Deklarix soll ein buchbarer Service werden — dafür muss jede Entität im
Datenmodell über das Frontend steuerbar sein, nicht nur einsehbar.
Schließt drei konkrete Lücken:
- Abteilungen (GET /verwaltung/abteilungen, anlegen/löschen) — ohne
diese Seite blieb die Abteilung-Auswahl im Antrag-Fragebogen leer
und unbenutzbar, das war ein Funktionsdefizit, kein Komfortfehler.
- Eigene Werkzeug-Sperrungen (GET /verwaltung/werkzeuge) — ein Mandant
kann einen zentralen Katalogeintrag jetzt für sich sperren/entsperren,
ohne den zentralen Katalog selbst zu verändern.
- Nutzer-Deaktivierung (POST /verwaltung/nutzer/{id}/deaktivieren bzw.
.../aktivieren, neue Spalte app_user.active, Migration 0012). Nutzer
werden nicht gelöscht (Fremdschlüssel auf antrag/entscheidung/
audit_log würden das verhindern und die Historie zerstören) —
deaktivierte Logins können sich nicht mehr anmelden und verlieren
eine laufende Sitzung sofort. Ein Admin kann sich nicht selbst
deaktivieren.
Zusätzlich: store.ListAktiveGenehmigungenForAccount als Grundlage für
die Wiedervorlage (Schritt 7, Web-Layer folgt).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Deklarix war eine Pre-Publish-Kennzeichnungsprüfung für Werbe-Content
(UWG/MStV). Dieser Scope wird komplett verworfen und durch eine
KI-Antragsprüfung ersetzt: Mitarbeitende beschreiben ein KI-Vorhaben,
das System leitet Datenklasse und KI-VO-Einstufung ab, gleicht sie
gegen einen Werkzeugkatalog ab und erzeugt einen Entscheidungsvorschlag
mit Herleitung — ein Mensch entscheidet, das System bereitet nur vor.
BREAKING CHANGE: Migration 0008 droppt alle werberechtsspezifischen
Tabellen (submission, finding, extraction, evidence_package,
participant, platform_connection, asset). account/app_user/session/
audit_log bleiben (Mandantentrennung, Login, Protokollierung sind
produktunabhängig) — app_user.role wechselt von
creator/agentur/marke/kanzlei/admin zu den fünf neuen Rollen
mitarbeiter/verantwortlicher/pruefer/admin/betreiber (vier
Mandanten-Rollen + eine plattformweite, siehe CLAUDE.md).
Entfernt: internal/extract, internal/dossier, internal/evidence,
internal/socialconnect, alte rules/*.yaml (UWG-Regeln), testdata/golden
— alles ausschließlich für das alte Produkt.
Neu, Phase 1 der Baureihenfolge ("Datenmodell, Regelwerk als YAML,
Katalogstruktur"):
- Store: abteilung (Stammdaten), werkzeug + werkzeug_sperre (der
eigentliche Wert des Produkts — zentral gepflegter Katalog mit
mandantenspezifischen Ergänzungen/Sperrungen, Pflichtfelder
letzte_pruefung/quelle für jede Zusicherung), antrag (Fragebogen-
Grundgerüst, Antworten als JSONB für den adaptiven Fragebogen aus
Phase 2).
- internal/rules komplett neu: lädt und validiert drei YAML-
Regelwerke (Datenklasse-Ableitung, KI-VO-Einstufung, Anforderungs-
profil) aus rules/*.yaml — noch ohne Auswertungslogik gegen echte
Fragebogen-Antworten (das ist Phase 3, bewusst erst nach dem
Fragebogen aus Phase 2, der die exakten Fakten-Feldnamen festlegt).
Offene fachliche Annahmen (Rangfolge der Datenklassen, Fragebogen-
Lücke für die "verboten"-Varianten) explizit in rules/OPEN.md
dokumentiert statt geraten.
- Web-Layer auf Minimalgerüst reduziert, das kompiliert und die neue
Rollenwelt trägt: Firma-Registrierung (Ebene 1, erster Nutzer wird
admin), Login/Logout, Plattform-Bereich (Ebene 5, nur betreiber:
Dashboard, Accounts-Übersicht, Audit-Log) — Fragebogen (Ebene 2) und
Fachebene (Ebene 3) folgen in den nächsten Phasen.
- CLAUDE.md komplett neu geschrieben: Produktbeschreibung, Fünf-Ebenen-
Rollenmodell, Fragebogen-Spezifikation, Ableitungstabellen,
Werkzeugkatalog, Bewertungslogik (geplant), Onboarding, offene
Punkte (u. a. Postgres-RLS-Frage aus der Frontend-Spezifikation
noch nicht entschieden, "Admin und Verantwortlicher gleichzeitig"
beim Onboarding noch nicht datenmodelliert).
Volle Testsuite inkl. echter Postgres-Tests grün. End-to-End gegen
einen laufenden Server verifiziert: Firma-Registrierung legt Account +
admin-Nutzer an, Betreiber-Login leitet zu /betreiber, mandanten-
übergreifende Accounts-Liste sichtbar für betreiber, 404 für
mitarbeiter auf /betreiber, 303 zu /login ohne Sitzung.
internal/auth is pure logic (bcrypt hashing, session token generation)
with no DB access — persistence for account/app_user/session lives in
internal/store like everything else, via migration 0003.
account is the tenant (Mandant); app_user is a login inside one account;
session is a real server-side row (not a signed stateless token) so
logout can actually end a session rather than the client just
forgetting a JWT. submission.account_id is NOT NULL — added directly
rather than the nullable-then-backfill dance, since no submission rows
exist anywhere yet (verified empty on the test server before writing
the migration). Added as migration 0003 (new file), not folded into an
earlier one, since 0001/0002 are already applied on the test server.
store.ErrNotFound lets callers distinguish "wrong email" / "unknown
session" from a genuine DB error — matters for login, where those two
cases should both fail closed but for different reasons.
Not yet wired into internal/web — that's the next commit. All of this
is tested against real Postgres (14 store tests green) but isn't
reachable from any HTTP handler yet.
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