Datenklasse, Einstufung, Auflagen, Verantwortliche/r und
Gültigkeit. Ebene 3 (verantwortlicher/pruefer) kann das Register unter
GET /registereintraege einsehen und als CSV oder PDF exportieren. Der
PDF-Export nutzt das bereits vorhandene, bisher ungenutzte go-pdf/fpdf
(keine neue Abhängigkeit) mit UnicodeTranslatorFromDescriptor für
deutsche Umlaute. Abgelehnte Entscheidungen und Rückfragen erzeugen
bewusst keinen Registereintrag.
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Ebene 3 (Rollen verantwortlicher/pruefer) bekommt GET /faelle
(Posteingang aller offenen Anträge des Mandanten) und GET/POST
/faelle/{id} zum Entscheiden. Eine Entscheidung friert Regelwerk-,
Katalog- und den vollständigen Werkzeugdatensatz ein, verlangt eine
Begründung bei Abweichung vom abgeleiteten Vorschlag, erlaubt bei
Genehmigung nur ein durch die Bewertung zulässiges Werkzeug und
protokolliert die Entscheidung im Audit-Log. entscheidung ist
append-only wie bewertung.
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POST /antraege berechnet und speichert direkt beim Einreichen eine
append-only bewertung (Datenklasse, KI-VO-Einstufung, Anforderungen,
zulässige/ausgeschlossene Werkzeuge), GET /antraege/{id} zeigt sie
inklusive Herleitung und dem Pflicht-Hinweis, dass das System nicht
entscheidet, sondern nur vorbereitet.
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Beim ersten Deploy-Versuch auf dem Testsystem schlug die neue
app_user_role_check-Constraint fehl, weil echte Bestandszeilen noch
alte Rollenwerte (admin, creator) trugen — die Migration ging naiv
davon aus, dass es keine bestehenden Nutzer mit alten Rollen gäbe.
Fix: alte Constraint zuerst droppen (sie kennt neue Werte wie
"betreiber" noch nicht und hätte die Datenmigration selbst blockiert),
dann bestehende Zeilen umschreiben (admin -> betreiber, da das die
alte Plattform-Betreiber-Rolle war, nicht der neue mandantenbezogene
admin; creator/agentur/marke/kanzlei -> mitarbeiter), erst danach die
neue Constraint scharf schalten. Lokal gegen eine Datenbank mit
manuell eingefügten Alt-Rollen-Zeilen verifiziert (0001-0007 anwenden,
Testdaten einfügen, 0008 anwenden, Rollen prüfen).
Deklarix war eine Pre-Publish-Kennzeichnungsprüfung für Werbe-Content
(UWG/MStV). Dieser Scope wird komplett verworfen und durch eine
KI-Antragsprüfung ersetzt: Mitarbeitende beschreiben ein KI-Vorhaben,
das System leitet Datenklasse und KI-VO-Einstufung ab, gleicht sie
gegen einen Werkzeugkatalog ab und erzeugt einen Entscheidungsvorschlag
mit Herleitung — ein Mensch entscheidet, das System bereitet nur vor.
BREAKING CHANGE: Migration 0008 droppt alle werberechtsspezifischen
Tabellen (submission, finding, extraction, evidence_package,
participant, platform_connection, asset). account/app_user/session/
audit_log bleiben (Mandantentrennung, Login, Protokollierung sind
produktunabhängig) — app_user.role wechselt von
creator/agentur/marke/kanzlei/admin zu den fünf neuen Rollen
mitarbeiter/verantwortlicher/pruefer/admin/betreiber (vier
Mandanten-Rollen + eine plattformweite, siehe CLAUDE.md).
Entfernt: internal/extract, internal/dossier, internal/evidence,
internal/socialconnect, alte rules/*.yaml (UWG-Regeln), testdata/golden
— alles ausschließlich für das alte Produkt.
Neu, Phase 1 der Baureihenfolge ("Datenmodell, Regelwerk als YAML,
Katalogstruktur"):
- Store: abteilung (Stammdaten), werkzeug + werkzeug_sperre (der
eigentliche Wert des Produkts — zentral gepflegter Katalog mit
mandantenspezifischen Ergänzungen/Sperrungen, Pflichtfelder
letzte_pruefung/quelle für jede Zusicherung), antrag (Fragebogen-
Grundgerüst, Antworten als JSONB für den adaptiven Fragebogen aus
Phase 2).
- internal/rules komplett neu: lädt und validiert drei YAML-
Regelwerke (Datenklasse-Ableitung, KI-VO-Einstufung, Anforderungs-
profil) aus rules/*.yaml — noch ohne Auswertungslogik gegen echte
Fragebogen-Antworten (das ist Phase 3, bewusst erst nach dem
Fragebogen aus Phase 2, der die exakten Fakten-Feldnamen festlegt).
Offene fachliche Annahmen (Rangfolge der Datenklassen, Fragebogen-
Lücke für die "verboten"-Varianten) explizit in rules/OPEN.md
dokumentiert statt geraten.
- Web-Layer auf Minimalgerüst reduziert, das kompiliert und die neue
Rollenwelt trägt: Firma-Registrierung (Ebene 1, erster Nutzer wird
admin), Login/Logout, Plattform-Bereich (Ebene 5, nur betreiber:
Dashboard, Accounts-Übersicht, Audit-Log) — Fragebogen (Ebene 2) und
Fachebene (Ebene 3) folgen in den nächsten Phasen.
- CLAUDE.md komplett neu geschrieben: Produktbeschreibung, Fünf-Ebenen-
Rollenmodell, Fragebogen-Spezifikation, Ableitungstabellen,
Werkzeugkatalog, Bewertungslogik (geplant), Onboarding, offene
Punkte (u. a. Postgres-RLS-Frage aus der Frontend-Spezifikation
noch nicht entschieden, "Admin und Verantwortlicher gleichzeitig"
beim Onboarding noch nicht datenmodelliert).
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün. End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert: Firma-Registrierung legt Account +
admin-Nutzer an, Betreiber-Login leitet zu /betreiber, mandanten-
übergreifende Accounts-Liste sichtbar für betreiber, 404 für
mitarbeiter auf /betreiber, 303 zu /login ohne Sitzung.
Ausgangspunkt: Instagram hält Story-Insights nach eigener Aussage nur
24 Stunden vor, auch der offizielle Datenexport enthält sie nicht mehr
danach. Der Standbild-Screenshot beim Prüfen entsteht direkt beim
Veröffentlichen, bevor nennenswerte Kennzahlen existieren — er kann
das strukturell nicht auffangen. Eine OAuth-Anbindung allein löst das
auch nicht: selbst mit API-Zugriff bräuchte es einen Abruf innerhalb
desselben 24h-Fensters.
- Migration 0007: asset.purpose ('initial' | 'insights', Default
'initial' erhält die Bedeutung aller Bestandszeilen). Ein Beitrag
kann jetzt mehrere Insights-Nachweise über die Zeit bekommen.
GetLatestAssetForSubmission berücksichtigt weiterhin nur 'initial',
damit ein späterer Insights-Upload nie den beim Archivieren
referenzierten Original-Screenshot verdrängt.
- internal/web/insights_reminder.go: computeInsightsReminder — reine,
ungetestete gegen echte Instagram-Daten, aber isoliert testbare
Logik fürs Erinnerungs-Timing (Produktentscheidung, keine Rechtsnorm,
daher nicht in rules/*.yaml).
- GET /beitraege/{id} zeigt die Erinnerung bei veröffentlichten
"story"-Beiträgen ohne existierendes insights-Asset; POST
/beitraege/{id}/insights speichert einen weiteren Screenshot (gleiche
Validierung wie das initiale Standbild, wiederverwendet über
readUploadedAsset/storeAsset mit purpose-Parameter).
- Bewusst nur In-App-Banner in dieser Ausbaustufe, kein Mail-/Push-
Versand — dafür fehlt aktuell ein SMTP-Relay/Versanddienst, siehe
CLAUDE.md-Hinweis dazu.
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert (Story archivieren → Erinnerung
sichtbar → Insights-Upload → Erinnerung verschwindet, Nachweis
gelistet, Mandantentrennung beim Upload durchgesetzt).
Vorbereitung für automatische Beweissicherung statt manuellem
Screenshot-Upload: ein Kunde kann künftig seinen eigenen Instagram-
oder TikTok-Account per Standard-OAuth-Consent verbinden. Bewusst nur
das Grundgerüst — Meta/TikTok verlangen vor öffentlicher Nutzung eine
einmalige Business-Verification/App-Review (Wochen Vorlauf, siehe
CLAUDE.md-Abschnitt "Plattform-Verbindung (OAuth)"), die separat von
dieser Codeänderung läuft.
- internal/socialconnect: Connector-Interface + InstagramConnector/
TikTokConnector (reiner Authorization-Code-Flow, kein DB-Zugriff).
Instagram tauscht den Code zweistufig (kurzlebiges → 60-Tage-Token),
TikTok liefert Access-/Refresh-Token direkt. Endpunkte/Scopes wurden
gegen aktuelle Entwicklerdokumentation gebaut, nie gegen die echte
API verifiziert (keine Zugangsdaten vorhanden) — Hinweis dazu im
Paket- und CLAUDE.md-Kommentar.
- Migration 0006: platform_connection (NICHT append-only, anders als
finding/extraction/asset — ein Token wird ersetzt, keine Korrektur-
Zeile), höchstens eine Verbindung pro Account+Plattform.
- internal/web: GET /verbindungen (Übersicht je Plattform: verbunden/
nicht verbunden/nicht konfiguriert), GET /oauth/{platform}/start
(State-Cookie gegen CSRF, Redirect zum Consent-Screen),
GET /oauth/{platform}/callback (State prüfen, Code tauschen,
Verbindung speichern), POST /verbindungen/{platform}/trennen.
- Ohne gesetzte Client-Credentials + PUBLIC_BASE_URL bleibt die
Funktion inaktiv (kein Connector konfiguriert, /verbindungen zeigt
"nicht konfiguriert", kein Absturz) — main.go loggt das beim Start.
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; OAuth-Flow gegen
Fake-Connector/httptest-Server verifiziert (State-Mismatch, Ablehnung
durch Nutzer, Token-Speicherung, Mandantentrennung). Kein Live-Test
gegen echte Meta-/TikTok-Endpunkte möglich, da noch keine echten
Client-Credentials existieren.
CLAUDE.md beschreibt die Prüfung seit dem ersten Commit als "Caption,
Standbild und Vertragslage rein" — bisher wurde nur die Caption
verarbeitet, das asset-Schema aus Migration 0001 blieb ungenutzt.
- internal/store/asset.go: CreateAsset/GetLatestAssetForSubmission.
Migration 0005 macht asset append-only (Trigger fehlte seit 0001,
weil bis jetzt nichts hineinschrieb) — ein hochgeladenes Beweisstück
wird nicht nachträglich ausgetauscht, aus demselben Grund wie bei
extraction/finding/evidence_package.
- handleCheck liest ein optionales "standbild"-Formularfeld (Bild-
Upload, max. 8 MiB, Content-Type muss image/* sein), validiert es
VOR dem Anlegen der Submission (ein ungültiger Upload hinterlässt so
keine leere Beitrags-Zeile), speichert es danach unter ASSET_DIR und
legt die Asset-Zeile an.
- handleArchive bindet den Asset-Hash (falls vorhanden) in den
Metadaten-Hash und ins PDF-Dossier ein (dossier.Data.AssetHash war
bereits vorbereitet, wurde aber nie befüllt).
- index.html: Formular auf multipart/form-data umgestellt
(hx-encoding + enctype), neues optionales Dateifeld. handleCheck
bleibt abwärtskompatibel zu urlencoded-Requests (ParseMultipartForm
liefert ErrNotMultipart, das wird wie "kein Bild hochgeladen"
behandelt, nicht wie ein Fehler).
- ASSET_DIR neue Konfigurationsvariable (Default "assets", wie
DOSSIER_DIR relativ zu WorkingDirectory=/var/lib/deklarix — kein
postinst-Healing nötig, anders als bei RULES_DIR, dessen Default
nicht zum installierten Pfad passt).
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert (Upload, Hash in DB, Hash im
erzeugten PDF via pdftotext, Ablehnung bei falschem Dateityp).
Bislang gab es keine vom Nutzer-Rollenmodell (creator/agentur/marke/
kanzlei) getrennte Betreiber-Rolle — jede Verwaltungsaufgabe (welche
Kanzlei darf im öffentlichen Verzeichnis stehen, wer sind unsere
Accounts) wäre nur per Hand in der Datenbank möglich gewesen. Admin
ist von Anfang an als fünfte app_user-Rolle im Datenmodell verankert,
nicht nachträglich aufgesetzt.
Migration 0004:
- app_user.role erlaubt zusätzlich 'admin' (kein Self-Service-Weg
dorthin — /register bietet die Rolle nicht an, erster Admin wird
einmalig per SQL angelegt, siehe CLAUDE.md).
- account.verified: Freigabe fürs kostenlose Kanzlei-Verzeichnis
(§ 49b Abs. 3 BRAO: reine Auflistung, kein Routing/keine Vermittlung).
- audit_log: append-only-Protokoll jeder Admin-Aktion (gleicher Trigger
wie finding/extraction/evidence_package).
Neue Routen:
- GET /admin, /admin/accounts, /admin/accounts/{id}: Accounts-Übersicht
und -Detail (Logins je Account), requireAdmin (404 statt 403 für
angemeldete Nicht-Admins, wie beim bestehenden Mandanten-404-Muster).
- POST /admin/accounts/{id}/verifizieren: Kanzlei-Freigabe umschalten,
schreibt einen Audit-Log-Eintrag.
- GET /admin/audit-log: Protokoll ansehen.
- GET /kanzleien: öffentliches Verzeichnis (kein Login), zeigt nur
Accounts, die sowohl verified sind als auch einen Nutzer der Rolle
"kanzlei" haben.
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün; End-to-End manuell
gegen einen laufenden Server verifiziert (Admin-Login, Verify-Toggle,
Erscheinen im öffentlichen Verzeichnis, Audit-Log-Eintrag, 404 für
Nicht-Admin-Zugriff).
internal/auth is pure logic (bcrypt hashing, session token generation)
with no DB access — persistence for account/app_user/session lives in
internal/store like everything else, via migration 0003.
account is the tenant (Mandant); app_user is a login inside one account;
session is a real server-side row (not a signed stateless token) so
logout can actually end a session rather than the client just
forgetting a JWT. submission.account_id is NOT NULL — added directly
rather than the nullable-then-backfill dance, since no submission rows
exist anywhere yet (verified empty on the test server before writing
the migration). Added as migration 0003 (new file), not folded into an
earlier one, since 0001/0002 are already applied on the test server.
store.ErrNotFound lets callers distinguish "wrong email" / "unknown
session" from a genuine DB error — matters for login, where those two
cases should both fail closed but for different reasons.
Not yet wired into internal/web — that's the next commit. All of this
is tested against real Postgres (14 store tests green) but isn't
reachable from any HTTP handler yet.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Migration 0002 replaces finding.message with title/fix/sources (a
Postgres text[]). A finding needs to render into the dossier the way it
looked at the moment it was raised — referencing the current rules/*.yaml
by rule_id+version isn't safe once that file is edited for a later
version, since old wording isn't kept around as a separate live file.
Added as a new migration rather than editing 0001, since that's already
applied on the test server.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
internal/store connects via pgx and runs golang-migrate migrations
embedded in the binary (go:embed), so Deklarix stays a single binary
despite the move to Postgres. Schema covers the five MVP tables
(submission, asset, extraction, finding, evidence_package, participant).
extraction, finding and evidence_package are append-only by design: a
Postgres trigger rejects UPDATE/DELETE outright, since a corrigible
evidence archive isn't an evidence archive. Corrections to a finding are
new rows whose supersedes column points at the row they replace (set at
INSERT time on the new row, since the trigger blocks UPDATE on the old
one) — "currently valid" findings are the ones no other row supersedes.
scripts/test.sh now spins up a disposable Postgres container so the
store's integration tests (including the append-only guarantee) actually
run on every test.sh/release.sh invocation instead of silently skipping
for lack of DATABASE_URL.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>