- Löschfristen (Migration 0020): pro Mandant einstellbar statt fest im
Regelwerk, da die DSGVO selbst keine festen Fristen nennt (Art. 5
Abs. 1 lit. e). Jede Firma wird mit risikogestaffelten Vorschlagswerten
vorbelegt, loeschfrist_max_tage wird jetzt tatsächlich hart gegen
Werkzeuge gefiltert (schließt rules/OPEN.md Punkt 4).
- Neues internal/mail-Paket (SMTP-Versand + Test-Doppel) und darauf
aufbauend Passwort-Zurücksetzen (Migration 0019) - bisher nur als
Absicht in der Rollentabelle genannt, nie gebaut.
- dpf_zertifiziert für alle 20 Katalogeinträge gegen das offizielle
DPF-Register recherchiert und in der Produktions-DB aktualisiert
(12 zertifiziert, 5 recherchiert-nicht-gefunden, 3 nicht anwendbar).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Die USA sind DSGVO-rechtlich bereits ein Drittland wie jedes andere -
der alte verarbeitungsort-Wertebereich (EU/USA/gemischt/on-prem)
verschleierte das. Ersetzt durch verarbeitungslaender TEXT[] mit
echter Weltländerliste im Formular (Mehrfachauswahl, kein JS nötig).
Der harte Filter eu_verarbeitung verlangt jetzt, dass ALLE genannten
Länder EU/EWR sind. Neues Feld dpf_zertifiziert macht die EU-US Data
Privacy Framework-Zertifizierung strukturiert statt nur Fließtext.
Öffnet nebenbei den Weg für Katalogeinträge außerhalb EU/USA (z. B.
DeepSeek), die vorher am alten Wertebereich scheiterten.
Zusätzlich Typografie-Nachbesserung nach Nutzer-Feedback: Formular-
Abschnittsüberschriften (<legend>) saßen zu dicht am Kartenrand, weil
<legend> das Padding des umschließenden <fieldset> ignoriert - jetzt
mit eigenem Padding und größerer Schrift, h2/h3 einheitlich gesetzt.
POST /antraege berechnet und speichert direkt beim Einreichen eine
append-only bewertung (Datenklasse, KI-VO-Einstufung, Anforderungen,
zulässige/ausgeschlossene Werkzeuge), GET /antraege/{id} zeigt sie
inklusive Herleitung und dem Pflicht-Hinweis, dass das System nicht
entscheidet, sondern nur vorbereitet.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Reine Auswertungslogik in internal/rules, operiert auf rules.Antworten
(geparst aus antrag.antworten) und den drei Regelwerken aus Schritt 1
— ohne DB-/Web-Zugriff, vollständig isoliert testbar.
- EvaluateDatenklasse: "höchste zutreffende Stufe gewinnt" (höherer
Rang). Trifft keine Stufe zu (z. B. B7 fälschlich "nein" trotz keiner
anderen Kategorie), wird konservativ "intern" angenommen statt
"oeffentlich" — im Zweifel mehr Schutz. Nicht fachlich bestätigt,
siehe rules/OPEN.md Punkt 5.
- EvaluateEinstufung: Prüfreihenfolge wie im Regelwerk (verboten zuerst
= K.-o.-Prüfung), erste zutreffende Stufe/Variante gewinnt.
IstVerboten prüft die K.-o.-Bedingung direkt.
- DeriveAnforderungen: Anforderungsprofil aus Datenklasse+Einstufung.
- FilterWerkzeuge/ErfuelltAnforderung: harter Filter gegen einen
Werkzeugkatalog. WerkzeugEigenschaften ist ein eigener, schlanker Typ
statt store.Werkzeug — internal/rules bleibt unabhängig von
internal/store. Nur technische Werkzeug-Eigenschaften
(avv_erforderlich, eu_verarbeitung, kein_training_auf_eingabe) werden
hart gefiltert; Prozess-Anforderungen (menschliche_aufsicht,
kennzeichnungspflicht, dsfa_erforderlich) sortieren kein Werkzeug
aus, sondern werden später als Auflage vermerkt — Annahme, siehe
rules/OPEN.md Punkt 6.
rules/OPEN.md um Punkt 4 (Auswirkung der fehlenden Löschfristen auf den
Filter), Punkt 5 (Datenklasse-Fallback) und Punkt 6 (welche
Anforderungen hart filtern) ergänzt — Annahmen dokumentiert statt
geraten, damit Schritt 3 nicht auf die fachliche Klärung warten musste.
16 neue Tests gegen die ECHTEN rules/*.yaml-Dateien (nicht nur
synthetische Fixtures) — deckt Rang-Konflikte, "Unsicher zählt wie Ja",
alle vier Einstufungsstufen inkl. Auffangregel, Anforderungs-Ableitung
und Werkzeug-Filterung ab. Noch nicht ans Web angebunden (Schritt 4).